Sniper Elite 3 : Rebellion hat eine ganze Reihe angeblich gestohlener Steam-Keys für Sniper Elite 3 sperren lassen. Bei den betroffenen Spielern und Händlern stößt diese Maßnahme auf wenig Verständnis. Rebellion hat eine ganze Reihe angeblich gestohlener Steam-Keys für Sniper Elite 3 sperren lassen. Bei den betroffenen Spielern und Händlern stößt diese Maßnahme auf wenig Verständnis.

Update (1. Juli 2014): Mittlerweile hat sich der Online-Retailer Green Man Gaming in einer Stellungnahme zu Wort gemeldet und deutlich klargestellt, dass er als verifizierter Partner von Rebellion handelt und somit nichts mit den gestohlenen Produkt-Keys des Shooters Sniper Elite 3 zu tun hat. Kunden des Unternehmens sind von der Sperrung der fraglichen Lizenzschlüssel deshalb nicht betroffen.

Auf seinem offiziellen Blog unter playfire.com weißt der Online-Händler darüber hinaus noch einmal explizit darauf hin, wie wichtig es ist, Produkt-Keys lediglich von verifizierten Händlern wie Green Man Gaming zu kaufen.

Rebellion selbst hat den entsprechenden Hinweis auf steamcommunity.com zwischenzeitlich ebenfalls aktualisiert und eine Liste mit vertrauenswürdigen Händlern und Partnern veröffentlicht. Spielern können die digitale Version von Sniper Elite 3 demnach mit gutem Gewissen bei folgenden verifizierten Händlern und deren Partnern oder Tochterfirmen erwerben:

  • Buka (für russische Keys)

  • Game.co.uk

  • Gamefly

  • GamersGate

  • Green Man

  • Gaming Humble Store

  • Metaboli

  • Nexway

  • Rebellion Gamestore

Insgesamt sollen übrigens 7.500 Produkt-Keys für Sniper Elite 3 gestohlen und illegal weiterverkauft worden sein. Sie alle wurden mittlerweile deaktiviert. Betroffene Spieler können sich für eine Entschädigung und einen Ersatz nach wie vor an Rebellion und ihren zuständigen Händler wenden.

Ursprüngliche Meldung: Im Test auf GameStar.de hat Sniper Elite 3 noch eine Wertung von soliden 74 Prozent erhalten. Und trotzdem hat der Publisher und Spielentwickler Rebellion derzeit mit reichlich Ärger zu kämpfen. Der Grund: Das Unternehmen sperrte einige Produkt-Keys, die angeblich von einem Distributor gestohlen und dann illegal weiterverkauft wurden.

In einem ausführlichen Beitrag auf steamcommunity.com klärte ein Rebellion-Mitarbeiter kürzlich über den angeblichen Diebstahl und die entsprechenden Maßnahmen auf. Betroffen sind demnach vor allem Produkt-Keys von Third-Party-Anbietern wie CDKeys.com. Allerdings reagierte die Community nicht unbedingt mit Einsicht auf die Stellungnahme. Im Gegenteil: Viele Spieler und auch einige der betroffenen Händler werfen Rebellion vor, lediglich einen Vorwand für die Tilgung digitaler Versionen von Sniper Elite 3 gesucht zu haben, die günstiger als auf Steam oder im traditionellen Handel angeboten werden.

Das Entwicklerstudio selbst hält aber trotz der Kritik an seiner Darstellung der Sachlage fest. In einem Update des ursprünglichen Statements heißt es:

»Um das klarzustellen: Einer unserer PC-Retail-Distributoren hat uns darüber informiert, dass einige seiner Steam-Keys gestohlen wurden. Wir glauben, dass diese Keys an diverse Unternehmen weiterverkauft wurden, ohne dass Valve oder der Retail-Distributor dafür Zahlungen erhalten haben.«

Man empfiehlt den betroffenen Spielern, sich für eventuelle Ausgleichszahlungen oder Ersatz-Keys an ihren jeweiligen Händler zu wenden. Zudem sollen Betroffene als Ausgleich für ihren Ärger den Target-Hitler-DLC kostenlos erhalten.

Ob die Vorwürfe der angeblich insgesamt 50 betroffenen Key-Verkäufer dadurch abklingen, bleibt abzuwarten.

Sniper Elite 3
Mit unserer Schallgedämpften Welrod-Pistole elerdigen wir diesen Gegner, ohne das seine Kumpels etwas merken.