Worlds Adrift : Worlds Adrift setzt auf Erkundung und umfangreiches Crafting, darunter eigene Schiffe. Worlds Adrift setzt auf Erkundung und umfangreiches Crafting, darunter eigene Schiffe.

Worlds Adrift wird ein Sandbox-MMO. Wenn ein Spiel den Stempel »Sandbox« bekommt, dann ist klar: Hier geht's entweder um stundenlanges Austüfteln von Mechaniken, kreatives Bauen, Erkundung oder die selbstständige Organisation von Spielergruppen, inklusive individueller und gruppendynamischer Ziele.

In MMOs fristet die Sandbox aber häufig nur ein Nischendasein, weil entweder dem Gros der Spieler Anleitung und ein roter Faden fehlt, oder weil die Möglichkeiten der Sandbox doch nicht so umfangreich sind, wie man ursprünglich gedacht hat.

Die Bossa Studios lassen sich davon nicht abschrecken: Nach ihrem Backwerk-Simulator »I am Bread« backen sie nicht etwa kleine Brötchen, sondern wagen sich gleich an die Königsdisziplin der sozialen Multiplayerspiele.

Tausende fliegende Inseln

Worlds Adrift : Erkundung ist Trumpf: Finden wir neue Technologien? Erkundung ist Trumpf: Finden wir neue Technologien? Worlds Adrift versetzt Spieler in eine Himmelswelt, in der jede Menge Inseln herum schweben. Mit Himmels-Schiffen sollen Spieler tausende schwebende Inseln erkunden, um bessere Technologien zu finden, Ressourcen abzubauen oder diversen Monstern aufs Dach zu geben. Die Persistenz sorgt dafür, dass alles, was wir tun, für andere Spieler sichtbar sein wird. Beispielsweise können wir Überreste eines Schiffsabsturzes anderer Spieler entdecken.

Einen Erfahrungsbalken suchen wir vergebens: Progression geschieht ausschließlich über Technik. Keine freischaltbaren Fähigkeiten, kein Level-Cap - das Spiel will wenig klassische MMO-Mechaniken verwenden. Stattdessen müssen wir die erforschten Technologien dafür verwenden, bessere Schiffe zu bauen, um beispielsweise natürliche Wetterhindernisse zu überwinden. Ein segelgetriebenes Schiffchen kommt halt nicht durch eine Sturmwand.

Schiffe selber zimmern

Im aktuellen Alpha-Trailer haben die Entwickler den Schiffsbau vorgestellt. Dabei sollen wir jede Menge Freiheiten im Design haben, das dicke Steampunk-Schiff soll ebenso möglich sein, wie die schnittige Segeljacht.

Und natürlich werden die Schiffe auch für den Kampf verwendet. Mit Kanonen auf fliegende Tiere und Monster schießen ist das eine, andere Spieler ins Visier nehmen das andere. Und wer partout keine Lust auf die Schiffswerft hat, der wartet eben mit ein paar zwielichtigen Freunden auf einer strategisch günstigen Insel und schwingt sich dann mit einem Enterhaken auf den zu kapernden Flugapparat.

Motiviert das langfristig?

Wie üblich ist die Frage der Langzeit-Motivation entscheidend. Werden wir genug Spielern begegnen, um wirklich soziale (oder asoziale) Interaktionen durchführen zu können? Oder ist das Prinzip der vielen Inseln ähnlich wie in No Man's Sky eine einsame Beschäftigung? Gibt es genug »Karotten«, die dem Spieler vor die Nase gehängt werden, um ihn bei den Schwebeinseln zu halten?

Worlds Adrift : Mit dem Gleiter durch die Luft ist allemal besser, als im freien Fall durch die Wolken zu purzeln. Mit dem Gleiter durch die Luft ist allemal besser, als im freien Fall durch die Wolken zu purzeln.

Auf diese Fragen werden die Bossa Studios eine Antwort finden müssen. Wer sich schon mal ein bisschen mit dem Spiel beschäftigen möchte, kann derzeit bereits mit einem Editor eigene Inseln kreieren. Die besten Inseln sollen es sogar ins Spiel schaffen.

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