Stronghold Kingdoms - Free2Play

Strategie  |  Release: 25. Februar 2011  |   Publisher: dtp entertainment
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Stronghold Kingdoms im Test

Das etwas andere Tower-Defense

Jahrelang mussten Burgenbauer und -zerstörer auf Stronghold 3 warten. Das erscheint im Herbst endlich – doch es gibt auch einen richtig guten Online-Ableger: Strongold Kingdoms!

Von Michael Obermeier |

Datum: 26.09.2011


Zum Thema » Stronghold 3 - Vorschau So wird der große Nachfolger » Mehr zum Thema Free2Play Unser Kanal für kostenlose Spiele Wirtschaften, Burgenbau, Angreifen, Verteidigen, Forschen: Im Gratis-Strategiespiel Stronghold Kingdoms steckt so viel drin wie im »echten« Stronghold . Allerdings auch die Uralt-Grafik – aber die hat Stronghold-Spieler ja noch nie gestört, außerdem kann sie als Browserspiel-Optik gut mithalten. Wobei Browserspiel nicht ganz passt, denn Sie müssen zum Spielen einen kleinen Client runterladen.

Ihr erstes Dörflein gründen Sie dann auf einer echten Landkarte, in der Nähe echter Städte wie Mainz oder Bonn (Sie wissen schon, dieses Dorf, das immer behauptet, früher mal Hauptstadt gewesen zu sein). Ab dann läuft‘ erst mal wie im klassischen Stronghold auch: Sie errichten erste Apfelgärten, Holzfällerhütten, Steinbrüche und Wohnhäuser, die ersten Bürger ziehen ein. Je zufriedener die Bevölkerung, desto schneller kriegen Sie Zuwachs. Auf der Landkarte, sozusagen die strategische Spielebene, ploppen beispielsweise immer wieder mal Rohstoffe auf, die Sie mit Reitern abgreifen können – wenn Sie schneller als die anderen Spieler sind, denn gerade bei hochwertigen Gütern galoppieren gern mehrere Reitertrupps gleichzeitig los.

Stronghold Kingdoms
KI-Angriff: Am Burgrand unten rechts haben wir brennendes Pech ausgekippt, darunter knöpfen sich drei ausfallende Reiter Bogenschützen vor.

Wellenweise KI-Gegner

Weniger beliebt als die Ressourcengeschenke sind aufploppende KI-Burgen, denn aus denen strömen regelmäßig Truppen, um alle Dörfer der Umgebung anzugreifen. Verlieren können Sie eine Siedlung an die Computertruppen zwar nicht, wohl aber Gebäude oder Rohstoffe.

Stronghold Kingdoms : Gegen echtes Geld gibt’s Bonuskarten zu kaufen, die zum Beispiel die Produktion zeitweilig ankurbeln oder Einmallieferungen bringen. Nötig sind sie aber nicht. Gegen echtes Geld gibt’s Bonuskarten zu kaufen, die zum Beispiel die Produktion zeitweilig ankurbeln oder Einmallieferungen bringen. Nötig sind sie aber nicht. Doch gerade die regelmäßigen Attacken sind sauspannend, denn jetzt zeigt sich, ob Ihre Burg wirklich krisensicher ist: Die Wellen werden immer stärker, zwischen jeder Attacke gibt’s ein paar Stunden Verschnaufpause, in der Sie beschädigte Festungsteile reparieren (sofort) oder zerstörte neu bauen können (das braucht Zeit). Nach der etwa fünften Welle verschwindet die KI-Plage wieder, und Sie haben ein paar Tage Ruhe vor ihm. Da Sie aber bald weitere Dörfer gründen, gibt’s eigentlich dauernd irgendwo Randale – selbst wenn Sie nicht mit anderen Spielern kämpfen!

