Sacred 2: Fallen Angel : Sacred 2: Fallen Angel_5 Sacred 2: Fallen Angel_5 Bei einer Demonstration konnten wir bereits einen ersten Blick auf Sacred 2: Fallen Angel werfen und waren überrascht. Selbst in der Notebook-Version macht das Rollenspiel grafisch ordentlich was her (Vergleichbilder am Ende der News). Ascaron hat sich zum Ziel genommen, Sacred 2 selbst auf älteren Notebooks mit integrierter Intel-Grafik zum Laufen zu bekommen. Zusammen mit Intel hat die deutsche Spieleschmiede Sacred 2 daher an die für eher maue Grafikleistung bekannten Intel-Grafikchips angepasst.

Nach der Installation des Spiels erkennt Sacred 2 automatisch, ob es auf einem Notebook oder einem PC installiert ist und passt die Grafikeinstellungen dementsprechend an. Der Trick: Die Designer des Spiels erstellten nicht nur ein Grafikset, das je nach Einstellung im Spiel verändert wird, sondern ganze drei. Lohn der Mühe sind detaillierte Grafiken, selbst in den Minimal-Einstellungen auf einem Laptop. Jede Textur und jedes Modell muss dazu nicht nur einmal, sondern dreimal gestaltet und bemalt werden -- eine Heidenarbeit für die Designer, zumal selbst die Unterwäsche der knapp bekleideten Amazonen 3D-modelliert ist.

Weitere Gimmicks für Notebook-Besitzer: Im Spiel gibt es Anzeigen für Akkulaufzeit, die Verbindungsqualität eines bestehenden Wireless LAN und den sogenannten AdHoc-Modus. Hinter dem Kürzel versteckt sich eine vereinfachte Methode, um schnell ein Netzwerk-Spiel mit Freunden aufzusetzen. Mit fünf Mausklicks erstellen Sie einen eigenen Server und laden zum Spiel ein. Wollen Sie selber einem Spiel beitreten, genügen auch hier fünf Klicks. Beim Spielbeitritt werden Sie automatisch zum Einladenden teleportiert, so dass eine lange gegenseitige Suche entfällt. Haben Sie sich im Spiel verlaufen und finden Ihren Spielpartner nicht mehr, genügt ein Doppelklick auf sein Charaktersymbol und schon stehen Sie wieder neben ihm.

Wer will, kann sogar seinen Sacred-2-Charakter unterwegs im Zug leveln und daheim am Rechner weiterspielen. Da Ascaron die Helden aber nicht auf einem zentralen Server speichert, kommen Sie um ein Kopieren der Daten vom Notebook auf den Rechner nicht herum.
Der Grund für diesen zusätzlichen Arbeitsaufwand: Laut den aktuellsten Umfrageergebnissen von IDC wurden in den ersten drei Monaten 2008 2,7 Millionen Computer verkauft. Während die Nachfrage nach Desktop-PCs dabei zurück ging, stieg der Absatz von Notebooks um fast 45 Prozent.

Vergleichsbild 1: Centrino 1 vs. Centrino 2

Vergleichsbild 2: Centrino 1 vs. Centrino 2

Den Trailer zur Notebook-Umsetzung finden Sie in unserer Video-Rubrik. Zusätzlich bieten wir den HD-Trailer auch als kostenlosen Download an.