Stellaris : Stellaris bietet erstmals bei Paradox in 3D dargestellte Gefechte, ein echter Herrscher kümmert sich aber auch weiterhin nicht um das Mikromanagement - dafür gibt es Flottenadmiräle. Stellaris bietet erstmals bei Paradox in 3D dargestellte Gefechte, ein echter Herrscher kümmert sich aber auch weiterhin nicht um das Mikromanagement - dafür gibt es Flottenadmiräle.

Zum Thema Stellaris ab 35,99 € bei Amazon.de Stellaris für 31,99 € bei GamesPlanet.com Der Entwickler Paradox Interactive hat neue Infos zum 4X-Weltraum-Strategiespiel Stellaris veröffentlicht. Im Entwickler-Tagebuch geht es um die Raumkämpfe und Details zu den Raumschiff-Komponenten.

Wie bei Paradox-Strategiespielen (Europa Universalis 4, Crusader Kings 2) üblich, können nur Flottenverbände befehligt werden. Die Kämpfe selbst finden automatisch statt und außerhalb der Kontrolle der Spieler.

Details gibt es zu den einzelnen Schiffskomponenten, die im Schiffseditor zuvor ausgewählt werden. Waffen können zum Beispiel in fünf Kategorien eingeteilt werden:

  • Energiewaffen, zum Beispiel (aber nicht nur) gerichtete Laser für mittleren Schaden

  • Projektilwaffen, zum Beispiel Massebeschleuniger und Maschinenkanonen für hohen Schaden und hohe Angriffsgeschwindigkeit, aber niedrige Rüstungsdurchdringung

  • Marschflugkörper mit nuklearen Sprengköpfen, extreme Reichweite, aber auch abschießbar

  • Nahbereichsverteidigungssystem, das feindliche Jäger, Marschflugkörper und sehr nahe Ziele beschießt

  • Kampfraumer, Jäger und Bomber, die aus dem Hangar größerer Schiffe strömen und Ziele beschießen

Zur Verteidigung können Schilde und Panzerung verbaut werden. Schilde sind quasi ein zweiter Lebensbalken, der nur zwischen Schlachten auflädt. Bestimmte Zusatzausrüstung lässt die Schilde auch im Kampf laden. Die Panzerung reduziert hingegen den Schaden um einen gewissen Prozentsatz.

Um die Chancen der eigenen Flotte zu erhöhen, kann ein Admiral zugeteilt werden. Der bietet Boni, kann aber auch negative Eigenschaften mitbringen. Spieler haben zudem die Möglichkeit, die eigene Flotte einen Not-Überlichtsprung ausführen zu lassen. Währenddessen können die Schiffe zwar nicht feuern, in Notsituation ist dies aber die einzige und letzte Möglichkeit, als Spieler noch in den Kampf einzugreifen.

Um das Mikromanagement weiter zu reduzieren, lassen sich jeder Flotte eine Haltung zuweisen: Ausweichende Flotten springen sofort aus einem System, sobald Feindkontakte auftauchen. Ganz im Gegenteil begibt sich eine Flotte in aggressiver Haltung sofort auf Abfangkurs.

Und auch wenn die Schiffe im Kampf nicht gesteuert werden können, kann jede Schiffsklasse per Bordcomputer ein gewisses Verhalten zugeteilt bekommen. So mag ein gewisser Schiffstyp niemals die Formation verlassen, mit einem anderen Bordcomputer bricht der Raumer jedoch sofort aus dem Verband aus und greift gezielt einen bestimmten Raumschifftyp an. Um Spieler nicht mit möglichen Schiffsdesigns zum Spielbeginn zu überfordern, gibt es zu Anfang nur einen Standard-Computer - alle weiteren Typen werden später erforscht oder aus Gegnerwracks geborgen.

Abschließend erklärt Paradox scherzhaft, dass bei all den Optionen kein Picard Manöver oder der Irrer Ivan im Spiel integriert sind. Man solle aber abwarten, was noch in Zukunft kommen könnte.

Stellaris erscheint im Jahr 2016 exklusiv für den PC.

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Stellaris
Mit einer riesigen Flotte und zusätzlich unseren KI-Verbündeten im Schlepptau attackieren wir die Heimatwelt eines gefallenen Imperiums, eines mächtigen, uralten Volkes. Gegen unsere Endgame-Übermacht haben aber selbst diese Großkopferten keine Chance.