State of Decay - PC

3rd-Person-Shooter  |  Release: 05. November 2013  |   Publisher: Microsoft Game Studios
Seite 1 2   Fazit Wertung

State of Decay im Test

Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist

Untote verdreschen und gleichzeitig Seelenklempner für Überlebende in der Zombieapokalypse spielen? Das Action-Adventure State of Decay macht´s möglich - jetzt auch endlich auf dem PC.

Von Kai Schmidt, Florian Heider |

Datum: 09.11.2013


Zum Thema » Zombies, überall Zombies Report: Wie die Untoten Videospiele infizieren Vorsicht, das könnte auch Ihnen passieren: Marcus und Ed kommen von einem mehrtägigen Ausflug in die Berge zurück und sehen sich ohne Vorwarnung einer Meute Zombies gegenüber, die geifernd nach dem süßen Fleisch der beiden lechzen. Offenbar haben Untote weite Teile der USA (oder gar der ganzen Welt?) überrannt und die Bevölkerung in Ihresgleichen verwandelt.

Viel mehr darf man von der Geschichte allerdings nicht erwarten. Genau wie die beiden Freunde sind auch wir zunächst verdutzt, da wir gleich zu Beginn von State of Decay ohne Erklärung in der Rolle von Marcus den ersten Zombie vor uns stehen haben. Immerhin verrät das Spiel, wie man angreift und gibt uns einen dicken Ast als Startwaffe in die Hand.

Steam-Pflicht
State of Decay wird über Valves Online-Plattform Steam vertrieben, eine Packungsversion gibt es nicht. Einmal aktiviert, ist das Spiel dauerhaft mit Ihrem Konto verknüpft, kann also nicht mehr weiterverkauft werden.

Die deutsche Version:
Die deutsche Version von State of Decay ist komplett ungekürzt. Sämtliche Dialoge sind im englischen Original belassen und deutsch untertitelt, Menüs und Hinweistexte sind ebenfalls deutsch.

Schöne neue Zombiewelt

Doch so holprig geht's zum Glück nicht weiter: Nach den ersten zertrümmerten Zombieschädeln führt uns das Open-World-Spiel Schritt für Schritt durch die wichtigsten Funktionen. So erfahren wir nach und nach auch mehr über die eigentliche Spielmechanik.

State of Decay : Gutes Tutorial: Anfangs erklärt uns State of Decay Schritt für Schritt die grundlegenden Spielmechaniken. Gutes Tutorial: Anfangs erklärt uns State of Decay Schritt für Schritt die grundlegenden Spielmechaniken.

State of Decay ist nämlich kein tumbes Zombieschlachten, sondern ernennt uns nach der Einführungsphase kurzerhand zum Anführer einer Gruppe Überlebender - und fordert dadurch nicht nur unsere Zombiejägerqualitäten, sondern auch eure Management-Skills. Wenn viele Menschen unter einem Dach zusammenleben, kommt es schließlich schnell zu Reibereien, und alle Mäuler wollen auch gefüttert werden.

Doch der Reihe nach: Mit Mühe und Not aus dem anfänglichen Waldgebiet entkommen, schlagen wir in der Kirche einer verwüsteten Kleinstadt zusammen mit einer Hand voll weiterer Überlebender unser Lager auf. Praktisch, dass das Gotteshaus von einer hohen Mauer umgeben ist und sich relativ einfach verteidigen lässt.

State of Decay : Die Welt von State of Decay ist weitläufig. Zum Glück haben wir immer unsere extrem praktische Karte dabei. Die Welt von State of Decay ist weitläufig. Zum Glück haben wir immer unsere extrem praktische Karte dabei.

Von hier aus erkunden wir nach und nach den Rest des Spielgebiets, da wir ständig neue Vorräte sammeln sowie hin und wieder auf Funksprüche von Menschen in Not reagieren müssen. Alle 24 (Ingame-)Stunden verringern sich nämlich die Essensvorräte, Munition wird durch ständige Zombieangriffe auf die improvisierte Festung ebenfalls knapp.

