Sie sind kaum zu schlagen und mit Sicherheit für viele das beste Upgrade am eigenen Gaming-Setup: OLED-Monitore. Ich beschäftige mich Tag für Tag mit OLED-Monitoren – jetzt habe ich einen auf dem Schreibtisch, der einen anderen Weg einschlägt – endlich!
Ich schaue mir das brandneue Top-Modell von BenQ im Detail an und verrate euch, warum dieser OLED-Monitor mit keinem anderen auf dem Markt vergleichbar ist.
Dieser neue OLED-Monitor von BenQ macht vieles andersOLED-Monitore 2026 auf dem Vormarsch
Was ich bereits vor Jahren geahnt habe, ist mittlerweile Fakt: Die besten Gaming-Monitore der Welt setzen ausnahmslos auf die OLED-Technologie. Modelle gibt es viele, verdammt gut sind sie eigentlich alle, aber eben auch kaum noch voneinander zu unterscheiden.
Hersteller BenQ schlägt deshalb jetzt neue Wege ein. Hier geht es nicht nur um einen Monitor mit der bestmöglichen Bildqualität am Markt – das bieten andere Marken auch. Es ist ein OLED, der individuell und automatisch auf Situationen eingehen kann, um das Optimum für mich herauszukitzeln.
Kleiner Disclaimer vorab: Bei allen folgenden Bildern handelt es sich nicht um Screenshots, sondern um Fotos vom Monitor. Auf Screenshots wären die gezeigten Unterschiede schlichtweg nicht zu sehen.
Ein so helles Display auf vergleichbare Weise abzufotografieren, war eine Herausforderung. Bedenkt, dass die Qualität der Bilder niemals repräsentativ für die Darstellung des Monitors sein kann.
Farbdarstellung durchgespielt: Das kann nur der BenQ EX271UZ
Der BenQ MOBIUZ EX271UZ setzt mit voreingestellten Presets für die Farbdarstellung natürlich nicht unbedingt neue Maßstäbe. Im Menü lassen sich „Realistic“, „Sci-Fi“, „Fantasy“ und „Cinema“ sowie kalibrierte Modi für DCI-P3 und Adobe RGB mit wenigen Klicks auswählen. Was ich BenQ lassen muss: Alle Modi haben ohne Zweifel ihre Daseinsberechtigung.
Persönlich hat mir die Abstimmung im Fantasy-Modus am wenigsten gefallen, aber das ist auch grundsätzlich nicht mein Genre. Das neutral abgestimmte Realistic-Setting hat mir in Wreckfest 2 aber richtig zugesagt und auch der Switch zum Sci-Fi-Modus in Cyberpunk 2077 war ein Treffer.
Ein echter Überraschungs-Hit war letztlich der Cinema-Modus. Mit Trailern und Filmen in erstklassiger Qualität lieferte der Gaming-Monitor auch für mich als TV-Experten eine erstklassige Darstellung. Diese Voreinstellungen waren für den BenQ MOBIUZ EX271UZ aber nur das Aufwärmprogramm.
Was jetzt kommt, habe ich so bei noch keinem anderen Gaming-Monitor gesehen.
Hier geht's zum neuen BenQ OLED-Monitor bei AlternateDieser OLED-Monitor stellt sich automatisch optimal ein – für jedes Spiel!
Nicht jedes Spiel lässt sich in Bezug auf die Darstellung über einen Kamm scheren. Auch nicht innerhalb eines Genres. Deswegen hat BenQ das neue OLED-Flaggschiff mit einer Funktion ausgerüstet, die ich so noch nie in einem anderen Display gesehen habe: individuelle Farb- und Darstellungsprofile für einzelne Spiele, professionell kuratiert – aber ohne Stress!
Für diesen Vergleich habe ich erneut Cyberpunk 2077 gewählt. In 4K, mit „Ultra“-Raytracing und DLSS im Qualitäts-Modus, läuft das Spiel auf meinem Gaming-PC mit stabilen 60 fps und sieht unfassbar gut aus. Als optischen Leckerbissen in Cyberpunk 2077 habe ich mich natürlich für eine Szene in der Stadt mit ihrer Beleuchtung und Neon-Reklame bei Nacht entschieden.
