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| Tests - Action - Taktik-Shooter Arma 2 - Test Die ambitionierte Militärsimulation Arma 2 erwies sich im Juni 2009 als Bug-Debakel. Inzwischen enthält Version 1.05 viele Verbesserungen und eine ausgezeichnete Bonus-Kampagne. Doch grobe Schnitzer verhindern auch im Nachtest eine Spitzenwertung.
» Einleitung » Exzellente Extras » Gute KI, schlechte KI » Flickenteppich Arma 2 » Baustelle Arma 2 » Fazit » Wertungskasten » Original-Test zur Version 1.01 Seit mehr als einem halben Jahr steht die Militärsimulation Arma 2 bereits in den Händlerregalen. In unserem Test mit der Version 1.01 verdiente sich das heiß erwartete Spiel der Operation Flashpoint-Macher im letzten Sommer allerdings nur 66 Punkte. Wie schon beim direkten Vorgänger Armed Assault sorgten massive Bugs, Fehler in den Missionen und die überforderte KI für Frust. Hinzu kamen die unzugängliche Bedienung, der unausgegorene Schwierigkeitsgrad und ein Multiplayer-Modus, der besonders Einsteigern vor den Kopf stieß. Inzwischen sind mehrere Patches erschienen, der jüngste auf Version 1.05 am 22. Dezember 2009. Damit packt der tschechische Entwickler Bohemia Interaktive viele der Probleme an und liefert auch gleich ein kostenloses Kampagnenhäppchen inklusive des amerikanischen Kampfhubschraubers Apache Longbow mit. Exzellente Extras Die neue Mini-Kampagne von Arma 2, die mit dem Dezember-Update eingespielt wird, liefert zwei Missionen. Ähnlich wie beim Konkurrenten Codemasters, der ebenfalls mit einem Patch gleich zwei Bonus-Missionen für den Taktik-Shooter Operation Flashpoint: Dragon Rising nachreichte, bekommen Sie mit den »Eagle Wing«-Einsätzen nun endlich einen vollwertigen Hubschrauber-Einsatz. Anders als die lieblos zusammengekloppten Zusatzaufträge von Dragon Rising besticht die kleine Arma 2-Erweiterung jedoch durch nervenzerreißende Spannung, erzählt eine wendungsreiche Geschichte und enthält neue Sprachaufnahmen. Zum Inhalt: Als amerikanischer Apache-Pilot schnurren Sie zunächst im Tiefflug an einen Feindflughafen heran, bringen Ihren Hubschrauber in Feuerposition und schießen startende Kampfflugzeuge ab. Danach geht’s auf die Jagd nach einem hochrangigen General, und im Anschluss bricht die Apokalypse aus. Aber wir wollen nicht zu viel verraten, den bei der gebotenen Qualität sollte kein Arma 2-Spieler diese Einsätze auslassen. Gute KI, schlechte KI Trotz aller Patches: Die KI sorgt nach wie vor für ein Wechselbad der Gefühle. Totalausfälle sind uns im Nachtest zwar nur noch sehr selten untergekommen, doch viele Situation überfordern die Computer-Kämpfer immer noch. ![]() Verwandte Themen 05.01.10 28.12.09 22.12.09 11.12.09 26.11.09 13.11.09 23.10.09 18.10.09 Google-Anzeigen Promotion
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Rupert_The_Bear
#1 | 22. Jan 2010, 13:12
Es gibt doch einen Gott! Ich hab schon nicht mehr dran geglaubt, an einen ArmA II Nachtest. ;)
Also ich finde die Wertung immer noch etwas niedrig, muss ich sagen, aber 76 gehen in ordnung. Ausserdem fasst der Test gut zusammen, was Bohemia richtig gemacht haben und wovon sich (Support-Mäßig) einige Hersteller echt eine Scheibe abschneiden könnten. Daumen hoch von mir.
(sic)
#2 | 22. Jan 2010, 13:19
wieder versöhnt :)
vielen dank gamestar für den nachtest. das ist dem spiel gegenüber wirklich fair. ich denke auch der bohemia hat es sich verdient, mit der ganzen (nach)arbeit die sie leisten.
