World of Warcraft - PC

Online-Rollenspiel  |  Release: 11. Februar 2005  |   Publisher: Blizzard Entertainment

Activision Blizzard - Sammelklage wegen mangelnder Account-Sicherheit eingereicht

Gegen Activision Blizzard wurde in den USA eine Sammelklage eingereicht. Grund dafür sei die mangelhafte Account-Sicherheit bei Blizzard-Spielen so wie die Nötigung, zu Sicherheits-Tokens zu greifen. Dies würde bewusst geschehen, um sich durch den Verkauf der Sicherheits-Utensilien zu bereichern.

Von Sebastian Klix |

Datum: 10.11.2012 ; 16:05 Uhr


Activision Blizzard : In den USA wurde vor Kurzem eine Sammelklage gegen den Publisher Activision Blizzard eingereicht, in der es speziell um Spiele von Entwickler Blizzard geht, die mit einem Account (in diesem Fall dem Battle.net) verknüpft sind. Das betrifft etwa das Strategiespiel Starcraft 2: Wings of Liberty , das Hack 'n' Slash Diablo 3 , aber auch das Online-Rollenspiel World of Warcraft .

In der Klage geht es dabei aber in erster Linie nicht um die Account-Bindung selbst, sondern um die, nach Meinung der Kläger, unzureichende Account-Sicherheit. Es werde kaum etwas bis nichts dafür getan, die Sicherheit vor Hackern zu verbessern. Ganz bewusst, denn so könnten Millionen mit Sicherheitsprodukten, hier konkret mit dem Battle.net-Authenticator (Sicherheits-Token), verdient werden. Dieser kostet knapp 10 Euro (wobei der Authenticator als App für Smartphones kostenlos ist). Gut 26 Millionen US-Dollar habe Activision Blizzard dadurch erwirtschaftet.

Daher soll Activision Blizzard bewusst nachlässig dabei gehandelt haben, die User-Informationen zu schützen. Auch würde das Unternehmen die Nutzer nicht ausreichend über Kompromittierungen informieren.

Die Kläger fordern nun Schadensersatz und Schritte von Activision Blizzard, den Spielern keine zusätzlichen Kosten nach dem Kauf mehr aufzubrummen. Auch der Zwang zur Erstellung eines Battle.net-Account solle abgeschafft werden.

Das Unternehmen kündigte bereits an, sich mit allen zur Verfügung stehenden, juristischen Mitteln gegen die Klage zu wehren. In einer Stellungnahme heißt es, dass die Aussagen der Kläger schlicht unbegründet wären und in keinster Weise den Tatsachen entsprechen würden.

»Die Klage ist völlig haltlos und gefüllt mit faktisch falschen Informationen. Wir werden uns mit allen zur Verfügung stehenden juristischen Mitteln dagegen wehren. Wir nehmen die Sicherheit der Kundendaten äußerst ernst und konzentrieren uns stark auf die Verteidigung unserer Netzwerk-Infrastruktur.«

Zudem habe man die Spieler über große Hacker-Angriffe (zuletzt im August 2012) stets auf dem Laufenden gehalten, etwa über FAQs, offene Briefe und E-Mail-Verkehr. Zudem sei der Battle.net-Authenticator nicht dazu da, dem Account ein Mindestmaß an Sicherheit zu bieten, sondern bei Lecks außerhalb der hauseigenen Infrastruktur zu schützen. Etwa bei Phishing-Attacken und Schadsoftware.

Die vollständige Stellungnahme gibt es auf IGN.com
Quelle: Courthouse News

Silicon & Synapse
Jeder fängt mal klein an; so auch Blizzard. Das Unternehmen wurde 1991 von den drei Absolventen der Universität von Kalifornien, Michael Morhaime, Allen Adham und Frank Pearce, unter dem Namen Silicon & Synapse gegründet. Das Studio entwickelte eher wenige eigene Produktionen und war auf die Portierung von Titeln anderer Firmen für andere Systeme spezialisiert. Die bekanntesten Eigenproduktionen aus jener Zeit sind das Rätsel-Jump&Run The Lost Vikings und das Rennspiel Rock'N'Roll Racing, welches mit Paranoid von Black Sabbath einen sehr markanten Titelsong hatte.

