StarCraft 2: Heart of the Swarm - PC

Echtzeit-Strategie  |  Release: 12. März 2013  |   Publisher: Activision Blizzard
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Starcraft 2: Heart of the Swarm in der Vorschau | Seite 2

Erst gamescom, dann Beta

Die Zerg: Besser gegen Belagerer

Der wichtigste Neuzugang der Zerg ist der Swarm Host, ein bulliges Alien, das keine eigenen Waffen besitzt. Dafür darf er sich eingraben – und spuckt dann alle 25 Sekunden zwei kostenlose Locusts aus, kleine Krallenbestien. Die lassen sich als endloser Schwarm auf eingegrabene Gegner stürzen, um sie zu zermürben und das Abwehrfeuer von wichtigeren Gegnern abzulenken.

Insbesondere im Zusammenspiel mit den Brütlingen der Brutlords dürfte sich das als durchaus effektiv erweisen. Weil die Locusts kaum Schaden anrichten, lassen sich die Swarm Hosts allerdings kaum vernünftig alleine einsetzen.

Dass sich die Zerg nun besser gegen eingegrabene Gegner durchsetzen können, ist auch ein Verdienst der neuen Viper. Die fliegende Alien-Hexe darf zwar ebenfalls nicht direkt angreifen, kann aber feindliche Einheiten zu sich ziehen, wo sie dann von anderen Zerg zerlegt werden. So können die Aliens Abwehrstellungen schwächen.

Starcraft 2: Heart of the Swarm :

Außerdem kann die Viper eine Giftwolke ausspucken, die die Reichweite aller feindlichen Fernkämpfer auf 1 reduziert. Auch das ist eine Möglichkeit, eingegrabene Gegner weiter zu schwächen. Zu guter Letzt darf die Viper Lebenspunkte von verbündeten Gebäuden absaugen, um ihr Energiekonto wieder aufzufüllen. Das nutzt in der Offensive – mangels Gebäuden – aber wenig.

Dass die Viper eine nicht-massive Zerg-Einheit in einen Detektor verwandeln kann, der unsichtbare Einheiten entdeckt, hat Blizzard allerdings gestrichen. Die Rolle des Spähers liegt weiterhin beim Overlord, den Blizzard – anders als ursprünglich geplant – doch nicht entfernt.

Und der gute, alte Ultralisk darf nun unterirdisch auf Gegner zustürmen. Auch das trägt dazu bei, dass sich die Zerg insgesamt besser gegen verschanzte Feinde durchsetzen können.

Die Protoss: Stärkere Luftflotte

Das Mutterschiff ist wieder da! Nachdem Blizzard erst angekündigt hatte, die Protoss-Supereinheit in Heart of the Swarm zu streichen, schwebt der Dickpott nun doch wieder über die Schlachtfelder – allerdings unter anderen Vorzeichen. So muss man zunächst einen Mutterschiffs-Kern errichten, ein Upgrade für den Nexus, das Hauptgebäude der Protoss. Der Kern darf ebenfalls nur einmal gebaut werden und ist stationär, lässt sich aber von einem Nexus zum anderen teleportieren.

Außerdem kann der Muttschiffs-Kern die Spezialwaffen-Energie verbündeter Einheiten wieder aufladen, per »Massen-Rückruf« Einheitengruppen zu sich teleportieren und sich kurzfristig in eine Energiekanone verwandeln. Dadurch lassen sich sowohl die Hauptbasis als auch eventuelle Zweit- und Dritt-Stützpunkte besser verteidigen.

Nach dem Bau eines Flotten-Signalgebers lässt sich der Kern zudem in ein klassisches Mutterschiff verwandeln. Das verliert in Heart of the Swarm zwar das Talent, nahe Verbündete unsichtbar zu machen, darf dafür aber sich selbst und alle befreundeten Flieger im Umkreis 20 Sekunden lang in Stasisfelder einschließen und so aus dem Spiel nehmen, um sich vor Schaden zu schützen. Der altbekannte »Vortex«-Strudel erfüllt weiterhin denselben Zweck, saugt nun jedoch nur noch Bodentruppen an.

Starcraft 2: Heart of the Swarm :

Die Tarnfeld-Fähigkeit des Mutterschiffs erbt das Oracle, die zweite neue Protoss-Einheit in Heart of the Swarm. Der Spezialflieger kann Kristallvorkommen in Energieschilde einschließen, damit sie der Gegner sie ungefähr eine Minute lang nicht abernten kann. Weil sich die Schilde durch Beschuss zerbröseln, sollte der Gegner einige Einheiten oder Abwehrtürme in der Hinterhand haben, um schnell reagieren zu können. Noch dazu darf das Oracle ein anvisiertes Feindgebäude zwei Minuten lang aufdecken. So sehen die Protoss nicht nur, was darin gerade gebaut oder erforscht wird, sondern auch alles, was im Sichtfeld des Gebäudes passiert.

Letzteres nutzt wiederum dem Tempest, dem Ersatzflieger für den gestrichenen Protoss-Träger. Der neue Artillerie-Flieger hat vom Start weg eine minimal höhere Reichweite als der Brutlord, per Upgrade lässt sich die Feuerdistanz sogar nochmals verdoppeln. So kann der Tempest die aufgedeckten Bauten und umliegenden Einheiten aus besonders große Distanz aufs Korn nehmen. Außerdem trifft die fliegende Haubitze sowohl Boden- als auch Luftziele – eine derzeit tendenziell übermächtige Kombination.

