The Evil Within - PC

Action  |  Release: 14. Oktober 2014  |   Publisher: Bethesda
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The Evil Within in der Vorschau

Traumhafter Albtraum

Survival-Horror ist tot. Sagt zumindest Resident Evil-Publisher Capcom. Wir sagen: Völliger Quatsch! The Evil Within zeigt, wie spannend Survival-Horror sein kann, wenn man die Sache richtig angeht.

Von Kai Schmidt |

Datum: 27.05.2014


Direkt bei Bethesda in Frankfurt hatten wir Gelegenheit, Shinji Mikamis Survival-Horror The Evil Within in Ruhe anzuspielen. Der Titel erscheint am 24.10.2014 für PlayStation 4, Xbox One, PlayStation 3, Xbox 360 und PC. Atmosphärisch passend wurden wir in einen schummrig beleuchteten Raum gesteckt, setzten uns Kopfhörer auf und durften (auf einem PC per Xbox-360-Gamepad) loszocken.

Zwei Abschnitte, die inhaltlich leider nicht zusammenhingen, galt es auszuprobieren. Ohne Kenntnis der Hintergrundstory wurden wir direkt ins kalte Wasser geworfen - und einige Spritzer genau davon brauchten wir auch immer wieder mal im Gesicht, um den Angstschweiß wegzuspülen.

Zum Thema » Report: Angst in Spielen Lust auf Grusel The Evil Within ab 19,99 € bei Amazon.de Vorsichtig pirschen wir uns auf dem matschigen Fußweg an die einsam gelegene Holzhütte heran. Nur das Licht unserer Petroleumlaterne zerreißt die unheimliche Dunkelheit der Nacht. Das Haus steht auf einer Waldlichtung und hat schon bessere Tage gesehen: Die von Moos überwucherten, morschen Balken und die verwitterte Veranda könnten sicher einige Geschichten erzählen.

Doch als wir im Schutz einer bröckelnden Mauer und eines Heuhaufens einen Blick auf den Hinterhof erhaschen, sind wir uns gar nicht mehr sicher, ob wir wirklich wissen wollen, was hier vor sich geht. Vermummte und grausig entstellte Gestalten schlurfen im Nebel am Werkzeugschuppen vorbei und werfen schlaffe Körper auf einen hoch in den Nachthimmel lodernden Scheiterhaufen.

The Evil Within
Feuer ist eine wichtige Waffe im Kampf gegen manche Ungeheuer. Warum, erfahren wir in einer bedrückenden Zwischensequenz.

Unwillkürlich löschen wir unsere Laterne. Besuch von den Typen wäre alles andere als willkommen. Nein, zu diesem bizarren Freudenfeuer zieht es uns ganz gewiss nicht. Was zum Teufel geht hier vor? Wie konnten wir von unserem Polizeieinsatz in einer Nervenheilanstalt bloß in solch einen Schlamassel geraten? Plötzlich läuft eine der Gestalten direkt vor uns vorbei. Panik kriecht durch die Magengrube.

Doch die Dunkelheit verbirgt uns. Wir können nur einen kurzen Blick auf den Mann, nein, das Wesen erhaschen: Ein dicker Holzpflock ragt aus seinem Kopf, die Kleidung ist zerschlissen und blutbesudelt. Es verschwindet in der Hütte. Hin und hergerissen zwischen dem unheimlichen Haupthaus und dem Platz mit dem Scheiterhaufen überlegen wir, was wir als Nächstes tun sollen.

Eigentlich ist die Entscheidung aber klar: Die um das Feuer versammelten Horrorgestalten wären unser sicherer Tod, und wir würden am Ende nur selbst in den Flammen landen. Also versuchen wir unser Glück zähneknirschend (und ein wenig -klappernd) doch lieber in der modrigen Hütte.

Der Zombie im Wandschrank

Geduckt schleichen wir zur Eingangstür, immer darauf bedacht, keine unnötigen Geräusche zu machen, die eine der Kreaturen anlocken könnte. Doch was jetzt? Der Kerl, der erst vor wenigen Sekunden die Hütte betreten hat, könnte dort auf uns warten.

Sollen wir also die Tür mit einem beherzten Tritt aufbrechen, um allen Eventualitäten sofort ins untote Auge blicken zu können? Oder sollen wir das unheimliche Gebäude doch lieber vorsichtig und leise betreten? Wir entscheiden uns für letztere Möglichkeit. Langsam öffnet sich die knarzende, aber zum Glück nicht quietschende Eingangspforte.