2JZ-GTE
#3 | 22. Jan 2010, 13:40 Zitat von : Es gibt jetzt mehrere Speicherplätze, zwei Benchmark-Missionen und Unterstützung für acht oder mehr GByte Arbeitsspeicher. Das ist nicht ganz richtig. Das Spiel unterstützt keine 8 GB. Es stürzt nur nicht mehr ab wenn man 8 GB drin hat. Nutzen tut das Programm nur maximal 2 GB, und selbst das nur wiederwillig. Es wäre ein Traum, wenn das Spiel 64 bit wäre und 8+ GB unterstützen und auch nutzen würde, denn dann wären die ganzen Performanceprobleme weg (die komischerweise in dem Nachtest gar nicht angesprochen wurden). So kann man es nämlich nur manuell machen, indem man eine RAMdisk benutzt und so viel wie möglich PBO Dateien draufpackt. Wenn man also 12 oder 16 GB hat, passt das ganze Spiel auf ne RAMdisk, und es ist dann auch 100% flüssig, ohne irgendwelche Performanceprobleme, die sonst nichtmal mit einem SSD-RAID verschwinden. Davon, dass die KI immer noch durch Gräser, ungefallene Bäume oder Baumblätter schauen kann, wird auch nichts gesagt...
ERRORrothe
#4 | 22. Jan 2010, 13:41
Lang erwartet wurde nun euer Nachtest zu ArmA 2 und das Ergebis ist... gut und ärgerlich zu gleich.
Es wurden klar wichtige Änderungen erwähnt und auch auf weitere Schwächen hingewiesen - soweit so gut. Aber warum nach wie vor der Multiplayer quasi nebenbei zur seite egschoben und nur als GUT abgestempelt wird ist mir schleierhaft, zudem eigentlich jeder weiß das dieses Spiel vom Multiplayer lebt. Wahrscheinlich sollte man mit den 76P auch zufrieden sein aber ich bin der Meinung das es durchaus zu einer 79 wenn nicht sogar 80 gereicht hätte - denn wenn man sich den Wertungskasten ansieht sehe ich bei Bedienung und Balance immernoch eine nicht nachvollziehbare Wertung - ein Beispiel? die KI sieht NICHT! mehr durch Wände! Ich sehe diesen Nachtest eher als ein gequältes Einegständnis seitens des Autors als Reaktion auf die begründeten Proteste der Spieler. Ganz zufrieden bin ich zwar nicht und die damalige Wertung kann ich immernoch nicht verzeihen aber der nachtest rückt das Spiel doch endlich anch so langer Zeit wieder in ein besseres Licht. Insofern trotzdem danke.
sdw-summer
#6 | 22. Jan 2010, 13:54 Zitat von Switchback: Lobenswerte Entwickler - respekt Keine Ahnung, was daran lobenswert ist, ein Beta-Produkt auf den Markt zu werfen und die Fehler nach 6 Monaten fertig korrigiert zu haben - sorry.
Buccs
#7 | 22. Jan 2010, 13:54
Wie schön, ein Nachtest.
Mit 76 Punkten kann ich leben. Das ist für Normalospieler und Gamestarleser wahrscheinlich genau getroffen. Für die ArmA II Spieler sieht das sicher anders aus.
Fred DM
#8 | 22. Jan 2010, 13:58
finde so einen nachtest sehr schön, auch als signal an die branche, dass sich patches und after-sales-support lohnen können.
dass die einsätze häufig ein glückspiel sind, kann man durchaus positiv sehen. gerade die zitierte mission kann ganz unterschiedlich ablaufen. so war es mir möglich, die mission absolut problemlos und ohne verlust durchzuspielen, ein anderes mal habe ich bereits im dorf mein ganzes team verloren, den einsatz aber dennoch alleine beenden können. genau das macht doch auch den reiz von ArmA 2 aus.
mwd222
#9 | 22. Jan 2010, 14:19
Vieleicht sollte man sich vom Begriff: "Ultimative Militärsimulation" befreien - es gibt schließlich keine Eierlegende Wollmilchsau im Bereich der Spiele (woanders auch nicht, oder?).
Aber als Spieler (seit der englischen Version 1.01) bin ich von dem Spiel begeistert - sicher alles ist nicht perfekt aber solange BI und auch die Community an Addon's, Tools etc. arbeitet, bleibt das Spiel für mich der Hit von letzten Jahr auch in diesem Jahr sehr interessant. Und solange kein andere Hersteller die gleichen Möglichkeiten bietet wie ArmA 2 bleibt es mein bevorzugtes Spiel.
LumpisHirn
#10 | 22. Jan 2010, 14:33
die ewige 2-seiten-medaille bohemia:
die jungs sind ambitioniert, wirklichen realismus zu produzieren, übernehmen sich aber ständig desweiteren liefern sie eben deswegen ständig unfertige spiele, die sie dann aber jahrelang durch patchen, eine beispiellose mod-unterstützung und eben halt die community zu den langlebigsten überhaupt machen was soll man davon halten? mein tipp: kaufen, sobald einem der preis passt und einfach über die jahre genießen, was man aus einem spiel so alles zaubern kann... btw, thx für den nachtest GameStar, guter journalismus diesmal ;-)
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