Im neuesten Ableger der Wolfenstein-Serie rattert der Grafikmotor von Doom 3 und Quake 4. Auf die markanten, dynamischen Schatten, die bei den genannten Titeln für Atmosphäre sorgten, haben die Entwickler von Raven jedoch verzichtet. Darunter leidet der Gesamteindruck spürbar, trotz durchaus detaillierter Umgebungen. Viele Texturen sind außerdem unscharf. Für Ausgleich sorgen die gelungenen Spezialeffekte, allen voran die Schleierfähigkeiten. Grafikenthusiasten sollten sich trotzdem auf eine Optik gefasst machen, die den aktuellen Möglichkeiten hinterher hinkt.

Der positive Nebeneffekt der eher mageren Grafikpracht: Die Hardwareanforderungen sind entsprechend niedrig. Zwar sollte in Ihrem Rechner ein Mehrkernprozessor stecken, aber Wolfenstein läuft bereits mit 1,0 GByte RAM und einer Grafikkarte auf dem Niveau einer Geforce 7800 GT flüssig. Ab einer Geforce 9600 oder einer vergleichbaren Karte sind dann schon höchste Einstellungen kein Problem mehr.

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