World of Warcraft - PC

Online-Rollenspiel  |  Release: 11. Februar 2005  |   Publisher: Blizzard Entertainment

World of Warcraft - Betreiber in China darf keine Abos berechnen

World of Warcraft blickt in China nach einem abgelehnten Betriebsantrag einer ungewissen Zukunft entgegen.

Von Michael Obermeier |

Datum: 04.11.2009; 10:47 Uhr


World of Warcraft : China Flagge China Flagge Der Rechtsstreit um World of Warcraft geht in eine neue Runde. So hat die Chinesische Institution für Publikationswesen (GAPP) dem Betreiber NetEase wegen »grober Verstöße« gegen gesetzliche Vorschriften eine Absage für den Betrieb von World of Warcraft in China erteilt. NetEase darf damit weder für bereits abgeschlossene Abos Gebühren verlangen, noch neue Abos des Online-Rollenspiels anbieten. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Das hat nicht nur Auswirkungen auf den Spielbetrieb, sondern auch auf die Aktien des Unternehmens. So ist der Wertpapierkurs von NetEase um 2,4 Prozent auf 37,69 US-Dollar und der des Publishers Activision Blizzard um 4,3 Prozent auf 10,37 US-Dollar gefallen.

World of Warcraft : Die Erweiterung Wrath of the Lich King ist in China nie erschienen. Die Erweiterung Wrath of the Lich King ist in China nie erschienen. Der Grund für die andauernden Probleme mit World of Warcraft in China ist der Versuch der Regierung ausländische Firmen aus dem Reich der Mitte zu vertreiben. So darf der Entwickler Blizzard das Online-Rollenspiel dort nicht selbst betreiben, sondern muss mit einem chinesischen Unternehmen kooperieren. Als Blizzard die Geschäftsbeziehungen mit dem bisherigen China-Partner The9 beendet hatte, musste der neue Anbieter NetEase zunächst einen Antrag zum Betrieb des Spiels bei der Chinesische Institution für Publikationswesen stellen. Eben jener wurde jetzt abgelehnt, die Zukunft des MMOs in China ist damit weiterhin ungewiss.

In China wird World of Warcraft anders als in Europa und den USA angeboten. Nicht nur sind die Monatsgebühren im Vergleich viel niedriger, auch die Inhalte unterscheiden sich. So ist etwa die zweite Erweiterung Wrath of the Lich King aus kulturellen Gründen nie in China erschienen, Untote zeigen im Spiel keine blankliegenden Knochen und verfaultes Fleisch.

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Avatar Sternitzky
Sternitzky
#1 | 04. Nov 2009, 12:03
Erst Patentrechte en Masse verletzen, dann darf kein ausländisches Unternehmen mehr in Rotchina wirtschaften, und wir dürfen nur noch als Goldesel für billige, minderwertige & gesundheitsschädigende Produkte herhalten. Man hätte den Kommunistenschweinen nie solch eine große Rolle auf der Weltpolitikbühne geben dürfen. Die einzigen, die profitieren, sind die Schergen des ZK.
Das einzige, was noch hilft, ist ein weltweites Embargo. Aber es ist ja nur noch politisch korrekt, sich selbst zugrunde zu richten. :no:
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Avatar theorigin79
theorigin79
#2 | 04. Nov 2009, 12:16
Vielleicht hat sich dann das BOT/GOLDFARMER Problem ein für alle mal erledigt :D
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Avatar Tachikoma
Tachikoma
#3 | 04. Nov 2009, 12:19
Zitat von theorigin79:
Vielleicht hat sich dann das BOT/GOLDFARMER Problem ein für alle mal erledigt :D


Weil die ja auch auf europäischen/amerikanischen Realms mit importierten Versionen spielen...
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Avatar Alvionelf
Alvionelf
#4 | 04. Nov 2009, 12:19
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar SDChaos
SDChaos
#5 | 04. Nov 2009, 12:24
Naja. Die Gerichtskosten sind wohl das geringste bei dem was sie in China über das Spiel einnehmen würden.
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Avatar Michael Obermeier
Michael Obermeier
#6 | 04. Nov 2009, 12:24
Zitat von Alvionelf:
Wenn ich Blizzard wäre würde ich WoW in China nicht mehr Vertreiben, kann mir nicht Vorstellen das sovielle Chinesen WoW spielen, der Asiatische Markt ist ja gross.


