Spielen, spielen, spielen... : Spielen, spielen, spielen... Spielen, spielen, spielen... Spielesucht ist mittlerweile ein ernsthaftes Problem. Immer mehr Jugendliche verlieren den Bezug zur Realität und leben in virtuellen Welten. So berichtete die Süddeutsche Zeitung in ihrer Freitagsausgabe über ein Ehepaar aus dem Großraum München, die ihren Sohn an World of WarCraft verloren haben. Über ihr Schicksal spricht die Familie am kommenden Mittwoch (25. Juni) in der ARD, die um 23:30 Uhr eine Dokumentation zum Thema Spielesucht ausstrahlt.

Unter dem Titel "Spielen, spielen, spielen... wenn der Computer süchtig macht" gibt das Erste einen 45-minütigen Einblick in den täglichen Kampf von Familien gegen die Computerspielsucht ihrer Kinder. Im Mittelpunkt des Beitrags steht der 17-jähriger Marc-Oliver, den das ARD-Autorenteam ein Jahr lang begleitet hat. Für den Jugendlichen ist der Computer der einzige Lebensinhalt geworden.

Die Doku zeigt die Auswirkungen der Computerspielsucht sowie die Hilflosigkeit der Eltern und nähert sich diesem neuen Krankheitsbild auch aus Sicht von Neurologen und Psychiatern. Außerdem sprechen die Autoren mit einem jungen Mann, der gerade ein Therapie gegen Computerspielsucht macht.

Man darf gespannt sein, wie die ARD das durchaus sensible Thema angeht oder ob die Computerspiele wie so oft an den Pranger gestellt werden.