Wir betreten einen düsteren Flur. Durch die Fenster dringt Mondlicht herein und projiziert die Schatten sich im Wind wiegender Äste wie geisterhafte Monsterklauen auf die Wände. Eine Stimme und eklige Schneidegeräusche hallen durch das Haus: »Keine Angst, der Doktor ist hier.« Vier weitere Türen und eine Treppe nach unten stehen zur Auswahl.

Bloß keine Experimente mit verschlossenen Türen und dunklen Räumen! Wir gehen auf die Treppe zu. Unten ist Licht zu sehen. Neugierig blicken wir beim Gehen über das Geländer. Bäm! Hinter uns schwingt die Tür auf, der Zombie von vorhin springt uns ins verdutzte Gesicht. Unser Herz setzt einen Schlag aus.

Im Nahkampf können wir die Horrorgestalt abschütteln, doch das reicht nicht. Blitzschnell müssen wir überlegen: Das Monster abknallen oder lieber wegrennen? Die Fluchtwege sind dicht. Wir ziehen unsere Pistole, Marke »Polizeistandardausrüstung«, und verpassen dem Ungetüm eine Ladung Blei mitten in die Brust. Blut spritzt. Doch es wankt weiter auf uns zu.

Noch ein Schuss. Und noch einer. Keine Reaktion. Die nächste Kugel geht direkt ins Gesicht unseres blutverschmierten Gegners. Splisch! Der Schädel explodiert wie eine reife Wassermelone. Zuckend geht das Ding zu Boden. Doch ist es wirklich tot?

Um zu verhindern, dass uns der Untote aus dem Hinterhalt angreift, entzünden wir ein Streichholz aus unserem begrenzten Vorrat, werfen es auf den leblosen Körper und sehen zu, wie er augenblicklich in Flammen aufgeht. Und das erste Mal müssen wir schmunzeln, obwohl unserem Alter Ego, Detective Sebastian Castellanos, ganz sicher nicht danach zumute ist: Die Zombies in The Evil Within brennen tatsächlich wie Zunder!

The Evil Within :

Vorbesteller-Boni
Vorbesteller sichern sich das Fighting Chance Pack, Darin enthalten sind folgende Boni:
- Erste-Hilfe-Koffer - Hiermit lässt sich Sebastians Gesundheit wiederherstellen, sodass er weiterkämpfen kann.
- Grünes Gel - Hilft Sebastians Eigenschaften zu verbessern.
- Brandbolzen - Lässt auf Gegner in der Nähe einen Funkenregen einprasseln.
- Giftbolzen - Gegner werden angelockt und vergiftet, sodass Sebastian Zeit gewinnt, um schnell entkommen zu können.
- Doppelläufige Schrotflinte mit drei Patronen - Eine größere Flinte mit mehr Durchschlagskraft als die gewöhnliche Schrotflinte. Sie ist in schwierigen Situationen mit mehreren angreifenden Gegnern besonders hilfreich.

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Avatar MaxSchmerz
MaxSchmerz
#1 | 27. Mai 2014, 16:27
Freu mich schon richtig drauf, aber Oktober? Dieser Monat ist so voll von Spielen. :(
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Avatar happyPig
happyPig
#2 | 27. Mai 2014, 16:56
Das neue Videomaterial könnte auch aus den Trailern stammen.
Mag sein das der Entwickler nicht spoilern möchte aber zwei Level vorsetzen die schon ausführlich durchexerziert wurden?
Dann ist die Technik schwach, die gezeigten Schockmomente wirken aufgesetzt (überdimensionierter Fleischwolf? lol), die angekündigten Arena-Level lassen mich schon jetzt gähnen, die Werbung kommt mit einem dümmlichen Das-sind-keine-Schauspieler daher und wirkt agressiv "ich bin ein tolles Horrorspiel. Echt. Da siehst du es"


Meine Erwartungshaltung könnte da kaum schlechter ausfallen.
Andererseits überschütten die Texte das Spiel mit Lob und hohen Potentialeinschätzungen.
Mmmh.
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Avatar Progamer13332
Progamer13332
#3 | 27. Mai 2014, 17:15
iwie wirkt der anfang des games zu 90% von outlast geklaut
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Avatar JonnieHangover
JonnieHangover
#4 | 27. Mai 2014, 18:00
Zitat von happyPig:
Das neue Videomaterial könnte auch aus den Trailern stammen.
[...]
Dann ist die Technik schwach, die gezeigten Schockmomente wirken aufgesetzt (überdimensionierter Fleischwolf? lol), die angekündigten Arena-Level lassen mich schon jetzt gähnen, die Werbung kommt mit einem dümmlichen Das-sind-keine-Schauspieler daher und wirkt agressiv "ich bin ein tolles Horrorspiel. Echt. Da siehst du es"
[...]
Meine Erwartungshaltung könnte da kaum schlechter ausfallen.
Mmmh.


