World of Warcraft : Wechselt World of Warcraft über kurz oder lang auf ein Free2Play-Modell? Blizzard experimentiert zur Zeit mit Mikrotransaktionen. Wechselt World of Warcraft über kurz oder lang auf ein Free2Play-Modell? Blizzard experimentiert zur Zeit mit Mikrotransaktionen. Spielentwickler Blizzard kann sich offenbar vorstellen, sein seit Jahren populäres Abo-MMO World of Warcraft in naher Zukunft durch Mikrotransaktionen zu erweitern. Das deutete nun jedenfalls Community-Manager Jonathan Brown in den offiziellen Battle.net-Foren an.

Derzeit untersuche man Möglichkeiten und Wege, in bestimmten Regionen der Welt Mikrotransaktionen für World of Warcraft anzubieten, so Brown. Erste Testläufe dazu fänden bereits auf dem Testrealm (PTR) des Online-Rollenspiels statt. Konkrete Details wolle man jedoch erst bekannt geben, wenn die Planungen weiter vorangeschritten seien:

»Wir untersuchen zur Zeit die Möglichkeit, den Spielern in bestimmten Regionen dieser Welt Kaufmöglichkeiten direkt aus dem Spiel heraus anzubieten. Teil dieses Prozesses ist es, dass einige der geplanten Elemente auf dem Testserver auftauchen. Wir werden weitere Details zu unseren Plänen bekannt geben, sobald die Entwicklung dieser Idee weiter vorangeschritten ist.«

Zwar bietet der Online-Store zu World of Warcraft auch jetzt schon den einen oder anderen In-Game-Gegenstand an, ein richtiges In-Game-Mikrotransaktions-Modell hat Blizzard jedoch noch nicht etabliert. Ob das Entwicklerteam einfach nur plant, sich weiter an die Gegebenheiten auf dem asiatischen Markt anzupassen, oder ob man aus World of Warcraft über kurz oder lang tatsächlich ein Free2Play-MMO machen möchte, ist noch unklar.