The Walking Dead: Survival Instinct
Einzelne Infizierte sind einfach zu töten, es genügt ein einziger Messerstich von hinten.

Zombies und kein Ende in Sicht: Die postapokalyptische Welt von The Walking Dead kommt ein weiteres Mal innerhalb kurzer Zeit als Spiel. Allerdings basiert Terminal Realitys Survival Game nicht wie das Telltale-Adventure auf dem beliebten Comic, sondern auf der Erfolgsfernsehserie von AMC - dank Original-Charakteren und Sounds ist der Wiedererkennungswert des Spiels groß.

Ob The Walking Dead: Survival Instinct darüber hinaus auch noch ein guter (Survival-)Shooter ist oder ob der Serienumsetzung dasselbe Schicksal droht wie vielen Filmkollegen, haben wir bei einer Präsentation in London und im Gespräch mit Effects Artist und System Designer Glenn Gamble herausgefunden.

Die ungleichen Brüder

Das Spiel erzählt die Vorgeschichte der aus der Serie bekannten Dixon Brüder, die gemeinsam durchs Land ziehen. Richtung Atlanta - dort soll das Überleben sehr einfach sein. Merle Dixon ist ein sich selbst maßlos überschätzender, aggressiver Draufgänger, sein jüngerer Bruder Daryl (aus dessen (Ego-)Perspektive wir das Spiel erleben) hingegen ein Überlebenskünstler, der sich wegen seiner schwierigen Kindheit allerdings wenig aus seinen Mitmenschen macht.

Der Serienprotagonist Rick Grimes spielt in Survival Instinct keine Rolle, genau wie seine Familie und die meisten anderen Mitglieder der bekannten Truppe. Der Titel ist zeitlich nämlich vor dem Großteil der Serie angesiedelt: Rick liegt noch im Koma und der Zombie-Virus hat sich gerade erst über den ganzen Erdball verbreitet.

Die Geschichte von Survival Instinct soll die komplizierte Beziehung der Brüder ausführlich darstellen und außerdem die Wandlung Daryls in der zweiten Staffel für den Spieler nachvollziehbarer machen. Ein zufälliges Aufeinandertreffen mit anderen Seriencharakteren soll es laut Glenn Gamble nicht geben, dafür treffen Daryl und Merle auf allerhand anderer Überlebende.

The Walking Dead: Survival Instinct : Ein Schleichweg durchs Haus erspart und die Konfrontation mit den Beißern. Ein Schleichweg durchs Haus erspart und die Konfrontation mit den Beißern. Teilweise haben die böse Absichten, teils sind sie aber auch friedlich gesinnt und wollen sich uns anschließen. Die helfen uns dann etwa bei Missionen oder bringen sich (ob positiv oder negativ) in die Gruppe ein. Als Gruppenanführer kümmern wir uns auch um das gemeinsame Equipment - seien es Waffen, Munition, Medizin oder Lebenmittel (wie in I Am Alive ist alles sehr knapp).

Wie das genau funktioniert, haben die Macher nicht gezeigt (die Munition in der Demo war auf »unbegrenzt« gestellt), wenn es die Entwickler allerdings richtig angehen, könnte das Ressourcenmanagement ein sehr spannender Part der Spiels werden.

Gamble verrät auch noch, dass wir ein entsprechend großes Auto benötigen, um eine bestimmte Anzahl Mitglieder zum nächsten Abschnitt mitnehmen zu können, selbiges gilt fürs Equipment. Fahrzeuge gibt es in der Welt von Survival Instinct in Hülle und Fülle, die meisten davon sind allerdings kaputt. Einen fahrtüchtigen Wagen zu finden, der auch noch die benötigte Größe hat, wird da schon mal zur Herausforderung.