Zum Thema » The Elder Scrolls Online Vorschau zum MMO » Teaser-Trailer Debüt-Video zum MMO The Elder Scrolls Online ab 14,79 € bei Amazon.de Bethesda Softworks veröffentlicht mit The Elder Scrolls Online nach fünf Offline-Titeln erstmals ein Online-Rollenspiel der bekannten Serie, die zuletzt mit The Elder Scrolls 5: Skyrim fortgesetzt wurde. In diesem Special erklären wir, welche Spielelemente der Entwickler ZeniMax Online Studios aus den bisherigen Serien-Ablegern übernimmt.

Wir zeigen unter anderem, wie groß die Spielwelt von The Elder Scrolls Online im Vergleich zu den Vorgängern ist und erklären, wieso sich das Questdesign von anderen Online-Rollenspielen wie World of Warcraft oder Star Wars: The Old Republic abheben soll.

The Elder Scrolls Online
Gerade in den öffentlichen Dungeons sollte man die Augen nach den Himmelsscherben offen halten.

Die Spielwelt

Die Spielwelt von The Elder Scrolls Online umfasst alle Provinzen des Kontinents Tamriel (Skryim, Morrowind, Cyrodiil, Hammerfell, Black Marsh, Elsweyr, Valenwood, Summerset Isle), den die Spieler auch im ersten Elder Scrolls-Spiel Arena von 1994 frei erkunden konnten. Bis auf das 1996 erschienene Daggerfall mit den Gebieten High Rock und Hammerfell – der Heimat der Betronen und Rothwardonen – und das N-Gage-Spiel Shadowkey von 2004 – wir erkunden Skyrim, Hammerfell und Highrock – spielt sich die Haupthandlung der Nachfolger nur noch in einer einzigen Provinz oder noch kleineren Gebieten ab.

Während das Handyspiel Stormhold von 2003 einen Abstecher in die Black Marsh, das sumpfige Reich der echsenhaften Argonier, macht, tauchen sonst nur die Gebiete des nördlichen Tamriel in der Serie auf: High Rock und Hammerfell in Daggerfall (1996) und Redguard (1998), Morrowind und die Vulkaninsel Vvardenfell in Morrowind (2002). Oblivion erschien 2006 und schickte den Spieler in die zentrale Provinz Cyrodiil, das Zentrum der kaiserlichen Macht.

Zuletzt kam mit Skyrim (2011) die gleichnamige Provinz am obersten Rand Tamriels dazu. Der Südosten (Black Marsh) tauchte also nur kurz auf, die Gebiete der Elfen und Khajit im Südwesten(Summerset Isle, Valenwood, Elsweyr) bisher noch gar nicht. Auch in The Elder Scrolls Online sollen nicht alle Gegenden Tamriels sofort zugänglich sein, damit den Entwicklern Raum für Erweiterungen und Patches bleibt – Windhelm in Skyrim ist beispielsweise zugänglich, das nicht weit entfernte Winterfeste aber nicht. Die großen Entfernungen der Spielwelt können die Spieler mit Reittieren oder einem Schnellreisesystem überbrücken.

The Elder Scrolls Online :

Karte von Arena

Bekannte Persönlichkeiten

The Elder Scrolls Online : Der Deadrafürst Molag Bal ist unter vielen Namen bekannt: Prinz der Intrigen, Peiniger der Menschen, uvm. Der Deadrafürst Molag Bal ist unter vielen Namen bekannt: Prinz der Intrigen, Peiniger der Menschen, uvm. Obwohl die Handlung rund 1000 Jahre vor den Ereignissen in Skyrim spielt, tauchen einige bekannte Gesichter auch in The Elder Scrolls Online auf. Der Totenbeschwörer Mannimarco – vielen Spieler als der König der Würmer bekannt – tauchte zuerst in Daggerfall und später wieder in Oblivion auf.

Der langlebige Hochelf paktiert zum einen mit dem daedrischen Fürsten der Unterdrückung und Sklaverei, Molag Bal, der ganz Tamriel unter seine Kontrolle bringen will, zum anderen mit der Aristokratenfamilie Tharn, die mithilfe der untoten Soldaten Mannimarcos versucht, die imperiale Macht in Cyrodiil aufrechtzuerhalten. Ironischerweise stürzt der Magier Jagar Tharn fast 1000 Jahre später ganz Tamriel ins Chaos, als er in Arena den Kaiser gefangen nimmt und selbst herrscht.

Wählbare Fraktionen

Weil Molag Bal die Seele des Helden gestohlen hat, muss er den Daedra besiegen, um sie zurückerlangen – als Nebeneffekt der Seelenlosigkeit kann der Spielercharakter immer wieder von den Toten auferstehen. Um sein Ziel zu erreichen und die Unterwerfung Tamriels zu verhinden, können sich die Spieler drei Fraktionen mit jeweils drei wählbaren Rassen anschließen.

Im Nordosten kämpfen Nord, Dunkelelfen (Dunmer) und Argonier im »Ebonheart Pact«, im Nordwesten haben sich Bretonen, Rothwardonen und Orks zum »Daggerfall Covenant« zusammengeschlossen. Hoch- (Altmer) und Waldelfen (Bosmer) bilden mit den katzenartigen Khajit das »Aldmeri Dominion« im Süden Tamriels – der Nachfolger des Dominions führt in der Vorgeschichte zu Skyrim Krieg gegen das menschliche Imperium.

Innerhalb der Fraktionen dienen die Gilden als Anlaufstelle für verschiedene Aufträge. Während die Kämpfergilde sich dem Schutz der Bevölkerung verschrieben hat und den Spieler in Kämpfe gegen die Diener von Molag Bal schickt, suchen die Mitglieder der Magiergilde nach seltenen Büchern und uralten Artefakten, um im Rang aufzusteigen. Was die Diebesgilde und die Dunkle Bruderschaft von den Spielern verlangen werden, ist noch nicht bekannt, weil lautloses Plündern und Auftragsmorde nur schwer für ein MMO umgesetzt werden können – auftauchen werden die beiden Gilden jedoch wie in allen Serienteilen.

The Elder Scrolls Online : Während sich die Kämpfergilde dem Schutz der Bevölkerung verschrieben hat,...

Die Kämpfergilde
Während sich die Kämpfergilde dem Schutz der Bevölkerung verschrieben hat,...

Monster und Dämonen

Wie in den Spielen der Elder Scrolls-Reihe üblich, sind die dämonischen Daedra die größte Gefahr für die Spielwelt. Neben den Molag Bal und seinen Dienern sollen auch andere daedrische Fürsten wie Vaermina, die Herrin der Albträume, auftauchen. Damit die Gegner nicht zu dumpfen Massen verkommen, die den Spieler auf dem Weg zur Beute nur ausbremsen, sollen sie mithilfe einer verbesserten AI ähnlich wie menschliche Spieler in PvP-Schlachten handeln und sicht nicht einfach still verhalten, wenn ihr Nebenmann angegriffen wird.

Stattdessen werden sie wie in Skyrim versuchen, die Spieler einzukreisen und ihr Arsenal an Zaubern und Waffen sinnvoll nutzen. Die Drachen aus Skyrim mit ihren unerwarteten Luftangriffen sollen in The Elder Scrolls Online höchstens eine Nebenrolle spielen.