Stronghold Kingdoms spielt sich deutlich kooperativer als andere Titel. Denn alle Dörfer einer Gemeinde, zum Beispiel in der Nähe Bonns, teilen sich ihr Schicksal: Wenn KI-Gegner angreifen, rücken Sie gegen alle Gemeindemitglieder vor. Wenn eine Wolfshöhle oder Banditensiedlung auf der Karte erscheint, sinkt die Moral aller Gemeinden im Gebiet. Doch das Zusammenspiel hat auch Vorteile: In der gemeinsamen Hauptstadt (ha, jetzt ist Bonn doch wieder eine!) lassen sich Gebäude errichten, die die Produktivität aller Mitglieder steigern: Eine Salzarbeitergilde erhöht dann den salzigen Output aller Salinen in der Gemeinde. Andere Bauten wiederum schalten neue Technologien frei, ein Ballistenmeister etwa Ballistentürme für Ihre Burg, die zwar langsam feuern, einen Soldaten aber mit einem einzigen Schuss aus den Stiefeln schießen.

Gemeindepolitik

Den Baubefehl über die gemeinsamen Gebäude, Hauptstadt-Truppen und deren Burg hat der gewählte Vogt: In regelmäßigen Abständen bestimmen die Gemeindemitglieder ihren Chef, der die Politik festlegt, zum Beispiel einen gemeinsamen Steuersatz – oder eben, was als nächstes gebaut wird. Allerdings sollte sich der Vogt schon mit seinen »Untertanen« abstimmen, denn ohne deren Rohstoffspenden für gemeinsame Bauten kann er nicht viel ausrichten.

Politik juckt Sie nicht? Macht nix, Sie können sich aus dem Geschacher auch raushalten und in Ruhe Ihr eigenes Ding machen, denn wegen der erwähnten KI-Gegner gibt’s auch so genug zu tun. Zum Beispiel bei der Forschung: Die verbessert nämlich nicht nur vorhandene Gebäude- und Truppentypen, sondern schaltet auch völlig neuen Kram frei. In den vier Gebieten Gewerbe, Militär, Landwirtschaft und Bildung gibt’s Dutzende Disziplinen, die wiederum bis zu zehnmal steigerbar sind. Bei dieser Menge müssen Sie sich schon genau überlegen, ob Sie bessere Burgtürme freischalten oder doch lieber die Pechgewinnung, um Angreifer mit zähem Feuer einzuheizen.

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Avatar FKFlo
FKFlo
#1 | 26. Sep 2011, 17:52
Hatte mir als Fan der Serie bzw. der älteren Teile: Stroghold sowie Stronghold Crusader die Premium Box vorbestellt. Hab das Spiel quasi entsehen sehen, war in 2-3 Alphas und mehreren Betas dabei :)
Das Spiel hat sich gut gemacht und verdient durchaus den Namen.

Macht Spaß wenn man sich drauf einlässt. Ist aber kein Spiel was man lange an einem Stück spielt, eher ein's was man ähnlcih wie ein Bowsergame nebenher zockt. Stronghold Kingdoms ist trotzallem sehr umfangreich. Definitiv kein schlechtes Teil und auch wenn's auf dem ersten Blick nicht so scheint doch besser als die vielen Bowsergames, glaubt mir :)
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Avatar Droppi
Droppi
#2 | 26. Sep 2011, 18:11
tolles spiel, machte am anfang spass, nur leider hat man wegen den bonuskarten keine chance gegen zahlende spieler
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FKFlo
#3 | 26. Sep 2011, 18:18
Zitat von Droppi:
tolles spiel, machte am anfang spass, nur leider hat man wegen den bonuskarten keine chance gegen zahlende spieler

Wobei man sich auch ohne Karten gut bewähren kann. Ja man muss vllt. einpaar mal mehr am Tag reinschauen, aber tut man dies kann man sich allemal zur Wehr setzen. Auch wenn vllt. in der Rangliste nicht ganz oben mit mischen.. da geb ich Dir Recht.
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Avatar apel996
apel996
#4 | 26. Sep 2011, 18:25
Gabs den Test nicht schon mal vor ein paar Monaten hier???
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Avatar Guerilla
Guerilla
#5 | 26. Sep 2011, 19:07
Das Spiel ist gut, aber nach ein paar Wochen, respektive 1-2 Monaten werden die Server allmählich leer, weil das Endgame keine Abwechslung bietet, sowie Kriege viel Schaden an allen anrichten, die in Houses organisiert sind.

