The Witcher 3: Wild Hunt : The Witcher 3: Wild Hunt musste auf die PS4 und die Xbox One kommen, um eine größere Zielgruppe erreichen zu können. Das hat CD Projekt RED in einem Interview verraten. The Witcher 3: Wild Hunt musste auf die PS4 und die Xbox One kommen, um eine größere Zielgruppe erreichen zu können. Das hat CD Projekt RED in einem Interview verraten.

Die Rollenspiel-Reihe The Witcher feiert ihr Debüt einst auf dem PC, bevor der zweite Teil im Jahr 2011 schließlich auch den Weg auf die Xbox 360 fand. Mit dem The Witcher 3: Wild Hunt getauften dritten Teil erweitert das Entwicklerstudio CD Projekt RED seine potentielle Zielgruppe nun ein weiteres Mal: Der Titel erscheint am 24. Februar 2015 nicht nur für den PC und die Xbox One, sondern mit der PlayStation 4 erstmals auch für eine Sony-Konsole.

Warum man sich für eine Veröffentlichung des Spiels für alle drei genannten Systeme entschieden hat, begründete Mical Gilewski, der Head of Marketing des Entwicklerstudios, nun im Gespräch mit der englischsprachigen Webseite vg247.com.

Und der Hauptgrund ist so einfach wie naheliegend: Eine möglichst breit gefächerte Zielgruppe. Insbesondere von der PlayStation 4 würden sich schließlich sehr viele Spieler angezogen fühlen, so Gilewski:

»Wir wussten, dass wir mit The Witcher 3 eine breitere Zielgruppe würden erreichen müssen. Wir mussten einfach auf den neuen Konsolen und insbesondere der PS4 sein, weil von denen sehr viele Leute angezogen werden. «

Zudem könne man mit den Next-Gen-Konsolen einfach so viel mehr Ideen und Konzepte umsetzen, führt Gilewski weiter aus. Unter anderem würden es die Xbox One und die PlayStation 4 dem Entwicklerteam erlauben, das zuvor eher starre und lineare Spielprinzip weiter aufzubrechen:

»Mit den Next-Gen-Konsolen können wir so viel mehr machen. Eine offene Spielwelt war etwas, das wir schon immer wollten und wir waren der Meinung, dass es ein fehlendes Element für diese Geschichte war. Um das Spiel noch fesselnder zu machen, mussten wir den Leuten erlauben, die Welt auf ihre eigene Art und Weise zu erkunden. Wir wollten das schon immer umsetzen, konnten es aufgrund technischer Limitierungen sowie der Größe und der Erfahrung des Teams jedoch nie.«

Schon bei The Witcher 2 sei es problematisch gewesen, das Spiel auf der Xbox 360 ans Laufen zu bekommen, so Gilewski weiter. Der Titel sei sehr hardware-hungrig gewesen und man habe deshalb sehr viele Dinge neu schreiben müssen. Noch heute könne er kaum fassen, was man damals dennoch aus der Microsoft-Konsole habe herausholen können.

Trotz der massiven Änderungen, die eine offene Spielwelt im Vergleich zu einer linearen mit sich bringe, fühle sich The Witcher 3: Wild Hunt jedoch wieder mehr wie der erste Teil an, so der Marketing-Chef von CD Projekt RED weiter:

»Für mich ist das Spiel wieder mehr wie The Witcher 1 - die gesamte Story dreht sich um den Spieler. Bei The Witcher 2 ging es mehr um Politik. Nun steht wieder die Figur des Hexers im Vordergrund. Das wird allen Fans gefallen - dieser Fokus auf Geralt und dass er der wahre Protagonist der Geschichte ist.«

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The Witcher 3: Wild Hunt
Geralts Igni-Feuerzauber lässt sich zum Flammenstrahl aufrüsten.