Den Replikanten, der sich in eine beliebige Einheit in seinem Sichtfeld verwandeln konnte, hat Blizzard wieder gestrichen. So profitieren die Protoss in Heart of the Swam vor allem von einer deutlich schlagkräftigeren, aber auch sehr teuren Luftflotte.

StarCraft 2: Heart of the Swarm - Artworks

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Avatar Vollkaufmann
Vollkaufmann
#1 | 18. Aug 2012, 15:52
Ich liebe Starcraft!

P.S. Learn to quote
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Avatar glad2cu
glad2cu
#2 | 18. Aug 2012, 15:53
Bravo, Michael Graf!

Kann hier nur sagen, dass er einer der wenigen bei GameStar ist, der Previews fast ausschließlich auf den Punkt bringt! Gut recherchiert und übersichtlich gestaltete Preview auf die "Erweiterung"!

Alles in Allem sinnvolle Neuerungen... Bleibt nur zu hoffen, dass die neuen Spielemechanismen auch wirklich bei den Gamern ankommen...

Ich persönlich finde die neuen taktischen Möglichkeiten gut, wenn da nicht die Beta wäre ;)
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Avatar Odradek
Odradek
#3 | 18. Aug 2012, 16:20
Ich freu mich schon sehr darauf. Auch wenn ich gestehen muss, dass mir, als Protoss-Spieler, gerade die neuen Einheiten der Toss nicht so zusagen. Eine übertriebene Fernkampfeinheit, die einen riesige Reichweite hat und eine harass-Einheit die wohl gerade das PvP noch schwieriger werden lässt.
Auch trauere ich noch immer den Carriern hinterher, gerade jetzt wo High-lvl player anfangen im late game gegen Zerg doch gerne mal die Carrier auszupacken und sinnvoll und gewinnbringend einzusetzen.
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Avatar MadMaxMKII
MadMaxMKII
#4 | 18. Aug 2012, 16:29
Das mit den Carriern finde ich auch mehr als bedauerlich. Naja, so kann Blizzard sie als die große Überraschung in LotV in verbesserter Form wieder zurückbringen^^

was ich nicht verstehen: das ganze gerede, dass jetzt auch die zerg befestigte stellungen einreißen können. das ging doch schon immer super, und außerdem igelt sich doch eh keiner ein in starcraft, es sei denn man will nicht gewinnen.
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Avatar CTCooL
CTCooL
#5 | 18. Aug 2012, 16:29
na da bin ich mal gespannt, für mich hört sich das ganze nach protoss überpower an. naja abwarten und tee trinken :D
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Avatar servana
servana
#6 | 18. Aug 2012, 16:41
Ich freu mich schon drauf
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Avatar Droppi
Droppi
#7 | 18. Aug 2012, 16:49
ein gutes preview, aber die andern einheiten hätte man ruhig auch noch erwähnen können :-)

das spiel wird aber durchs addon nur stressiger irgendwie, als terra zusätzlich mit vikings auf oracles an den minerals aufpassen,

nur neue flugeinheiten für protoss? landunits fehlen...

generell 2 neue einheiten pro rasse ist bissl mager

und die neuen goliaths für die terra sehen irgendwie kacke aus, da hätte ich mir lieber das design von sc1 gewünscht
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Avatar the_guy
the_guy
#8 | 18. Aug 2012, 17:05
Ich freue mich wirklich schon auf das Addon da SC2 WOLauf dauer doch sehr statisch ist.

Die neuen Einheiten von Zerg und Terra gefallen mir sehr gut auch wenn der Warhound hässlich ist.

Nur bei Protoss wird Blizzard wahrscheinlich noch einiges tun müssen. Im Battle Report konnte weder Oracle noch Tempes wirklich überzeugen. Wobei Oracle noch halbwegs geht doch Tempes finde ich im direkten Kampf eher uneffizient da der Schaden viel zu langsam und uneffektiv kommt und nur bei Einheiten mit viel Leben etwas bringt.

Befürchten tu ich auch dass die Marines mit HOTS an bedeutung verlieren werden da die neuen Terra Eineiten alle Mechs sind und es sich mehr rentiert die Upgrades für Mech zu holen als für Marines und Maurauda.

Aber genaueres werden wir dann erfahren wenn die Beta beginnt und die Profi Spieler die ersten OP Builds erfinden :)
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Avatar Tumanir
Tumanir
#9 | 18. Aug 2012, 17:24
Eigentlich hatte ich geplant es zu kaufen, allerdings stimmt das Preis/Leistungsverhältnis überhaupt nicht.
Auf Amazon ist es für 55€ gelistet, für ein ADDON.
Die Features werden in 5 Punkten angesprochen, von denen 2 im Prinzip der gleiche sind.
1. Singplayerkampagne
2. Battlenetverbesserungen (kamen kostenlos mit dem letzten Patch...)
3. Neue Maps (kommen auch regelmäßig kostenlos)
4. Neue Multiplayereinheiten

So, und das soll nun 55€ kosten für neue Einheiten und eine neue Kampagne? Ne danke
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Avatar Odradek
Odradek
#10 | 18. Aug 2012, 17:29
Zitat von Tumanir:

So, und das soll nun 55€ kosten für neue Einheiten und eine neue Kampagne? Ne danke


Jaja StarCraft 2 war auch für 55€ und mehr gelistet und gekostet hat es keine 40.
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Details zu StarCraft 2: Heart of the Swarm

Plattform: PC
Genre Strategie
Untergenre: Echtzeit-Strategie
Release D: 12. März 2013
Publisher: Activision Blizzard
Entwickler: Blizzard Entertainment
Webseite: http://eu.starcraft2.com/
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
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