Star Citizen : Cloud Imperium Games hat weitere Details zum persistenten Universum und den Städten in Star Citizen verraten. Cloud Imperium Games hat weitere Details zum persistenten Universum und den Städten in Star Citizen verraten.

Im vergangenen Oktober hat das Entwicklerteam hinter Star Citizen erstmals Gameplay-Szenen eines Raumschiffes bei der Landung auf einem Planeten gezeigt. Die englischsprachige Webseite polygon.com hat das zum Anlass genommen, mit Tony Zurovec den Director of Persistent-Universe des Entwicklerstudios Cloud Imperium Games zu den begehbaren Planeten im Spiel und dem Spiel-Universum an sich zu befragen.

Zurovec, der seine Game-Designer-Kariere einst bei Origin Systems startete und unter anderem an der Ultima-Reihe mitarbeitete, hat demnach gemeinsam mit seinem Team gewaltige Pläne für Star Citizen:

»Unser Plan für Star Citizen ist es, ein absolut gewaltiges Universum zu erschaffen. Aber das ist ein langfristiges Ziel. Wir stellen uns derzeit 400 Sternensysteme vor, von denen die meisten eine Auswahl an Planeten haben werden.«

Jedes dieser Systeme soll maximal zwei bewohnbare Planeten und diverse Raumstationen beherbergen. Im Spiel selbst werden sich also mindestens 800 verschiedene Orte finden, die von den Spielern besucht werden können - und ein jeder davon soll bestenfalls einzigartig sein, weshalb das Entwicklerteam einige Werkzeuge für die Welten-Designer entworfen hat:

»Die Städte werden mit einem solchen Detailgrad erstellt, dass es ziemlich unpraktisch wäre, jede einzelne von Grund auf neu zu errichten. Deshalb haben wir einen mehrstufigen Prozess etabliert, mit dessen Hilfe wir eine Menge verschiedener Areale ganz unterschiedlich aussehen lassen können, sobald die Art-Assets erst einmal erstellt sind.«

Unpraktische Ausmaße sollen die Städte deshalb aber nicht annehmen. Deshalb, so Zurovec weiter, habe man darauf geachtet, die begehbaren Areale der Spielwelt so kompakt wie möglich zu halten. Es sei einfach nicht notwendig, in jeder Stadt mehrere ähnliche Waffengeschäfte, Bars und dergleichen zu haben. Deshalb seien die Außenbezirke, die man beim Landeanflug sehen könne, lediglich Dekoration. Das Geschehen selbst beschränke sich auf einen zentralen Ort, an dem sich die meisten nützlichen Einrichtungen nahe beieinander befinden:

»Wir wollten den Spielern Zugang zu allem gewähren, was sie brauchen, das Ganze aber gleichzeitig so kompakt wie möglich halten, so dass es möglichst wenig vergeudete Transit-Zeit gibt. Die Spieler sollen einander einfach relativ schnell finden. Diese Begrenzung auf den Fokus erlaubt es uns, einen deutlich höheren Detailgrad zu realisieren und eine größere Anzahl dieser kleineren Städte zu erstellen als es sonst der Fall wäre.«

Das Persistant-World-Modul für Star Citizen soll dem Polygon-Bericht zufolge übrigens Ende 2015 veröffentlicht und dann nach und nach um weitere Städte und Areale erweitert werden.

Star Citizen - Screenshots aus der Homestead-Demo von der CitizenCon 2016