The Elder Scrolls Online - PC

Online-Rollenspiel  |  Release: 04. April 2014  |   Publisher: Bethesda
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Special: The Elder Scrolls Online

Tamriels Traditionen

Obwohl vom geplanten MMORPG The Elder Scrolls Online noch kaum etwas bekannt ist, zeigen wir, welche Spielelemente der jüngste Spross der Serie von seinen Vorgängern erbt.

Von Jochen Redinger |

Datum: 07.05.2012


Zum Thema » The Elder Scrolls Online Vorschau zum MMO » Teaser-Trailer Debüt-Video zum MMO Bethesda Softworks veröffentlicht mit The Elder Scrolls Online nach fünf Offline-Titeln erstmals ein Online-Rollenspiel der bekannten Serie, die zuletzt mit The Elder Scrolls 5: Skyrim fortgesetzt wurde. In diesem Special erklären wir, welche Spielelemente der Entwickler ZeniMax Online Studios aus den bisherigen Serien-Ablegern übernimmt.

Wir zeigen unter anderem, wie groß die Spielwelt von The Elder Scrolls Online im Vergleich zu den Vorgängern ist und erklären, wieso sich das Questdesign von anderen Online-Rollenspielen wie World of Warcraft oder Star Wars: The Old Republic abheben soll.

The Elder Scrolls Online
Gerade in den öffentlichen Dungeons sollte man die Augen nach den Himmelsscherben offen halten.

Die Spielwelt

Die Spielwelt von The Elder Scrolls Online umfasst alle Provinzen des Kontinents Tamriel (Skryim, Morrowind, Cyrodiil, Hammerfell, Black Marsh, Elsweyr, Valenwood, Summerset Isle), den die Spieler auch im ersten Elder Scrolls-Spiel Arena von 1994 frei erkunden konnten. Bis auf das 1996 erschienene Daggerfall mit den Gebieten High Rock und Hammerfell – der Heimat der Betronen und Rothwardonen – und das N-Gage-Spiel Shadowkey von 2004 – wir erkunden Skyrim, Hammerfell und Highrock – spielt sich die Haupthandlung der Nachfolger nur noch in einer einzigen Provinz oder noch kleineren Gebieten ab.

Während das Handyspiel Stormhold von 2003 einen Abstecher in die Black Marsh, das sumpfige Reich der echsenhaften Argonier, macht, tauchen sonst nur die Gebiete des nördlichen Tamriel in der Serie auf: High Rock und Hammerfell in Daggerfall (1996) und Redguard (1998), Morrowind und die Vulkaninsel Vvardenfell in Morrowind (2002). Oblivion erschien 2006 und schickte den Spieler in die zentrale Provinz Cyrodiil, das Zentrum der kaiserlichen Macht.

Zuletzt kam mit Skyrim (2011) die gleichnamige Provinz am obersten Rand Tamriels dazu. Der Südosten (Black Marsh) tauchte also nur kurz auf, die Gebiete der Elfen und Khajit im Südwesten(Summerset Isle, Valenwood, Elsweyr) bisher noch gar nicht. Auch in The Elder Scrolls Online sollen nicht alle Gegenden Tamriels sofort zugänglich sein, damit den Entwicklern Raum für Erweiterungen und Patches bleibt – Windhelm in Skyrim ist beispielsweise zugänglich, das nicht weit entfernte Winterfeste aber nicht. Die großen Entfernungen der Spielwelt können die Spieler mit Reittieren oder einem Schnellreisesystem überbrücken.

The Elder Scrolls Online :

Karte von Arena

Bekannte Persönlichkeiten

The Elder Scrolls Online : Der Deadrafürst Molag Bal ist unter vielen Namen bekannt: Prinz der Intrigen, Peiniger der Menschen, uvm. Der Deadrafürst Molag Bal ist unter vielen Namen bekannt: Prinz der Intrigen, Peiniger der Menschen, uvm. Obwohl die Handlung rund 1000 Jahre vor den Ereignissen in Skyrim spielt, tauchen einige bekannte Gesichter auch in The Elder Scrolls Online auf. Der Totenbeschwörer Mannimarco – vielen Spieler als der König der Würmer bekannt – tauchte zuerst in Daggerfall und später wieder in Oblivion auf.

Der langlebige Hochelf paktiert zum einen mit dem daedrischen Fürsten der Unterdrückung und Sklaverei, Molag Bal, der ganz Tamriel unter seine Kontrolle bringen will, zum anderen mit der Aristokratenfamilie Tharn, die mithilfe der untoten Soldaten Mannimarcos versucht, die imperiale Macht in Cyrodiil aufrechtzuerhalten. Ironischerweise stürzt der Magier Jagar Tharn fast 1000 Jahre später ganz Tamriel ins Chaos, als er in Arena den Kaiser gefangen nimmt und selbst herrscht.

