StarCraft 2: Wings of Liberty - PC

Echtzeit-Strategie  |  Release: 27. Juli 2010  |   Publisher: Activision Blizzard

Activision Blizzard - Enttäuschende Zahlen zum zweiten Quartal - Aktie verliert

Die Zahlen zum zweiten Quartal wurden an der Börse mit Enttäuschung aufgenommen. Für das zweite Halbjahr verspricht der Publisher hingegen gute Ergebnisse mit einem starken Lineup.

Von Martin Le |

Datum: 06.08.2010; 15:01 Uhr


Activision Blizzard :

Activision Blizzard hat gestern Abend nach US-Börsenschluss die Zahlen zum zweiten
Quartal des laufenden Geschäftsjahres bekannt gegeben. Demzufolge hat der weltgrößte
Publisher von Mai bis Juni 2010 967 Millionen US-Dollar eingenommen und damit einen Nettogewinn von 219 Millionen US-Dollar erwirtschaftet (alle Zahlen berechnet nach den amerikanischen Bilanzierungsregeln GAAP). Pro Aktie errechnet sich damit ein Gewinn von 17 Cents. Im Vorjahreszeitraum betrugen Umsatz und Gewinn 1,04 Milliarden bzw. 195 Millionen US-Dollar.

Trotz des gestiegenen Gewinns zeigten sich viele Börsenanalysten enttäuscht, da sie im Vorfeld einen höheren Umsatz erwartet hatten. Auf dem Frankfurter Parkett verlor die Aktie darauf über acht Prozent an Wert.

Die Ergebnisse des zweiten Quartals kamen ohne nennenswerte Highlights zustande. Ein großer Teil der Erlöse wurde mit World of Warcraft und der Call of Duty-Serie erwirtschaftet, wobei zum ersten Mal in der Firmengeschichte mehr Geld über Online-Kanäle als durch den Ladenverkauf eingenommen wurde.

Für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres sieht sich der Publisher besser gerüstet: Obwohl StarCraft 2 erst Ende Juli veröffentlicht wurde, überflügelte das Spiel bereits nach wenigen Tagen alle anderen PC-Titel von 2010. Im Jahresverlauf folgen zudem noch Call of Duty: Black Ops , Guitar Hero: Warriors of Rock und World of Warcraft: Cataclysm . In China hat das WoW-Addon Wrath of the Lich King zudem eine weitere Hürde genommen und steht kurz vor der Zulassung. Bei den Erlösen digitaler Inhalte erwartet Activision Blizzard weiterhin signifikantes Wachstum im zweistelligen Prozentbereich.

Für die Zukunft hat Activison Blizzard sieben Säulen identifiziert, die den Großteil des Geschäfts ausmachen sollen. Neben den etablierten Serien Call of Duty, Guitar Hero, World of Warcraft, Starcraft und Diablo gehören dazu auch das nächste Blizzard-MMO und der bisher geheim gehaltene Bungie-Titel.

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Avatar Borealis
Borealis
#1 | 06. Aug 2010, 15:24
oh gott, da wird man wirklich an volker pispers erinnert.
die verdammten analysten und spekulanten im amerikanischen kapitalismus.
daraus kann nichts gutes werden

trotz gewinn rumnörgeln, was zur hölle?

http://www.youtube.com/watch?v=ko5CCSomDMY (ab der 4. minute)
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Avatar Yens
Yens
#2 | 06. Aug 2010, 15:28
Richtig so! Gewinn wurde maximiert weil weniger für Qualität und Service ausgegeben wurde, Erlöse sinken! Alles augenwischerei! Activision schiesst sich selber ins Knie mit ihrer umstrittenen Politik!
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Avatar Gman2448
Gman2448
#3 | 06. Aug 2010, 15:32
Oh mein Gott, wir werden alle sterben!

Mit SC2 und dem neuen WoW Addon werden sie den -ihr wisst schon wen- wieder mehr als genug mit Geld vollgestopft kriegen!

Mit solchen Kommentaren machen sich sogenannte Wirtschaftsanalysten und Publisher wie Activision nur noch unbeliebter bei mir als sie es eh schon sind.

Das wäre was ähnliches wie wenn Bill Gates jammern würde, dass niemand mehr Windows XP kaufen würde - da hat ja auch schon jeder eins und deshalb keinen Bedarf mehr.
Zudem der Support von Windos XP und CoD:MW2 im Moment wohl auf dem selben Stand liegen dürften.
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Avatar VyrustheCyrus
VyrustheCyrus
#4 | 06. Aug 2010, 15:34
Da der Gewinn leider nur um 580 statt der erwarteten 581 Prozent gestiegen ist, sank die Aktie um weitere 99% ab. Währenddessen verkündete Bobby Kotick das neue MMO namens Call of Modern Warcraft Hero. Es hat übrigens keinen LAN Modus.
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Avatar Todesmiau
Todesmiau
#5 | 06. Aug 2010, 15:35
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar The One Avatar
The One Avatar
#6 | 06. Aug 2010, 15:35
Zitat von Borealis:
oh gott, da wird man wirklich an volker pispers erinnert.
die verdammten analysten und spekulanten im amerikanischen kapitalismus.
daraus kann nichts gutes werden

trotz gewinn rumnörgeln, was zur hölle?

http://www.youtube.com/watch?v=ko5CCSomDMY (ab der 4. minute)


Das Ziel einer heutigen Firma ist nicht Gewinn, sondern Gewinnmaximierung ;-) Sie sind halt Fans von steigenden Statistiken ^_^
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Avatar seulberg1
seulberg1
#7 | 06. Aug 2010, 15:40
Richtig so....die sollen sich ma nicht auf ihren Loorbeeren ausruhen....schön weiter gas geben damit die Spiele so geil bleiben
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Avatar BGK
BGK
#8 | 06. Aug 2010, 15:42
Leider wird dieser Publisher auch in Zukunft recht erfolgreich bleiben.

Im Falle von Blizzard war die Fusion mit Acitivision in meinen Augen mehr als schlecht.

WoW wird immer mehr Richtung Casual.

Starcraft 2 Story war sowas von dröge, da war nicht eine unverhoffte Wendung bei, sowas von vorherrsehbar die ganze Geschichte (könnte glatt aus der Feder von den Drehbuchautoren einer Daily-Soap entstammen).

Für Diablo 3 hab ich da auch keine große Hoffnung mehr.
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Avatar Mr.Wheeler
Mr.Wheeler
#9 | 06. Aug 2010, 15:51
Wozu braucht Blizzard eigentlich Activision? Kann mir nicht vorstellen das die Blizzard Leute unbedingt zu den größten Publisher zählen wollen oder das die in irgendeiner Form an Activision mitverdienen...
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Avatar VyrustheCyrus
VyrustheCyrus
#10 | 06. Aug 2010, 15:52
Zitat von Mr.Wheeler:
Wozu braucht Blizzard eigentlich Activision? Kann mir nicht vorstellen das die Blizzard Leute unbedingt zu den größten Publisher zählen wollen oder das die in irgendeiner Form an Activision mitverdienen...

Blizzard ist Teil von Vivendi. Vivendi fusionierte mit Activision. BAM, schon haben wir den salat.
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Details zu StarCraft 2: Wings of Liberty

Plattform: PC
Genre Strategie
Untergenre: Echtzeit-Strategie
Release D: 27. Juli 2010
Publisher: Activision Blizzard
Entwickler: Blizzard Entertainment
Webseite: http://eu.starcraft2.com
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
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