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Samstag, 13.03.2010
 
Tests - Action - Ego-Shooter

Call of Duty: World at War - Test

Die Pflicht ruft uns wieder auf die Schlachtfelder des Zweiten Weltkriegs. Die bieten zwar getreu der Serie großartig inszenierte Action, aber keinen Spannungsbogen.
Als Russe Dimitri Petrenko kämpfen Sie sich bis zum Reichstag in Berlin vor. Die Deutschen haben einen massiven Abwehrring ums Gebäude gelegt, den Sie überwinden müssen.
Als Russe Dimitri Petrenko kämpfen Sie sich bis zum Reichstag in Berlin vor. Die Deutschen haben einen massiven Abwehrring ums Gebäude gelegt, den Sie überwinden müssen.
Inhaltsverzeichnis
»  Einleitung
»  Stets am Limit
»  Ganz schön knackig
»  Unsichtbare Gegner
»  Realitätsfreies Ballern
»  Zu viel des Guten?
»  Hier kaum Handlung
»  Der Koop-Modus
»  Die deutsche Version
»  Fazit
»  Wertungskasten
Etwas über ein Jahr ist es her, dass der Entwickler Infinity Ward mit Modern Warfare der altgedienten Shooter-Reihe Call of Duty neues Leben einhauchte. Und das nicht nur, weil er den Zweiten Weltkrieg (das Szenario der vorhergehenden drei Serienteile) durch eine fiktive Gegenwart austauschte und Spieler mit modernem Kriegsgerät losschickte. Es waren ein großartiger Spannungsbogen, aufwühlende Script-Ereignisse, brillantes Missionsdesign und ein umfangreicher wie motivierender Multiplayer-Part, die Call of Duty 4 zu einem herausragenden Erlebnis werden ließen. Der fünfte Teil führt nun wieder zurück in die Vergangenheit. Als Amerikaner Miller kämpfen Sie im Pazifik gegen die Japaner, als Russe Petrenko geht’s von Stalingrad über die Seelower Höhen nach Berlin bis in den Reichstag.

Die Schauplätze hat der Entwickler Treyarch (verantwortlich für Call of Duty 3, das nur auf Konsolen erschien) der Serie getreu mit mächtig Wumms vollgepackt. Alle naselang geht etwas in die Luft, Japaner und Deutsche stürmen in Hundertschaften auf Sie zu und peitschen Sie von einem Adrenalinrausch in den nächsten. Das alles sieht dank der sehr guten Grafik zudem überwältigend aus. Trotzdem gelingt es World at War nicht, an die Größe des Vorgängers heranzureichen.
Außerdem auf GameStar.de:

Stets am Limit

Das Spiel startet auf der Insel Makin im Pazifik. Gerade noch haben Sie mitansehen müssen, wie einem Ihrer Kameraden die Kehle aufgeschlitzt wurde (solche intensiven Szenen lassen sich übrigens über die Einstellung des Gewaltgrads ausblenden), als Sie in letzter Sekunde vor dem gleichen Schicksal bewahrt werden. Ihr vorgesetzter Sergeant Roebuck ersticht den mordlustigen Japaner und rettet Sie. Kaum aus den Fängen des Feindes befreit, drückt man Ihnen eine Waffe in die Hand. Ähnlich beginnt auch der russische Einsatz: Sie kommen nach einer verheerenden Schlacht in Stalingrad zu sich (mit großartiger Musik unterlegt), treffen auf einen gewissen Reznov, der sich im weiteren Verlauf als wahnsinniger Kriegstreiber entpuppt, und müssen sogleich den Scharfschützen mimen.
Am Ende der ersten Mission wird Ihnen abermals das Leben gerettet. Hier erledigt Sergeant Sullivan einen klingenschwingenden Japaner.Am Ende der ersten Mission wird Ihnen abermals das Leben gerettet. Hier erledigt Sergeant Sullivan einen klingenschwingenden Japaner. Anders als Modern Warfare hält World at War keine Verschnaufpausen in Form von Schleicheinsätzen für Sie bereit. Ob auf russischer oder amerikanischer Seite: 99 Prozent der Zeit stehen Sie unter massivem Beschuss und teilen Ihrerseits Kugeln jenseits der Zählbarkeit aus. Immerhin gibt’s Abwechslung vom Infanteristenleben in Form von Panzer- und Flugzeugeinsatz. Als Russe steuern Sie in einer Mission einen T-34 durch feindliche Abwehrstellungen, zerlegen nahezu im Alleingang zig deutsche Panther-Panzer und schrotten einen Funkturm, um schließlich einen Bahnhof zu erobern, von wo die russischen Truppen weiter nach Berlin reisen. Als Amerikaner (nur dieses eine Mal nicht Miller) stehen Sie an den Bordgeschützen eines Seeaufklärers Typ »PBY Catalina« und schrotten japanische Kampfflieger und -boote. Ansonsten aber hetzen Sie von Deckung zu Deckung, von Schützengraben zu Schützengraben, werfen mit Granaten oder zündeln mit dem Flammenwerfer.
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Avatar K(r)ampfkrapfen
K(r)ampfkrapfen
#1 | 13. Nov 2008, 15:17
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar insn
insn
#2 | 13. Nov 2008, 15:38
besser oder schlechter als teil 4? geschmackssache.

