Tales of Monkey Island: Lair of the Leviathan - PC

Point & Click  |  Release: 29. September 2009  |   Publisher: Telltale Games
Seite 1 2   Fazit Wertung

Tales of Monkey Island: Lair of the Leviathan im Test

Guybrush bekommt eine neue Frau

Halbzeit für die Tales of Monkey Island! Nach drei von fünf Episoden steht Guybrush Threepwood auf wackligen Beinen: Auch Lair of the Leviathan unterhält wieder gut, aber die Rätsel werden immer schwächer.

Von Christian Schmidt |

Datum: 30.09.2009


Unter allen möglichen Schauplätzen ist dies sicher einer der ungewöhnlichsten: In der dritten Episode von Telltales Adventure-Serie Tales of Monkey Island landet Guybrush samt Schiff und Widersacherin (der kühlen Kopfgeldjägerin Morgan LeFlay) im Magen einer riesigen Seekuh. Damit ist dann zumindest schon mal das Rätsel um den Leviathan aus dem Episoden-Titel Lair of the Leviathan (Bau des Seeungeheuers) gelöst. Die weiteren Aufgaben entschlüsseln sich ähnlich leicht, denn das Rätselniveau zieht auch in der dritten von insgesamt fünf Folgen nicht an.

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Monkey Island: Lair Of The Leviathan

Zwar versetzt Telltale den gewohnt schlagfertigen Piratenhelden Guybrush Threepwood in allerhand witzige Situationen, die allerdings von allzu durchschaubaren Rätseln zusammengehalten werden. Gleich zu Beginn muss Guybrush die konsternierte Morgan LeFlay dazu zwingen, sich als seine Frau auszugeben, was in der Folge für allerhand süffisante Verwicklungen (vom Partnerquiz bis zur Rendezvous-Anbahnung mit einem Piraten-Nerd) und Schnuckelbärchen-Scherze sorgt.

Tales of Monkey Island: Lair of the Leviathan : Die Kopfgeldjägerin Morgan LeFlay steht gezwungenermaßen an Guybrushs Seite. Die Kopfgeldjägerin Morgan LeFlay steht gezwungenermaßen an Guybrushs Seite. Aus dem Reiz der Situationen schlägt Lair of the Leviathan aber kaum Kapital. Mal ist der Anspruch zu niedrig - in der Partnerbefragung, in der Guybrush Insiderwissen über seine angebliche Frau erraten muss, bleiben Fehler ohne Konsequenzen, weil man die Fragen beliebig oft wiederholen kann. Mal lassen sich die Aufgaben nur durch begründetes Raten lösen, etwa wenn es bei Morgans Stelldichein darum geht, die Reihenfolge ihrer Aktionen festzulegen. Das nimmt Tempo aus der Inszenierung und führt zu Wiederholungen. Den Tiefpunkt -- im wahrsten Sinne des Wortes -- erreicht Lair of the Leviathan bei einem Abstecher auf den Meeresgrund (wir erinnern uns: Guybrush kann 10 Minuten lang die Luft anhalten), wo Guybrush für eine liebestolle Seekuh Dolmetscher spielt. Die richtigen Antworten aus einer langen Liste zu wählen läuft auf schieres, ermüdendes Ausprobieren hinaus.

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Avatar Thoran-Crow
Thoran-Crow
#1 | 30. Sep 2009, 12:12
Für micht ist MI3 der bis jetzt letzte Teil. Was danach kam waren keine Monkey Island spiele mehr.
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Avatar Der_Dutch
Der_Dutch
#2 | 30. Sep 2009, 12:15
ich weiss nicht, was ich von diesen Episoden Spielen halten soll. Naja - jedenfalls werden sie anderes als Terminator Salvation wenigstens offiziell als Episodenspiel angeboten.
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Avatar Senior_Cartmenez
Senior_Cartmenez
#3 | 30. Sep 2009, 12:17
/signed

Noch zu ergänzen:

Ich bin ja echt keiner, dem die Grafik so wichtig ist (gerade bei Spielen wie MI wo die story das wichtige ist [was sie so gut macht!]). Aber nachdem ich diese Grafikdemo zu Monkey Island von diesem Crytek mitarbeiter gesehen habe, muss ich schon sagen, dass Telltale dadurch noch viel älter/verstaubter/budgetiger aussieht als die es ohnehin schon tun.

Wenn ein einziger Typ in seiner Freizeit so ein Zauberwerk fabrizieren kann, wie wollt ihr euch bei Telltale dann eine "Firma" schimpfen und sowas auf den Markt werfen?
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Avatar Joe
Joe
#4 | 30. Sep 2009, 12:42
@Senior_Cartmenez:
Du kannst das so nicht vergleichen. Der die Crytekdemo erstellt hat, baute auf einem fix und fertigen System auf. Er hatt Engine usw alles. Er musste nur noch die Objekte erstellen und platzieren. Das ist sicher weit weniger Arbeit als ein ganzes Spiel zu erstellen. Noch dazu wo Telltale-Games sicher auch keine große Firma ist.

