Shootmania: Storm : Heiko Klinge (links) hat sich von Projektleiter Florent Castelnérac den Shooter-Baukasten Shootmania zeigen lassen. Heiko Klinge (links) hat sich von Projektleiter Florent Castelnérac den Shooter-Baukasten Shootmania zeigen lassen. Als weltweit erstes Magazin durften wir beim Besuch beim Publisher Ubisoft in Paris einen Blick auf eine frühe Version von Shootmania: Stormwerfen, der ersten Shooter-Episode aus dem Maniaplanet-Universum. Im Prinzip kommen hier die gleiche Engine und der gleiche Editor wie bei Trackmania 2: Canyon zum Einsatz, nur dass wir eben Wege statt Straßen verlegen und Mauern statt Leitplanken. Und natürlich gibt’s shooter-spezifische Bauteile wie etwa Jumppads. Die von uns festgelegten Regeln und unser Map-Design entscheiden letzten Endes, was für eine Art von Shooter wir spielen. Fest steht lediglich, dass es ein Multiplayer-Shooter wird - es wird nämlich keine Bots geben.

Ansonsten sind der Kreativität aber keine Grenzen gesetzt. So zeigte uns Projektleiter Florent Castelnérac einen riesigen Brunnen, dessen Boden mit Jumpads gepflastert ist. Das Ergebnis ist ein irres Jump-and-Shoot-Deathmatch, bei dem die Spieler zu Partiebeginn in den Brunnen springen und dann versuchen müssen, im Flug die Gegner zu erledigen. Eine andere Map erinnerte uns wiederum an das klassische Tower-Defense-Prinzip: Team A muss auf einer festgelegten, ummauerten Route möglichst zahlreich das Ziel erreichen. Team B befindet sich auf der Mauer und muss genau das verhindern.

Danach werden die Seiten getauscht. Unser Ersteindruck: Shootmania konzentriert sich wie auch Trackmania konsequent auf die Quintessenz seines Genres und überlässt alles andere der Community. Und genau das könnte in Zeiten von durchgestylten, aber stellenweise auch seelenlosen Millionenproduktion wie Crysis 2oder Call of Duty: Black Opsdie große Stärke von Shootmania werden.