Das kommende Action-Spiel Tomb Raider vom Entwickler Crystal Dynamics wird keine Szenen einer versuchten Vergewaltigung der Hauptdarstellerin Lara Croft beinhalten. Damit widerspricht der Entwickler jetzt offiziell einer Aussage seines Executive Producer Ron Rosenberg gegenüber Kotaku aus der letzten Woche. Dort hatte Rosenberg Laras Situation im Spiel so beschrieben: »Ihre beste Freundin wird gekidnappet, sie gerät auf der Insel in Gefangenschaft und ihre Peiniger versuchen sie zu vergewaltigen.«

Nun äußert sich Studio-Chef Darrel Gallagher in einem offiziellen Statement auf der Webseite zum Spiel. Dabei geht es um die Äußerung von Rosenberg und um eine Szenen aus dem E3-Trailer zu Tomb Raider, die so gedeutet wurde, dass sie ein Hinweis auf einen Vergewaltigungsversuch zeigen würde. »Einer der charakterdefinierenden Momente für Lara im Spiel wurde fälschlicherweise als Vergewaltigungsversuch bezeichnet«, so Gallagher. Tatsächlich gebe es aber »kategorisch keine sexuellen Angriffe jeglicher Art im Spiel.« Die Szene im Trailer hätte zwar einen »bedrohlichen Unterton«, ginge aber nicht weiter als das, was man auf der Messe gezeigt hat.

In der öffentlichen Erklärung betont Gallagher zum Schluss, das man in Zukunft bei solchen Themen mehr auf die Formulierungen achten will.

Tomb Raider - Definitive Edition