Dörfer und Burgen aufbauen ist cool, bis man realisiert, dass die vierte, fünfte, sechste Stadt usw. aufzubauen keine Kniffe erfordert sondern einfach mehr vom gleichen.

War ne Weile lang unter den Top 50 in World 2, aber sobald man im Krieg mit anderen ist, kann man ohne Geld zu bezahlen keine Burgen halten. Es gab Leute, die haben locker 500 Euro in ein paar Wochen investiert, um am Anfang abzugehen, nur um zu merken, dass es ihnen auch im Endgame keinen Spass mehr macht.
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Avatar Lars-G90
Lars-G90
#6 | 26. Sep 2011, 19:20
Zitat von Guerilla:
Es gab Leute, die haben locker 500 Euro in ein paar Wochen investiert, um am Anfang abzugehen, nur um zu merken, dass es ihnen auch im Endgame keinen Spass mehr macht.


Pics or it didn't happen.
Kein Mensch zahlt 500€ für ein Spiel, besonders wenn man noch nicht mal im Endgame war.
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Avatar IronsteffL
IronsteffL
#7 | 26. Sep 2011, 20:46
Ist zwar völlig off topic, aber ich freue mich immer wieder, auf Gamestar Beiträge vom guten alten Herrn Deppe zu lesen. "Alt" natürlich nur im positiven Sinne! ;) Wiedersehen macht Freude!
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Avatar Rollora
Rollora
#8 | 26. Sep 2011, 22:34
Zitat von Lars-G90:


Pics or it didnt happen.
Kein Mensch zahlt 500€ für ein Spiel, besonders wenn man noch nicht mal im Endgame war.

Pics hab ich keine, aber ich hatte einen Lehensmann der sich aufregte, warum wir so inaktiv seien und er habe schon über 480€ ausgegeben für das Spiel nur um uns hoch zu ziehen und son blabla...
Dann musste ich spontan lachen und hab ihn gequittet. Man kann das Spiel auch zu ernst nehmen. Gerade am Anfang habe ich 2x einen Premium pass gekauft, damit gerade wenn die Gebäudezeiten usw noch so kurz sind, braucht man den Komforvorteil des Pemiumpasses. Das war aber das einzige, die Bonuskarten brauchte ich bis heute nicht wirklich, haben sich nur massenhaft angesammelt und bin inzwischen Prinz
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Avatar Prospero
Prospero
#9 | 26. Sep 2011, 23:19
Zitat von Lars-G90:


Pics or it didnt happen.
Kein Mensch zahlt 500€ für ein Spiel, besonders wenn man noch nicht mal im Endgame war.


Du glaubst garnicht wieviele Leute unsummen für ein solches Spiel ausgeben. Das schlimme ist noch, wenn dies Leute sind die sich das eigentlich garnicht leisten können.
Wenn ein Manager halt mal 500€ in ein Spiel steckt, dann kann ich das nachvollziehen, jedoch sind dies doch meist irgendwelche Jugendliche, die ihr Taschengeld dafür verheizen.

Ich weiß noch wieviel manche leute damals für RunesOfMagic ausgegeben haben... mal eben Diamanten für 300€ gekauft war wirklich keine Seltenheit. Da gabs sicher so 20-30 Leute pro Server^^
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Avatar Lifelover
Lifelover
#10 | 27. Sep 2011, 00:02
Ich werde es zwar nicht spielen aber ich muss sagen mir gefällt diese 2D Grafik besser als die 3D Grafik von Stronghold 3. Ja ich weiß ich bin oldschool.
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Details zu Stronghold Kingdoms

Plattform: PC
Genre Strategie
Untergenre: -
Release D: 25. Februar 2011
Publisher: dtp entertainment
Entwickler: FireFly Studios
Webseite: http://www.strongholdkingdoms....
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
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