World of WarCraft : Ein frisch erschaffener, ziemlich schlecht ausgerüsteter Tauren-Charakter im Startgebiet von Westfall. Ein frisch erschaffener, ziemlich schlecht ausgerüsteter Tauren-Charakter im Startgebiet von Westfall. Da staunt das Christkind! GameStar, das Fachmagazin für praktische Lebenshilfe, verrät Ihnen schon heute, wie Ihr Wunschzettel für Weihnachten 2003 ausschauen muss: Online-Zugang inklusive unbegrenzter Flatrate, vier Kisten mit koffeinhaltigen Softdrinks, 25 Tüten voller schnell konsumierbaren Kartoffel-Scheibchen, Wärmesalbe für den Mausarm - und ein Exemplar von Blizzards brandneuem Online-Rollenspiel World of WarCraft. Letzteres haben die Kalifornier nämlich gerade auf der ECTS in London der Fachpresse präsentiert. Und wenn es so gut wird, wie es bisher aussieht, werden wir alle uns mit dem Ende unseres aktiven Soziallebens abfinden müssen: Ab Winter 2003 ist dann exzessives Online-Rollenspielen in der WarCraft-Welt Azeroth angesagt.

Mit Bill im LAN

World of WarCraft : Eine kleine Abenteurergruppe wartet auf ein Boot - die Ork-Dame mit dem Lara-Zopf geht schon mal vor. Eine kleine Abenteurergruppe wartet auf ein Boot - die Ork-Dame mit dem Lara-Zopf geht schon mal vor. Auch für gestandene Spiele-Redakteure immer wieder ein Erlebnis: eine Blizzard-Audienz. Hinter den verschlossenen Türen eines stickigen Kabuffs auf der ECTS wartet ein Blizzard-Team, um ausgewählten Journalisten sein neustes Werk vorzuführen. Auf drei lokal vernetzten PCs läuft - sehr stabil - eine eilig zusammengebastelte frühe Version von World of WarCraft. Producer Mark Kern erklärte Details, Blizzard-Sprecher Bill Roper und Art Director Chris Metzen (von ihm stammen unter anderem die Zeichnungen im WarCraft 2-Handbuch) spielten mit. Und es ging gleich rasant los, denn die Charakter-Erschaffung dauert nur wenige Minuten. Kern entscheidet sich rasch für eine von (bislang) drei möglichen Rassen, schraubt ein bisschen am Aussehen seiner Figur - und wenige Momente später ist er im Spiel.