Wählbare Fraktionen

Weil Molag Bal die Seele des Helden gestohlen hat, muss er den Daedra besiegen, um sie zurückerlangen – als Nebeneffekt der Seelenlosigkeit kann der Spielercharakter immer wieder von den Toten auferstehen. Um sein Ziel zu erreichen und die Unterwerfung Tamriels zu verhinden, können sich die Spieler drei Fraktionen mit jeweils drei wählbaren Rassen anschließen.

Im Nordosten kämpfen Nord, Dunkelelfen (Dunmer) und Argonier im »Ebonheart Pact«, im Nordwesten haben sich Bretonen, Rothwardonen und Orks zum »Daggerfall Covenant« zusammengeschlossen. Hoch- (Altmer) und Waldelfen (Bosmer) bilden mit den katzenartigen Khajit das »Aldmeri Dominion« im Süden Tamriels – der Nachfolger des Dominions führt in der Vorgeschichte zu Skyrim Krieg gegen das menschliche Imperium.

Innerhalb der Fraktionen dienen die Gilden als Anlaufstelle für verschiedene Aufträge. Während die Kämpfergilde sich dem Schutz der Bevölkerung verschrieben hat und den Spieler in Kämpfe gegen die Diener von Molag Bal schickt, suchen die Mitglieder der Magiergilde nach seltenen Büchern und uralten Artefakten, um im Rang aufzusteigen. Was die Diebesgilde und die Dunkle Bruderschaft von den Spielern verlangen werden, ist noch nicht bekannt, weil lautloses Plündern und Auftragsmorde nur schwer für ein MMO umgesetzt werden können – auftauchen werden die beiden Gilden jedoch wie in allen Serienteilen.

The Elder Scrolls Online : Während sich die Kämpfergilde dem Schutz der Bevölkerung verschrieben hat,...

Die Kämpfergilde
Während sich die Kämpfergilde dem Schutz der Bevölkerung verschrieben hat,...

Monster und Dämonen

Wie in den Spielen der Elder Scrolls-Reihe üblich, sind die dämonischen Daedra die größte Gefahr für die Spielwelt. Neben den Molag Bal und seinen Dienern sollen auch andere daedrische Fürsten wie Vaermina, die Herrin der Albträume, auftauchen. Damit die Gegner nicht zu dumpfen Massen verkommen, die den Spieler auf dem Weg zur Beute nur ausbremsen, sollen sie mithilfe einer verbesserten AI ähnlich wie menschliche Spieler in PvP-Schlachten handeln und sicht nicht einfach still verhalten, wenn ihr Nebenmann angegriffen wird.

Stattdessen werden sie wie in Skyrim versuchen, die Spieler einzukreisen und ihr Arsenal an Zaubern und Waffen sinnvoll nutzen. Die Drachen aus Skyrim mit ihren unerwarteten Luftangriffen sollen in The Elder Scrolls Online höchstens eine Nebenrolle spielen.

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Avatar Tactical.Steffen
Tactical.Steffen
#1 | 07. Mai 2012, 18:36
Von all den genannten Punkten wurde eigentlich nur eines übernommen:

Die Namen.

Für MMO-Fans wird es vielleicht ein Kracher, für mich als The Elders Scrolls-Fan der falsche Weg.

Alle Dinge, die die Serie auszeichneten, wie Freiheit, eigene Entwicklung, Learning by Doing und vieles mehr sind anscheinend nicht mehr vorhanden.

"Wählbare Fraktionen" ? Mitnichten, brauche ich nicht.
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Avatar Macgki
Macgki
#2 | 07. Mai 2012, 18:38
An sich dürfte wohl keiner etwas dagegen haben, wenn die Arbeit an diesem MMORPG nicht auf Kosten der SP Spiele geht. Trotzdem kann ich den Online Rollenspielen generell irgendwie nicht viel abgewinnen (bei Koop Modi ist das jedoch etwas anders ;).
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Avatar Tactical.Steffen
Tactical.Steffen
#3 | 07. Mai 2012, 18:41
Von all den genannten Punkten wurde eigentlich nur eines übernommen:

Die Namen.

Für MMO-Fans wird es vielleicht ein Kracher, für mich als The Elders Scrolls-Fan der falsche Weg.

Alle Dinge, die die Serie auszeichneten, wie Freiheit, eigene Entwicklung, Learning by Doing und vieles mehr sind anscheinend nicht mehr vorhanden.

