Die Erfolgsformel von World of Warcraft ist genau so simpel wie genial: Einsteigerfreundlichkeit + Qualität = über 13 Millionen registrierte User weltweit. Blizzard hat aus ihrer eigenen Erfolgsgeschichte gelernt und StarCraft 2 trotz einer millionenschweren Fangemeinde für alle Neueinsteiger extra freundlich gemacht.

Ein Tutorial geleitet Sie durch die grundlegende Spielsteuerung, angefangen bei »Wie bewege ich meine Maus über die Karte« bis zum Aufbau einer Basis. In den Anfangsmissionen um Raynor und seine Rebellen können Sie die erlernten Spielprinzipien nacheinander gegen die Terranische Liga, die parasitären Zerg und die mystischen Protoss anwenden und erste Erfolge in ihrem Kampf um die Befreiung der Menschheit erlangen.

1: In Starcraft 2 erlernen Sie die grundlegenden Steuerungselemente in einem interaktiven Tutorial.

In den Missionen selbst werden einzelne Schwerpunkte des Tutorials nochmals - zum Nachschlagen - angezeigt, wenn die entsprechende Aktion von ihnen zum ersten Mal verlangt wird. Das Kampfmenü wirkt zu keinem Zeitpunkt im Spiel mit Einheiten oder Funktionen überladen und ist durch seine klare Strukturierung und seine großen Menüflächen einfach und schnell zu bedienen.

Die Strategie von Blizzard liegt auf der Hand: Der Entwickler versucht mit einem leichteren Einstieg in Starcraft 2 neue Kunden an die Serie zu binden - und damit potentielle Käufer für die beiden angekündigten Fortsetzungen Legacy of the Void und Heart of the Swarm zu angeln.

Die Einsteigerfreundlichkeit von Starcraft 2 hat allerdings auch negative Konsequenzen für langjährige Fans der Serie. Um Neulinge im Echtzeitstrategie-Genre nicht zu überfordern, stehen Ihnen auch nach einer längeren Spielzeit im Vergleich zu Warcraft 3 wenige Einheiten und Gebäudetypen zu Verfügung. Die Entwicklung ihrer Produktionsbäume, die Ihnen mit neuen Spielelementen noch komplexere Strategien ermöglicht, erfolgt insgesamt langsamer als in Warcraft 3 oder Starcraft.