The Elder Scrolls Online : Durch Kollisionsabfrage und besseres Treffer-Feedback sollen die Kämpfe in The Elder Scrolls Online noch dynamischer ausfallen. Durch Kollisionsabfrage und besseres Treffer-Feedback sollen die Kämpfe in The Elder Scrolls Online noch dynamischer ausfallen.

Viele Beta-Spieler empfinden das Kampfsystem von The Elder Scrolls Online als durchaus spaßig und angenehm - zumindest für das eines Online-Rollenspiels. Perfekt sind aber natürlich auch die Auseinandersetzungen in TESO nicht, so wurde etwa das mangelhafte Treffer-Feedback immer wieder kritisiert. Auch den Kampf aus der Ich-Perspektive empfinden viele Spieler als chaotisch, vor allem da im Gegensatz zu den Einzelspieler-Titeln wie The Elder Scrolls 5: Skyrim NPCs ohne Kollisionsabfrage daher kommen - man steht also nicht selten mitten im Gefecht plötzlich im Gegner drin.

Beides soll nun der Vergangenheit angehören: Spieler und NPCs können nicht mehr ineinander laufen, Kollisionsabfrage sei dank. Zudem sollen Änderungen an Animationen und abgespielten Soundeffekten für ein deutlich besseres Feedback bei erfolgreichen Angriffen sorgen.

Ein weiterer Kritikpunkt der Beta-Tester waren einige der Startregionen, in die man nach dem Einstieg in Kalthafen (welchem man ebenfalls noch einmal eine Überarbeitung spendiert hat) kam. Diese Anfängerinseln gibt es natürlich immer noch, sind jedoch mittlerweile optional. Nach Kalthafen landen Spieler nun stets in der nächsten, größeren Stadt ihres Bündnisses. Hier wurden Änderungen an den Stufenanforderungen bei der Umgebung vorgenommen, um zu verhindern, dass man direkt in viel zu starke Gegner hineinrennt. Alternativ kann man auf Wunsch aber trotzdem zu den Startgebieten zurückkehren, in denen ebenfalls Balance-Änderungen bezüglich der Charakterstufe vorgenommen wurden.

Zu guter Letzt äußerten sich die Entwickler noch einmal zu den »Überlaufservern«. Diese sollen sicherstellen, dass die eigentlichen Haupt-Spielserver (Megaserver) in der Startphase von The Elder Scrolls Online nicht gnadenlos abschmieren. Hier kann man alternativ einen Charakter erstellen, falls die Warteschlange auf dem Megaserver zu lange sein sollte, und direkt loslegen. Allerdings sind hier PvP, Gildenfunktionen und einige andere Funktionen nicht verfügbar. Später kann der eigene Charakter dann auf den Hauptserver übernommen werden. Interessant: Sämtliche Server, auch die europäischen, werden zunächst in Nordamerika stehen. Dadurch habe man laut ZeniMax die Möglichkeit, schneller auf Probleme zu reagieren. Latenzprobleme habe man als Europäer trotzdem nicht zu befürchten. Laut den Verantwortlichen habe man während der Beta sicherstellen können, dass der Server-Standort keinen Einfluss auf das Spielerlebnis habe.

The Elder Scrolls Online geht am 4. April 2014 offiziell auf dem PC an den Start. Kommendes Wochenende findet ein weiteres und zu zugleich das letzte Beta-Event statt. Auf PlayStation 4 und Xbox One soll das Online-Rollenspiel wenige Monate später seine Pforten öffnen.

Quelle: ElderScrollsOnline.com

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The Elder Scrolls Online
Rush Hour – ein leerer Server sieht deutlich anders aus.