World of Tanks im Technik-Check : Das Panzer-MMO World of Tanks zählt zu den beliebtesten Computerspielen aller Zeiten und das trotz oder gerade weil es ein Free2Play-Titel ist. Das Panzer-MMO World of Tanks zählt zu den beliebtesten Computerspielen aller Zeiten und das trotz oder gerade weil es ein Free2Play-Titel ist.

Das Online-Spiel World of Tanks zählt Anfang 2013 über 45 Millionen registrierte Spieler. Im April 2011 veröffentlichte der Entwickler Wargaming.net das Free2Play-Spiel, indem es darum geht, in taktisch anspruchsvollen und teambasierten Schlachten den eigenen Panzer möglichst sinnvoll einzusetzten und die gegnerischen Stahlkolosse auszuschalten. Mit dem Worten »leicht zu lernen, schwer zu meistern« lässt sich das Spiel-Prinzip von World of Tanks wohl am besten beschreiben. Schließlich finden sich auch Einsteiger schnell in dem Spiel zurecht und steigen anfangs schnell im Level auf. Die vielen verschiedenen Panzer, die dabei freigeschaltet und modifiziert werden können, bieten jedoch auch fortgeschrittenen Kommandanten noch genügend Herausforderungen. Richtig anspruchsvoll werden die Schlachten, sobald wir wir uns mit anderen Spielern abstimmen, zu Clans zusammenschließen und gegen andere Teams ins Feld ziehen.

Zum Thema » Kontrollbesuch World of Tanks Kontrollbesuch 2012 » World of Tanks im Test Test vom April 2011 World of Tanks verdankt seine rasant steigende Spielerzahl nicht nur dem ausgeklügelten Spielprinzip. Entwickler Wargaming.net liefert auch regelmäßig neue Updates und Verbesserungen. Neben Balance und Komfortänderungen zählen dazu auch eine bessere Grafik und neue Funktionen wie ein realistischeres Physik-Modell.

Seit der Veröffentlichung und unserem ersten Test hat sich dadurch einiges an der Grafik von World of Tanks geändert. Mit dem umfangreichen Update 8.0 ergänzte Wargaming.net das Spiel um detaillierte Schatten, verbesserte Wasser- und Wettereffekte, höher aufgelöste Texturen und eine realistischere Beleuchtung. Durch die zahlreichen Update sieht World of Tanks mittlerweile wesentlich hübscher aus als noch bei seinem Erscheinen, jedoch sind die Systemanforderungen ebenfalls gestiegen. Höchste Zeit also, dass wir Panzer-Scharmützel auch im Technik-Check vom Zaun brechen.

Alt gegen Neu


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Verbessert
Im Vergleich zur alten »Standard-Grafik« wird deutlich, wieviel sich in World of Tanks getan hat.

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Standard
Bei seinem Erscheinen sah World of Tanks deutlich schlechter aus.


Der Unterschied zwischen der verbesserten Grafik von Patch 8.0 und dem alten Aussehen ist enorm, erhöht allerdings auch die Systemanforderungen. Die von Wargaming.net beschriebenen Mindestanforderungen sind mit einer 2,2 Ghz getakteten CPU, abhängig vom Betriebssystem 1,5 bis 2,0 GByte Arbeitsspeicher und einer Geforce 6700 GT beziehungsweise einer ATI Radeon X800 extrem niedrig. Im Praxis-Test zeigt sich, dass wir World of Tanks mit dieser Hardware zwar zum Laufen bringen können, jedoch hier selbst die Minimum-Einstellungen deutlich ruckeln und neben der Atmospähre auch der Spielspaß auf der Strecke bleibt. Um das Panzer-MMO flüssig spielen zu können, brauchen Sie mindestens eine Dual-Core-CPU wie den Intel E6600 oder den AMD X2 4400+, 2,0 GByte Arbeitsspeicher und eine Geforce GTX 560 Ti oder Radeon HD 5850.

Die Engine von World of Tanks profitiert stark von einem zweiten Prozessorkern, jedoch kaum von weiteren. So erhalten wir durch das Aktivieren eines zweiten Kerns rund 20 Bilder pro Sekunde mehr. Vier oder gar sechs Kerne erhöhen die Bildwiederholrate jedoch nur noch minimal. Auch sollten Sie mindestens 2,0 GByte Arbeitsspeicher im Rechner haben, um höhere als die minimalen Einstellungen nutzen zu können und nicht minutenlange Ladezeiten ertragen zu müssen. Zwar übernimmt der Server viele der Grafik- und Physikberechnungen, dennoch profitiert World of Tanks stark von einer schnellen Grafikkarte. Um das Panzer-MMO auf den höheren Einstellungen konstant mit über 45 Bildern pro Sekunde zu spielen, sollte daher neben einer ausreichend hoch getakteten Dual-Core-CPU zumindest eine Geforce GTX 650 Ti oder Radeon HD 6870 im Rechner stecken.

Systemanforderungen

Mindestanforderung: 1920x1080 High-End
Grafikkarte: Nvidia Geforce GTX 650 Ti oder AMD Radeon HD 6870
Prozessor: Intel Core i3 530 oder AMD Phenom II X2 564
Arbeitsspeicher: 4,0 GByte

Mindestanforderung: 1920x1080, Empfohlen
Grafikkarte: Nvidia Geforce GTX 560 Ti oder AMD Radeon HD 5850
Prozessor: Intel E6600 oder AMD X2 4400+,
Arbeitsspeicher: 2,0 GByte

Mindestanforderung: 1920x1080, Minimum
Grafikkarte: Nvidia Geforce 6800 GT oder ATI Radeon X800
Prozessor: Dual-Core mit 2,2 GHz
Arbeitsspeicher: 1,5 GByte (2,0 GByte mit Windows Vista/7)

Einstellungen

Das Grafikmenü von World of Tanks bietet sehr viele Optionen. Zwar können Sie über den »Grafikqualität«-Reiter alle Optionen global ändern. Besser ist jedoch, sich mit den einzelnen Einstellungen auseinanderzusetzen. Neben besserer Optik bieten sie manchmal auch einen echten spielerischen Vorteil, etwa um Gegner schneller zu erkennen.

World of Tanks im Technik-Check : Die Einstellungsmöglichkeiten im Grafikmenü könnten umfangreicher kaum ausfallen. Die Einstellungsmöglichkeiten im Grafikmenü könnten umfangreicher kaum ausfallen.

Grafikqualität

World of Tanks räumt nicht nur mit klassischen »Free2Play-Spiele sind anspruchslos«-Vorurteilen auf, sondern auch mit dem graue Maus-Klischee. Dank zahlreicher Updates und einer stark überarbeiteten Engine sieht das Panzer-Scharmützel stellenweise klasse aus. Erst auf den beiden niedrigsten Qualitätsstufen leidet die Optik stark; das Spiel läuft dann allerdings auch auf betagten Rechnern flüssig.

World of Tanks im Technik-Check : In der höchsten Qualitätsstufe ist World of Tanks ein echter Hingucker.

Maximal
In der höchsten Qualitätsstufe ist World of Tanks ein echter Hingucker.