Benutze Axt mit Zombie

Zunächst finden wir in der direkten Nachbarschaft beim Plündern der Häuser noch genügend Ressourcen (und hin und wieder - der amerikanischen Verfassung sei Dank - sogar eine schicke Schusswaffe), doch irgendwann bleibt uns nichts anderes übrig, als die Stadtgrenze hinter uns zu lassen und mit einem der herrenlos herumstehenden Autos auf Erkundungsfahrt zu gehen. Und das ist alleine verdammt gefährlich, denn unversehens können wir mit knapper Ausrüstung in die nächste, zehnköpfige Zombiehorde stolpern.

State of Decay : Letztes Mittel: Wenn wir keine Waffen mehr haben, kämpfen wir notfalls auch mit bloßen Fäusten – oder nehmen die Beine in die Hand. Letztes Mittel: Wenn wir keine Waffen mehr haben, kämpfen wir notfalls auch mit bloßen Fäusten – oder nehmen die Beine in die Hand.

Ein oder zwei Zombies allein sind keine große Gefahr, doch sobald wir eine ganze Horde der Biester an der Backe kleben haben, ist Schluss mit lustig! Munition für Schusswaffen ist Mangelware, und das zweckmäßige Ein-Knopf-Nahkampfsystem funktioniert zwar gut, wenn ihr es mit einzelnen Wiedergängern zu tun bekommt, doch schon nach wenigen mit Axt, Machete, Vorschlaghammer oder Stahlrohr erledigten Zombies hat sich die Ausdauerleiste unseres Charakters beängstigend in Richtung der Nulllinie bewegt.

So pfeifen wir nach fünf erledigten Zombies aus dem letzten Loch und können weitere Kampfmanöver oder einen flotten Rettungssprint vergessen. Zudem werden immer mehr Untote vom Kampflärm angelockt. Das gilt übrigens auch für laute Geräusche, die wir beim Rennen verursachen.

Man kennt das Prinzip aus Zombiefilmen wie George A. Romeros »Dawn of the Dead«: Haben die Helden es nur mit ein paar der lebenden Leichen zu tun, werden sie übermütig und machen womöglich aus dem Überlebenskampf ein Spiel. Doch irgendwann wird daraus tödlicher Ernst, wenn die »Stinker« in größeren Gruppen anrücken. Übermut tut selten gut. Solche Situationen enden gewöhnlich damit, dass sich die Untoten an unseren Eingeweiden laben.

State of Decay - PC-Screenshots
Home Sweet Home: Nichts schlägt einen gut gesicherten Unterschlupf.

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Avatar Coffee
Coffee
#1 | 09. Nov 2013, 10:06
State of Decay hab ich schon länger im Auge, ich hoffe ja das es in nem Deal (Herbst, Weihnachten) etwas billiger angeboten wird. So -33% würde mir schon reichen.
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Avatar Eisenwerker
Eisenwerker
#2 | 09. Nov 2013, 10:10
Für mich ist es wie das erste Assasins Creed.
Zwar grundsätzlich faszinierend aber auch schrecklich repetiv.
Immer das gleiche machen, immer wieder und wieder und wieder.

PS. Der Link zum Video führt zu:
"404 - Seite nicht gefunden"
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Avatar IlIlIlIlIlIlIlIlIlI
IlIlIlIlIlIlIlIlIlI
#3 | 09. Nov 2013, 10:45
Moin Leute. Boah, ich brauch erst mal nen Kaffee, bevor ich den Artikel lese. Sonst schlafe ich direkt wieder ein.
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Avatar Philipp84
Philipp84
#4 | 09. Nov 2013, 11:32
War für mich die Überraschung des Jahres, wenn sie es jetzt schaffen beim nachfolger mehr des potentials zu nutzen, könnte das ne ganz große Serie werden.
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Avatar ZigZag
ZigZag
#5 | 09. Nov 2013, 11:34
Ich hatte State of Decay vor etwa einer Woche durchgespielt und war begeistert aber auch erschrocken wie schnell ich durch war. Nach dem ich kurz zuvor the Walking Dead entdeckt habe suchte ich nach einem Spiel das ähnliche Elemente hat. Leider kann ich bei der 10/10 Wertung für Atmosphäre nicht zustimmen. Das Spiel war viel zu leicht und die Personen im Spiel stehen mir alles andere als nahe. Zwei davon hatte ich sogar absichtlich töten lassen weil sie schlechte Stats haben. Es spielt auch keine Rolle ob ich Überlebende aufnehme oder nicht.