multiplayertechnisch kann da nix schiefgehen. von daher pflichtkauf.
imo einer der besten shooter heuer.
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Avatar schwarzseher
schwarzseher
#3 | 13. Nov 2008, 15:39
hmm...bin noch nicht schlüssig ob ich das geld wirklich investiere...mich reizt der koop-modus aber ich habe auch keine wirkliche lust mir die geschnittene deutsche version für so viel geld zu holen wenn da auch noch der koop-zombie-modus fehlt...mal abwarten viell kann man es ja irgendwo doch noch auftreiben ohne sich strfbar zu machen
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Avatar Rickomanio
Rickomanio
#4 | 13. Nov 2008, 15:54
8 umfangreiche Spielstunden...8?! und dafür gibs noch 9/10 Punkte? Das ist echt wenig und ich bin schonlange der Meinung dass die Gamestar die Ego-Shooter ziemlich überbewertet. Ich war auch von CoD4 nicht begeistert..schon alleine weil es extrem skriptorientiert war und abgeschossene Gegner immer wieder kamen..zusätzlich waren teamkameraden unverwundbar...das ist für mich geballer ohne hirn
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Avatar Petra Schmitz
Petra Schmitz
#5 | 13. Nov 2008, 16:07
Nun, zusammen mit Koop und Gedöns ist die 9 durchaus gerechtfertigt.
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Avatar Wetter
Wetter
#6 | 13. Nov 2008, 16:11
Zitat von Rickomanio:
8 umfangreiche Spielstunden...8?! und dafür gibs noch 9/10 Punkte? Das ist echt wenig und ich bin schonlange der Meinung dass die Gamestar die Ego-Shooter ziemlich überbewertet. Ich war auch von CoD4 nicht begeistert..schon alleine weil es extrem skriptorientiert war und abgeschossene Gegner immer wieder kamen..zusätzlich waren teamkameraden unverwundbar...das ist für mich geballer ohne hirn


CoD war schon immer so. Es ist also eher mehr die Frage, ob man es durch die Intensivität schafft, den Spieler trotzdem am Spiel zu fesseln.

Und 8 Stunden ist schon ok. Besser als 4-5 Stunden Crysis Warhead xD
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Avatar Zero_0
Zero_0
#7 | 13. Nov 2008, 16:12
Zitat von Rickomanio:
8 umfangreiche Spielstunden...8?! und dafür gibs noch 9/10 Punkte? Das ist echt wenig und ich bin schonlange der Meinung dass die Gamestar die Ego-Shooter ziemlich überbewertet. Ich war auch von CoD4 nicht begeistert..schon alleine weil es extrem skriptorientiert war und abgeschossene Gegner immer wieder kamen..zusätzlich waren teamkameraden unverwundbar...das ist für mich geballer ohne hirn


8 Stunden sind für heutige Shooter schon eine Menge sofern sie gut inszeniert sind...und von unverwundbarkeit der Teamkameraden in CoD4 kann keine rede sein ,nicht selten erledigt man ausversehn die eigenen Kameraden .Ich weiss ja nicht was du für einen zensierten quatsch spielst ,aber mach deswegen bitte nicht das eigentliche Spiel dafür verantwortlich ;)
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Avatar Rickomanio
Rickomanio
#8 | 13. Nov 2008, 16:16
vielleicht solltet ihr das system der bewertung nochmal überarbeiten, wenn sich etwas an der tendenz zu immer kürzeren spielen ändern soll..denn sonst müssten wirklich umfangreiche spiele, welche viel inhalt bieten ja schon über zehn punkte bekommen um das zu rechtfertigen
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Avatar MaNToRoK
MaNToRoK
#9 | 13. Nov 2008, 16:17
CoD ist auch eher Multiplayerorientiert. Da macht eine 8 Stunden lange SP-Kampagne doch keine Probleme.
Ach, und das mit den Nazi Zombies - ich habs euch gesagt, aber auf mich hat keiner gehört :D
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Avatar Rickomanio
Rickomanio
#10 | 13. Nov 2008, 16:19
@zero
meine kameraden standen in irgendeiner map vor einem gegnerischen bmp, der minutenlang auf freier fläche auf diese gefeuert hat..sowas stört mich schon enorm
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Steckbrief
Publisher:
Activision
Entwickler:
Treyarch
Genre:
Action
Release:
13.11.2008
PC | PS2 | PS3 | Xbox360 | Wii | NDS
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