id Software : Idlogo Idlogo Nach der Übernahme durch ZeniMax Media plant der Entwickler id Software offenbar einen Kurswechsel. So sollen in Zukunft keine Spiele der eigenen Marken mehr von anderen Teams programmiert werden. Das derzeit bei Raven Software entstehende Wolfenstein markiert damit das Ende der aktuellen Entwicklungsphilosophie. Das erklärt der id-Mitbegründer John Carmack gegenüber der Website Joystiq im Interview.

Momentan beschäftigt id Software zwei komplette interne Entwickler-Teams und hofft in Zukunft die derzeit für Quake LIVE verantwortliche Gruppe zu einer dritten Entwicklungseinheit aufwerten zu können. Diese drei Teams sollen dann abwechselnd Spiele der vier Marken Quake, Doom, Wolfenstein und Rage entwickeln. Je nach Gusto der Firmenleitung setzt dann jeweils eine Marke pro vierjährigem Entwicklungszyklus aus.

Gleichzeitig möchte id Software Spieleklassiker für das iPhone neu auflegen und auch weiterhin kleinere Projekte wie Quake LIVE realisieren.

id Software : John Carmack möchte Anspielungen auf Fallout 3 in Rage verstecken. John Carmack möchte Anspielungen auf Fallout 3 in Rage verstecken. Interessant: Durch den Kauf von id Software steht ZeniMax (und damit auch Bethesda) die id Tech 5-Engine zur Verfügung. Derzeit sind zwar noch keine Nicht-id-Projekte mit dem Grafikgerüst geplant, die Option halten sich aber sowohl John Carmack als auch die ZeniMax-Chefetage vor.

Ein Quake-Spiel von Bethesda oder ein Elder Scrolls von id »habe man bisher jedoch nicht in Betracht gezogen«, John Carmack scherzt aber, er würde »gerne Bobble Heads (Easter Eggs aus Fallout 3) in Rage einzubauen«. Rein rechtlich steht ihm dabei jetzt zumindest nichts mehr im Wege.

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