Aber grundsätzlich habt ihr schon recht. Ist recht traurig wie hier der Name Monkey Island runtergezogen wird :-(
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Avatar Thoran-Crow
Thoran-Crow
#5 | 30. Sep 2009, 12:47
Zitat von Joe:
@Senior_Cartmenez:Du kannst das so nicht vergleichen. Der die Crytekdemo erstellt hat, baute auf einem fix und fertigen System auf. Er hatt Engine usw alles. Er musste nur noch die Objekte erstellen und platzieren. Das ist sicher weit weniger Arbeit als ein ganzes Spiel zu erstellen. Noch dazu wo Telltale-Games sicher auch keine große Firma ist.Aber grundsätzlich habt ihr schon recht. Ist recht traurig wie hier der Name Monkey Island runtergezogen wird :-(

Engines kann man kaufen. Klar sind die nicht billig aber mal ehrlich wie viele Millionen Menschen würden MI kaufen wenn das so wie bei der Tech demo aussieht? Richtig. Die gesammten Produktionskosten würden vermutlich in der ersten Woche wieder eingefahren werden.
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Avatar Warwick
Warwick
#6 | 30. Sep 2009, 13:01
Das Geld für die TOMI hab ich definitiv in den Sand gesetzt. Epi 1 hab ich noch durchgespielt, Epi 2 instaliiert und 30 min gespielt und der Rest interessiert mich nun nicht mehr.

Sorry Telltale, dass ich kein Spiel was den Namen Monkey Island verdient, es sieht (subjektiv) beschissen aus, die Rätsel haben mich nicht überzeugt, und die Episodenhappen passen nicht zu einem echten MI.

Ich bin jedenfalls maßlos enttäuscht
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Avatar Tobi87
Tobi87
#7 | 30. Sep 2009, 14:38
Also ich finde die Episode im Grunde ganz gut, erzählerisch wieder um einiges stärker als die vorherige.

Allerdings ist die enge Begrenzung der Schauplätze wirklich ein starker Kritikpunkt, da in "The Siege of Spinner Cay" zumindest ansatzweise die Illusion einer größeren Welt erschaffen wurde, obwohl es dort wahrscheinlich nur marginal mehr Schauplätze gab.

Trotdem hätte ich der Episode eher eine Wertung bei ca. 75% gegeben.

Übrigends: Versuch und Irrtum ?

Da hat wohl jemand beim Fazit das Online-Wörterbuch stets an seiner Seite gehabt! ;-)

Hoffe trotzdem, dass die nächsten beiden Episoden ähnliches wenn nicht wieder etwas besseres Niveau haben.
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Avatar Tobi87
Tobi87
#8 | 30. Sep 2009, 14:39
Achja und die Spielzeit war diesmal wirklich merklich kürzer als in den vorangegangenen Episoden, wobei die Rätsel meines Erachtens nicht so derbe schlecht sind wie im Test beschrieben.
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Avatar [GAX]Gamer13
[GAX]Gamer13
#9 | 30. Sep 2009, 14:47
Zitat von Senior_Cartmenez:
/signed

Noch zu ergänzen:

Ich bin ja echt keiner, dem die Grafik so wichtig ist (gerade bei Spielen wie MI wo die story das wichtige ist [was sie so gut macht!]). Aber nachdem ich diese Grafikdemo zu Monkey Island von diesem Crytek mitarbeiter gesehen habe, muss ich schon sagen, dass Telltale dadurch noch viel älter/verstaubter/budgetiger aussieht als die es ohnehin schon tun.

Wenn ein einziger Typ in seiner Freizeit so ein Zauberwerk fabrizieren kann, wie wollt ihr euch bei Telltale dann eine "Firma" schimpfen und sowas auf den Markt werfen?


Es war ein Privatmann, ein Fan, ein ehemaliger Mitarbeiter von Giga (soweit ich weiß), der Monkey Island 2 (das Level) nachgebaut hat. Er nahm dafür, den, für privatleute kostenlos, zur Verfügung stehenden Editor von Crysis. Ich finde auch beachtlich, was er damit angestellt hat und würde mich freuen, wenn es mehr solch talentierte und engagierte Menschen gäbe.

Da würde nicht nur die Grafik ansehnlich werden, sondern vor Allem das Flair der alten TEile erhalten bleiben, welches mir ab Monkey Island 4 verloren ging.
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Avatar FrankCaslte
FrankCaslte
#10 | 30. Sep 2009, 17:48
...
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Details zu Tales of Monkey Island: Lair of the Leviathan

Plattform: PC
Genre Adventure
Untergenre: Point & Click
Release D: 29. September 2009
Publisher: Telltale Games
Entwickler: Telltale Games
Webseite: http://www.telltalegames.com/m...
USK: noch nicht geprüft
Spiele-Logo: Download
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