Nachdem Silicon & Synapse 1994 von Davidson & Associates gekauft wurde, änderte man den Namen zunächst in Chaos Studios und so wäre es auch geblieben, wenn es nicht schon eine Firma mit diesem Namen gegeben hätte. So überlegte man sich einen neuen Namen und so entstand Blizzard Entertainment. In diesem Jahr erschien dann auch der erste große Erfolg des Unternehmen Warcraft: Orcs & Humans.
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Avatar Fipse
Fipse
#1 | 11. Nov 2012, 17:04
Da will wohl jemand die eigene Dummheit zu geld machen
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Avatar CookinT
CookinT
#2 | 11. Nov 2012, 17:05
"In den USA"
Da hab ich schon aufgehört zu lesen
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Avatar CousinChris
CousinChris
#3 | 11. Nov 2012, 17:05
"Auch der Zwang zur Erstellung eines Battle.net-Account solle abgeschafft werden."

Das wär episch. Wieviele Accounts man schon hat, man denke nur an Steam, Origin, GfWl etc.
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Avatar tulrich6uoa
tulrich6uoa
#4 | 11. Nov 2012, 17:07
Omfg, am ende kommen die in den USA mit so einer scheiss klage auch noch durch!
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Avatar Killer007a
Killer007a
#5 | 11. Nov 2012, 17:08
"es werde kaum etwas bis nichts dafür getan, die Sicherheit vor Hackern zu verbessern. Ganz bewusst, denn so könnten Millionen mit Sicherheitsprodukten, hier konkret mit dem Battle.net-Authenticator (Sicherheits-Token), verdient werden."

stimmt in diesen zusammenhang habe ich das auch noch garnicht gesehen...

zu glück zock ich kein wow mehr... nur blöd das auch sc2 über diesen account läuft :/
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Avatar Skidrow
Skidrow
#6 | 11. Nov 2012, 17:08
also ich bin nu niemand der in tränen ausbricht, wenn ActiBliz was aufn deckel bekommt. aber diese klage ist völliger blödsinn und zeugt von eigener dummheit und unkenntnis über die funktion des Authenticators.

Zitat von Killer007a:
"es werde kaum etwas bis nichts dafür getan, die Sicherheit vor Hackern zu verbessern. Ganz bewusst, denn so könnten Millionen mit Sicherheitsprodukten, hier konkret mit dem Battle.net-Authenticator (Sicherheits-Token), verdient werden."

stimmt in diesen zusammenhang habe ich das auch noch garnicht gesehen...


solltest auch nich damit anfangen. ActiBliz hat völlig recht mit seiner aussage. das ding dient nicht dazu, die firmen-struktur sicherher zu machen sondern auch dann zu schützen, wenn durch eigenverschulden (viren, weitergabe der account-infos an unbefugte) die account-daten gefährdet sind.
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Avatar Fipse
Fipse
#7 | 11. Nov 2012, 17:08
Zitat von CousinChris:
"Auch der Zwang zur Erstellung eines Battle.net-Account solle abgeschafft werden."

Das wär episch. Wieviele Accounts man schon hat, man denke nur an Steam, Origin, GfWl etc.


Nur warum klagt man dafür vor Gericht? Dann kauft man sich das Produkt einfach nicht...
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Avatar Exterminatus
Exterminatus
#8 | 11. Nov 2012, 17:11
All die die dort klagen besitzen wohl 0,1% der finanziellen mittel von Activision Blizzard das wird ein teurer spaß für diese spieler.
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Avatar SilverWolf539
SilverWolf539
#9 | 11. Nov 2012, 17:12
Zitat von CookinT:
"In den USA"
Da hab ich schon aufgehört zu lesen

Du hättest auch schon bei dem Begriff "Sammelklage" aufhören können zu lesen, denn dann hättest du erstens nicht diese News angeklickt und hättest zweitens auch keine Kommentar abgeben müssen, dessen Information eigentlich niemanden Interessiert.
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Avatar Chen Stormstout
Chen Stormstout
#10 | 11. Nov 2012, 17:14
Ich finde die News immer lustig, wäre EA verklagt worden, wären hier Kommentare wie "Tod EA" sicherlich on mass zu lesen. Bei Blizzard ist es natürlich skandalös.
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Details zu World of Warcraft

Plattform: PC
Genre Rollenspiel
Untergenre: Online-Rollenspiel
Release D: 11. Februar 2005
Publisher: Blizzard Entertainment
Entwickler: Blizzard Entertainment
Webseite: http://www.wow-europe.com
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
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