Watch Dogs ausprobiert : Watch Dogs hat grafisch seine beeindruckenden Momente - etwa bei einer Bootsfahrt auf dem Wasser. Watch Dogs hat grafisch seine beeindruckenden Momente - etwa bei einer Bootsfahrt auf dem Wasser.

Ausgerüstet mit den neusten Beta-Treibern von Nvidia ( Versionsnummer 337.88) und AMD (Versionsnummer 14.6 Beta) testen wir momentan den Leistungshunger von Watch Dogs, ein ausführlicher Technik-Check mit Leistungstabelle und Grafikvergleich folgt, sobald wir alle Grafikeinstellungen und Systemkonfigurationen durch haben.

Wer sich Watchdogs gleich heute zum Release kaufen will und sich nicht sicher ist, ob sein PC dafür auch ausreichend Leistung besitzt, dem geben wir hier einen groben Überblick der technischen Anforderungen für die einzelnen Detailstufen.

Insgesamt können wir bereits sagen, dass Watch Dogs den hohen Erwartungen in Sachen Grafik im Großen und Ganzen gerecht wird und tatsächlich in vielen Situationen ein Augenschmaus ist. Teilweise bemerkt man zwar hier und da einige nicht so perfekte Details wie die sich wiederholende Vegetation, gelegentliches Textur-Aufploppen (auch auf stärksten PCs) oder bei näherer Betrachtung etwas unscharfe Texturen – alles in allem sieht Watch Dogs aber gerade bei Regen und bei Nacht dank der tollen Beleuchtung und der hervorragenden Physik-Simulation sehr beeindruckend aus.

Watch Dogs ausprobiert : Ultra-Settings mit 8xMSAA

Ultra
Ultra-Settings mit 8xMSAA

Wie im echten Leben gibt es aber auch bei Watch Dogs nichts geschenkt - wer das Spiel mit zumindest annähernd voll aufgedrehter Grafik spielen will, braucht ordentlich Hardware-Leistung. Aufgrund der umfangreichen KI- und Physiksimulation benötigen Sie selbst auf minimalen Einstellungen einen starken Vierkern-Prozessor mit mindestens 3,0 GHz.

Unser angegrauter Phenom II X4 970 mit 3,5 GHz Kerntakt schafft zwar meist spielbare Frameraten um die 30 bis 50 Bilder pro Sekunde, bricht an belebten Orten mit vielen NPCs aber regelmäßig auf unter 30 Frames ein.

Für wesentlich konstanteres und flüssigeres Spielen empfehlen wir für alle Einstellungen einen Intel Core-i5-Prozessor ab der Sandy-Bridge-Generation (Core i 2xxx) und mit mindestens 3,0 GHz. Da das Spiel vier Kerne (und mehr) gut ausnutzt, kommen auch eigentlich langsamere CPUs wie der AMD FX 6300 mit seinen drei Dual-Core-Modulen noch einigermaßen zurecht.

Für maximale Leistung auf höchsten Einstellungen empfiehlt sich allerdings tatsächlich ein Core-i7-Modell (oder wahlweise Desktop-Xeon), der Hyperthreading und acht Threads gleichzeitig unterstützt.

Auch bei der Grafikkarte hält sich Watchdogs nicht zurück: Für niedrige bis mittlere Einstellungen genügt zwar schon eine GPU der Leistungsklasse der GTX 460 respektive AMDs Radeon HD 5850.

Für hohe Einstellungen (mit optionaler, zweifacher Kantenglättung) sind aber schon stärkere Karten wie die Radeon HD 7870 oder Nvidias GTX 660 Ti erforderlich.

Watch Dogs auf Ultra-Settings (und 8xMSAA) bringt dann endgültig auch die Elite der aktuellen GPU-Riege ins Schwitzen, hier vermögen nur eine GTX 780 (Ti) oder eine Radeon R9 290 das Spiel mit durchschnittlich 40 Frames darzustellen.

Als Arbeitsspeicher empfehlen wir 8,0 GByte obwohl 4,0 GByte ersten Messungen nach in der Regel wohl auch ausreichen. Watch Dogs belegt knapp 25 GByte Festplattenspeicher und ist nur mit DirectX-11-Grafikkarten und Windows Vista, Windows 7 oder Windows 8 in der 64-Bit-Version kompatibel.

Die ausführliche technische Bewertung von Watch Dogs inklusive Technik-Tabelle und Vergleichsbildern der einzelnen Grafikoptionen erwartet Sie morgen im Technik-Check.