Naja... Ich persönlich steh total auf genau solchen völlig abgedrehten Horror wie eben so ein riesen Fleischwolf. Aber das ist Geschmackssache.
Aber der Trailer ist doch totaler Standard im Horror Genre - dass du dich darüber so aufregst versteh ich genauso wenig wie dein Gejammer über die Technik und v.A. die Kämpfe.
Das ist kein CoD oder Battlefield und ich bin sooo dankbar dafür dass man endlich mal wieder von einem namenhaften Entwickler keine "Horror"-Schießbude kommt, bei der das einzig erschreckende das langweilige und generische Monsterdesign ist - "Oh nein ein fetter Zombie! Oh nein ein dünner Zombie!! oh nein ein Zombie ohne Arm!!!"

Also meine persönlichen Erwartungen könnten kaum höher sein!
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Avatar Odradek
Odradek
#5 | 27. Mai 2014, 18:39
Ist das dass pay-to-win-Pack?


"Vorbesteller sichern sich das Fighting Chance Pack, Darin enthalten sind folgende Boni:
- Erste-Hilfe-Koffer - Hiermit lässt sich Sebastians Gesundheit wiederherstellen, sodass er weiterkämpfen kann.
- Grünes Gel - Hilft Sebastians Eigenschaften zu verbessern.
- Brandbolzen - Lässt auf Gegner in der Nähe einen Funkenregen einprasseln.
- Giftbolzen - Gegner werden angelockt und vergiftet, sodass Sebastian Zeit gewinnt, um schnell entkommen zu können.
- Doppelläufige Schrotflinte mit drei Patronen - Eine größere Flinte mit mehr Durchschlagskraft als die gewöhnliche Schrotflinte. Sie ist in schwierigen Situationen mit mehreren angreifenden Gegnern besonders hilfreich."
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Avatar SizzlaKalonji1984
SizzlaKalonji1984
#6 | 27. Mai 2014, 18:45
Zitat von Progamer13332:
iwie wirkt der anfang des games zu 90% von outlast geklaut


Ja. Irgendwie schon !!!
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Avatar Njcid
Njcid
#7 | 27. Mai 2014, 18:56
Zitat von Progamer13332:
iwie wirkt der anfang des games zu 90% von outlast geklaut

Beide Spiele wurden zeitnahe Ende 2012 ("Evil Within" damals noch als "Zwei") angekündigt; dass sich Resi-Erfinder Mikami bei "Outlast" bedient hat, ist also eher unwahrscheinlich. Außerdem ist die Story der Spiele nicht gerade patentwürdig und gab's wahrscheinlich schon zu Lovecraft-Zeiten oder davor.
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Avatar happyPig
happyPig
#8 | 27. Mai 2014, 19:32
Zitat von JonnieHangover:

Aber der Trailer ist doch totaler Standard im Horror Genre - dass du dich darüber so aufregst versteh ich genauso wenig wie dein Gejammer über die Technik und v.A. die Kämpfe.

Schockierte Testspieler sind zum Glück kein Standard. Ich finde so etwas grütze. Bei den bisherigen Szenen stören mich die schwachen Texturen sehr. Zu den Kämpfen habe ich nicht direkt etwas gesagt. Ich finde solche Arenalevel öde, die den Spieler einsperren, mit Gegnerhorden zukotzen und dann erst weiterlassen.
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Avatar dahubert
dahubert
#9 | 27. Mai 2014, 21:05
third person perspektive? Na da ist ja Immersion garantiert :p
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Avatar slayer666
slayer666
#10 | 27. Mai 2014, 21:50
Führt endlich einen Ab18-Bereich ein. Titten sind ok im free, das hier nicht. Ganz abgesehen davon kenne ich jetzt das halbe Spiel. Das ist bei 3 Stunden Spielzeit zuviel.

Zum Spiel: Kein freies Speichern/schlechte Maus-Unterstützung wird das Spiel ungeniessbar machen und zu einer drastischen Abwertung führen.

PS: Habbich alles in meiner Kristallkugel gesehen.
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PROMOTION

Details zu The Evil Within

Plattform: PC (PS4, PS3, Xbox One, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: -
Release D: 14. Oktober 2014
Publisher: Bethesda
Entwickler: Tango Gameworks
Webseite: http://theevilwithin.com
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
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