"Wählbare Fraktionen" ? Mitnichten, brauche ich nicht.

Wie Macgki bereits nach mir sagte: Sofern SP-Spiele nicht darunter leiden, kann man natürlich solch ein Spiel entwickeln - zweifle jedoch daran!

*Hupps, Doppelpost!"
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Avatar Tomdo
Tomdo
#4 | 07. Mai 2012, 18:49
also ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass das an die offline spiele qualitätsmäßig auch nur annähernd herankommt
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Avatar Kuomo
Kuomo
#5 | 07. Mai 2012, 18:50
Zitat von Tactical.Steffen:
Von all den genannten Punkten wurde eigentlich nur eines übernommen:

Die Namen.

Für MMO-Fans wird es vielleicht ein Kracher, für mich als The Elders Scrolls-Fan der falsche Weg.

Alle Dinge, die die Serie auszeichneten, wie Freiheit, eigene Entwicklung, Learning by Doing und vieles mehr sind anscheinend nicht mehr vorhanden.

"Wählbare Fraktionen" ? Mitnichten, brauche ich nicht.

Eben ein weiteres 08/15 MMO mit dem TES logo drauf.
Ist zwar schade, aber war zu erwarten, man will schliesslich keine Spieler mit Innovationen abschrecken, also verlässt man sich auf Standardkost.
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Avatar Lord_milo
Lord_milo
#6 | 07. Mai 2012, 18:51
warum zur Hölle Comic-Grafik -.- ???
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Avatar KillAndDetroy
KillAndDetroy
#7 | 07. Mai 2012, 18:53
Ich weiß nich so recht...
Ich glaub schon das ich es spielen werde, allein schon weil man ganz tamriel erkunden kann. kommt natürlich auch auf weitere infos/gameplayvideos an.

Allerdings find ich den Artikel selbst ein wenig seltsam. Vor allem die Bildunterschriften passen teilweise überhaupt nicht. (was das bild mit dem khajiit aus skyrim mit der kämpfergilde von TES online zu suchen hat weiß ich ehrlich gesagt nich^^)
und die Karte von Morrowind hamse auch unterschlagen...
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Avatar Funeral Cuervo
Funeral Cuervo
#8 | 07. Mai 2012, 18:57
Ach, ich weiß nicht. Das Spiel könnte ganz interessant werden, aber andererseits hören sich manche Dinge, dann doch wieder zu sehr nach Standardkost an.
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Avatar Ephialtes
Ephialtes
#9 | 07. Mai 2012, 18:57
Ich hab echt Angst vor diesem Spiel. Bisher hat mir jedes MMO das Gefühl einer authentischen Welt (wie sie die Elder Scrolls Spiele schon immer erzeugt haben) komplett genommen. Wenn man gerade versucht so richtig in die Welt einzutauchen, die stimmige Umgebung genießt kommt immer irgendwer rennend und hüpfend dahergelaufen, mit einem ekelhafen Namen alla "CrotchSuRvvr[xxTl]" dahergehoppelt und flutet einen mit LOL, ROFLMAO und Fag Gelaber zu.
Sämtliche Illusion einer glaubwürdigen Welt wird dadurch sofort ins Klo gespült.

Dann noch die indirekte Kampfweise, der bunte Grafiklook, die Klassenaufteilung. Oh. Mein. Gott.

Hauptsache ein World of Tamriel.

Das hier trifft es ganz gut:
http://i.imgur.com/937F9.png
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Avatar Mirrorslash
Mirrorslash
#10 | 07. Mai 2012, 19:03
Sieht aus wie jedes MMO das ich kenne >.< wie kann man das singleplayerfeeling aufgreifen wollen und dann so einen Mist produzieren. in dieser Grafik kann ich mich nicht vertiefen warum die Grafik so schlecht ist könnte auch an den massenPVP Schlachten liegen aber auf die könnte ich eh verzichten. Ein Elderscrolls spielt man am besten alleine und das ist in einem MMO wohl schlecht möglich und alle Freiheiten sind auch weg. was bleibt sind nur die Namen, das wars dann auch schon :(
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10.02.2014 | für 26 von 27 hilfreich

Details zu The Elder Scrolls Online

Plattform: PC (PS4, Xbox One)
Genre Rollenspiel
Untergenre: Online-Rollenspiel
Release D: 04. April 2014
Publisher: Bethesda
Entwickler: ZeniMax Online Studios
Webseite: http://elderscrollsonline.com
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 1 von 5500 in: PC-Spiele
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