R.U.S.E. : R.U.S.E. R.U.S.E. Bei Ubisoft konnten wir uns einen neuen Eindruck von R.U.S.E. verschaffen. Das Spiel macht Sie zu einer Art allmächtigem General, der mit ein paar simplen Klicks und Befehlen (geht sogar wunderbar einfach über ein Gamepad) Einheiten und Truppen auf einer Strategiekarte verschiebt, um letztlich den Feind zu knacken.

R.U.S.E. : Die Karte ist Stufenlos zoombar und sieht in der Startansicht wie ein Bild aus Google-Maps aus, wird aber immer detailreicher und genauer, je mehr Sie sich dem Geschehen nähern. Obwohl das andere Spiele auch schon leisten, haben wir es selten so hübsch wie bei R.U.S.E. erlebt.

R.U.S.E. : Als General müssen Sie in einer Partie R.U.S.E. zunächst wie in einem typischen Echtzeit-Titel Gebäude bauen, um Einheiten produzieren zu können. Eins der wichtigsten Bauwerke dabei ist das Supply Depot, das nämlich liefert schlicht Geldnachschub. Mit der langsam, aber stetig anwachsenden Kohle bauen Sie etwa Fabriken und Kasernen, die Panzer und Infanteristen ausspucken. Flughäfen sorgen logischerweise für Luftunterstützung.

R.U.S.E. : Der Clou an R.U.S.E. sind allerdings die gemeinlichen Spezialitäten, die Ihr General nutzen darf, um dem Feind ein Schnippchen zu schlagen. Mit dem so genannten Camouflage Net etwa lassen sich ganze Landstriche zeitlich begrenzt unter das Signal eines Störsenders legen, sodass der Gegner Truppenbewegungen dort nicht sehen kann. So können Sie beispielsweise, wenn Sie es richtig timen, fast neben der feindlichen Basis unbemerkt eine Panzerfabrik hochziehen und mit den Stahlkolossen anschließend eine Großoffensive angehen. Doch Obacht, der Gegner kann ähnliches bei Ihnen vor der Haustür veranstalten oder eine ganz andere Strategie fahren. In R.U.S.E. stecken nämlich zehn solcher Spezialfähigkeiten, darunter etwa eine zeitlich begrenzte Aufklärung eines Gebietsabschnitts oder ein Tempo-Boost für Ihre Truppen.

Ob die Spezialfähigkeiten unterschiedlich genug sind, um viele Vorgehensweisen zu ermöglichen oder ob sich das Spielgeschehen letztlich stets auf den Angriff aus dem Hinterhalt reduzieren wird, wissen wir spätestens im ersten Quartal 2010. Dann soll der Titel erscheinen.