Ich hätte mir gewünscht dass es Konsequenzen hätte wenn ich jemandem nicht helfen würde. Z.B. dass sie irgendwann über das Lager herfallen .

Am meisten Spass hat mir das Sammeln von Dingen und Aufbauen einer Basis gemacht. Aber sobald die Story vorbei war auch dass für mich keine Motivation mehr. Schade für eine Sandbox.

Das Spiel ist aber definitiv ein Must-Have für Zombie und Survival Fans.
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Avatar Droshnak
Droshnak
#6 | 09. Nov 2013, 11:34
Das Video ist ja mal erste Sahne.. Schon lange nichts mehr so gutes gesehen..
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Avatar Cd-Labs: Radon Project
Cd-Labs: Radon Project
#7 | 09. Nov 2013, 11:40
Das Problem mit der Optik des Titels ist aber nichts weiter als die fehlende Bidschärfe, ausgelöst durch minderwertiges AntiAliasing.
Würde entlich mal jeder Entwickler SuperSamplig alias ÜberSampling alias "Downsampling" alias ResolutionScale ins Spielmenu integieren, dann hätten wir solche Probleme (ausreichende Hardware vorrausgesetzt) nicht mehr!

Und , für den Entwickler selber, ist das keine Stunde an Implementierungsaufwand, der Effekt ist dafür aber überdeutlich!
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Avatar regenbogen1
regenbogen1
#8 | 09. Nov 2013, 11:59
Sehr guter Test!
Nur die Spielzeit im Singleplayer ist deutlich zu niedrig angegeben.
Ich habe gestern gerade die 60 Stunden Marke geknackt und werde es noch lange weiter Spielen. Bin erst im 2. Spieldurchlauf. Wer vorsichtig spielt und viele (sich wiederholende) Nebenmissionen macht kann so mit 30-40 Stunden oder mehr pro Spieldurchlauf rechnen. Der Hauptstory folge ich dabei fast gar nicht, da mir die Nebenmissionen und die Atmosphäre zu viel Spaß machen.
Das ist eigentlich der Knackpunkt. Spielt man nur die Hauptmissionen um die Story voranzubringen ist man gut in 8-10 Stunden durch, verpasst aber einen Großteil der Atmosphäre.

Denn wenn man sehr vorsichtig vorgeht und nicht durch das Spiel rast macht es doch mehr Spaß so lange zu überleben wie möglich, dabei die Basis soweit auszubauen wie es geht und nebenbei wirklich jedes Gebäude zu plündern. Will man das, kann man pro Spieldurchlauf auch mal mit 50 Stunden rechnen. Das Spiel gibt es definitiv her, was man daraus macht muss jeder selber entscheiden.

Das Spiel ist einfach genial, 2-3 Punkte mehr hätte es als Wertung auch bekommen können.
Mein Game of the Year!
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Avatar IKEA
IKEA
#9 | 09. Nov 2013, 12:20
Interessantes Spiel.
Schade das die Zombies wieder mal kaum eine Bedrohung darstellen und man hunderte von ihnen ohne Probleme tötet.
das macht no more room in hell besser.
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Avatar Kaimanic
Kaimanic
#10 | 09. Nov 2013, 12:21
Nettes Testvideo. Locker flockig mit ein wenig Humor gewürzt. So schaue und vor allem höre ich mir das gerne an. Weiter so! ;)
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Details zu State of Decay

Plattform: PC (XBLA)
Genre Action
Untergenre: 3rd-Person-Shooter
Release D: 05. November 2013
Publisher: Microsoft Game Studios
Entwickler: Undead Labs
Webseite: http://undeadlabs.com/
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 66 von 5488 in: PC-Spiele
Platz 4 von 196 in: PC-Spiele | Action | 3rd-Person-Shooter
 
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