Team Fortress 2 : Vor vielen Jahre von Valve angekündigt: Team Fortress 2 Vor vielen Jahre von Valve angekündigt: Team Fortress 2 Bekanntlich werkelt Entwickler Valve schon seit Ende der Neuziger an einer Neuauflage des Multiplayer-Klassikers Team Fortress 2. Genaue Infos zu dem Spiel sind dennoch rar. Ein findiger Half-Life 2-Fan hat nun offenbar konkrete Infos zu dem Spiel im frei verfügbaren Source-Entwicklerkit (SDK) entdeckt. Demnach wird Team Fortress 2 im Half-Life-Universum spielen und bekannte Waffen und "Vehikel" wie die Strider enthalten. Neben dem Klassen-basierten Gameplay plant Valve zahlreiche Strategieelemente vergleichbar mit der Half-Life-Mod Natural Selection oder dem Unreal 2-Multiplayer XMP in das Spiel zu integrieren. So finden sich Hinweise im SDK auf Bunker, Teleporterstationen, Konstruktionsanlagen und Verteidigungstürme. Ein Commander-Modus ist ebenfalls noch für das Spiel vorgesehen - ob es sich dabei um einen beweglichen, mitspielenden Befehlshaber wie in Battlefield 2 handelt ist aber nicht klar.

Auch wenn bisher eine Bestätigung von Seiten Valves fehlt, scheint der Entwickler das bereits 1999 vorgestellte Grundkonzept von Team Fortress 2 beibehalten zu haben. Offenbar haben sich nur die Engine (Source) und das Szenario geändert. Mit etwas Glück werden die Entwickler nach der Fertigstellung des Half-Life 2-Addons Aftermath sowie dem Multiplayer-Remake Day of Defeat: Source mehr Licht ins Dunkel um Team Fortress 2 bringen.

Team Fortress war ursprünglich eine Multiplayer-Modifikation für Quake. Aufgrund des komplexeren Gameplays (verschiedene Klassen und Ausrüstungen) fand die Mod schnell viele Anhänger und wurde später auf andere Ego-Shooter, wie zum Beispiel Half-Life (Team Fortress Classic), von Fans portiert. Ähnlich wie bei Counterstrike sicherte sich Valve Ende der Neuziger die Rechte an der Mod und kündigte das eigenständig laufende Vollpreisspiel Team Fortress 2: Brotherhood in Arms an. Nach einigen Previews und Screenshots verschwand das Spiel jedoch dann wieder in der Versenkung.