Schätzungen zufolge sitzt fast die Hälfte der weltweiten WoW-Spielerschaft in China.
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Avatar Kontroverso
Kontroverso
#7 | 04. Nov 2009, 12:34
Wenn man keine Ahnung von der weltpolitischen Lage hat, ...
Selbst konservative Wirtschaftswissenschaftler sehen in China seit den späten 90er Jahren kein kommunistisches System mehr. Das was da reagiert ist der pure Turbokapitalismus aller erster Güte. Das ganze wird durch ein repressives totalitäres Regime am Laufen gehalten. Deshalb verdienen die Leute da so wenig und mucken nicht auf. Folglich ist es das beste Land zum produzieren von Waren, weil es das billigste und sicherste ist. Und um die Gewinne zu maximieren, versucht man das Geld im Inland zu halten. Dieser Protektionismus ist wirtschaftlich das beste, was China machen kann. Während überall die Schranken fallen, wird der chinesische Markt nur unter Inländern aufgeteilt.

Und jetzt nutzen die Chinesen ihren , naja ... nenen wir es mal "Einfluss", auf die Gerichte, um das rechtlich abzusichern. Wer weiß, wer jetzt in der Führungsriege Kohle verloren hat, weil Blizzard den Partner gewechselt hat.
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Avatar MyWay
MyWay
#8 | 04. Nov 2009, 12:39
Zitat von Alvionelf:
Wenn ich Blizzard wäre würde ich WoW in China nicht mehr Vertreiben, kann mir nicht Vorstellen das sovielle Chinesen WoW spielen, der Asiatische Markt ist ja gross.


Stimmt, China ist wirklich unbedeutend, die 5 Millionen Abos, welche da verloren gehen würden sind selbstverständlich zu verkraften. Eine Halbierung der Abonnenten ist schließlich die sinnvollste Art Gewinne zu erzielen. Noch besser ist übrigens die Taktik, den größten Wachstumsmarkt für MMO zu boykottieren: China ;)
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Avatar terantel
terantel
#9 | 04. Nov 2009, 12:42
Also china kotzt mich Langsam an. Was heist hier sie wollen keine ausländische firmen im Land.Aber selber in Afrika firmen besitzen Leute ausbeuten denen Ackerland klauen, Fisch ausem Meer rauben usw.Kack Staat und mit sowas verhandelt Deutschland noch.Dieser grinzende Chinesen Führer ist doch die Pest.
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Avatar Spyhunt
Spyhunt
#10 | 04. Nov 2009, 12:45
Kommunismus in der Grundform ist eine tolle Sache.
Leider wird er imemr wieder missbraucht und "interpretiert" damit Länder wie China sich alle Rosinen herauspicken können ... auf dem Rücken ihrer Bevölkerung.

Wie mein Vorposter schon sagte, es stimmt etwas nicht, wenn man seinen (giftigen) Kram in der ganzen Welt verkauft aber selbst alle ausländischen Unternehmen aus dem Land ekelt ... und ZUSÄTZLICH knapp 50 mio Euro von Deutschland als Entwicklungshilfe erhält.

Zusammenfassend passt vielleicht ein Zitat von Markus Schwertel:
"Früher dachte man, die Chinesen kommen mit'm Panzer, heute kommen sie mit'm vergifteten Spielzeug."
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Details zu World of Warcraft

Plattform: PC
Genre Rollenspiel
Untergenre: Online-Rollenspiel
Release D: 11. Februar 2005
Publisher: Blizzard Entertainment
Entwickler: Blizzard Entertainment
Webseite: http://www.wow-europe.com
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
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