Jetzt kommt eine Software namens Color Shuttle von BenQ ins Spiel. Wie genau die Software arbeitet, erkläre ich gleich. Aber hier seht ihr die gleiche Spielszene in drei unterschiedlichen Modi:
Im ersten Bild habe ich einen Standard-Modus gewählt, der mit dem Werkszustand vieler anderer OLED-Monitore auf dem Markt vergleichbar ist. Ziemlich schick, aber auch zappenduster.
Im zweiten Bild habe ich wieder das Sci-Fi-Preset aktiviert. Damit werden Farben dezent satter und punktuelle Highlights auch etwas prägnanter. Die Intention hinter dem Modus ist es aber nicht, die Optik eines vorher unbekannten Spiels zu sehr zu verfälschen – und das finde ich auch gut so.
Ganz anders im dritten Bild! Hier ist der Monitor spezifisch für Cyberpunk 2077 kalibriert. Obwohl Path Tracing in den Einstellungen deaktiviert ist, wirkt die Szenerie, als hätte ich die aufwändigste aller Grafikeinstellungen aktiviert. Zum Vergleich: Mit dieser Grafikeinstellung läuft das Spiel bei mir mit unter 30 fps weniger als halb so gut.
Dennoch bleibt der Farbcharakter in meinen Augen gewahrt, und was auf dem Bild im direkten Vergleich vielleicht etwas zu hell wirkt, war für mich eine enorme Verbesserung für das Spielerlebnis, nicht nur bei Nacht.
Hier geht's zum neuen BenQ OLED-Monitor bei AmazonWie funktioniert die BenQ Color Shuttle Software mit dem OLED-Monitor?
Color Shuttle erkennt den angeschlossenen Monitor direkt über das mitgelieferte HDMI-Kabel. Eine zusätzliche Verbindung via USB ist nicht nötig.
Im Programm finden sich neben einigen vorinstallierten Presets auch die Möglichkeiten, selbst ein Preset nach eigenem Belieben zu erstellen, oder eines für das gewünschte Spiel aus einer Online-Datenbank herunterzuladen. Diese sind von Kreativen und den Profis bei BenQ handgefertigt und das Herumexperimentieren mit unterschiedlichen Kalibrierungen macht wirklich Spaß.
Einstellungen für unterschiedliche Spiele lassen sich intuitiv auf einem von mehreren Profilen im Monitor speichern, sodass man beim Wechsel zwischen Spielen auch zwischen den entsprechenden Modi hin- und herschalten kann. Das hat im Alltag bei mir von Anfang an reibungslos geklappt.
Der BenQ MOBIUZ EX271UZ macht „HDR“ aus SDR
Auch wenn der Monitor etwa in Forza Horizon 5 eine hervorragende „echte“ HDR-Performance zeigte – dazu weiter unten mehr – nutze ich meine Gaming-Monitore in der Regel im SDR-Modus. Erstens bieten die meisten meiner Spiele, wenn überhaupt, kein brauchbares HDR, und zweitens finde ich HDR in Windows manchmal einfach nervig.
Ein Spiel ohne HDR, und noch dazu ein notorisch düsteres Spiel ist Escape from Tarkov. Kein anderes Spiel zieht mich so in den Bann. Escape from Tarkov ist für mich der Goldstandard, was Immersion anbelangt.
Das ändert aber trotzdem nichts daran, dass ich in Szenen wie dieser mit zusammengekniffenen Augen und der Nasenspitze vorm Monitor klebe, um überhaupt irgendetwas zu erkennen. Und genau da kommt ein weiterer Vorteil des neuen OLED-Monitors zum Tragen.
OLED-Monitor mit lokaler, intelligenter Verbesserung der Kontraste dank KI
Genau bei diesen dunklen Ecken wie im Bild oben kommt eine Besonderheit des OLED-Monitors von BenQ ins Spiel: Er verfügt über einen Prozessor mit überdurchschnittlicher Rechenleistung, und die ermöglicht eine intelligente, punktuelle Verbesserung von Kontrasten in dunklen Bildbereichen – wohlgemerkt in Echtzeit.
Wie sich der lokale Kontrast etwa in Escape from Tarkov bemerkbar macht, seht ihr hier:
Während hinter der Palette ohne die Einstellung praktisch nichts zu sehen ist, werden die Details mit aktiviertem lokalem Kontrast sichtbar. Es wird sozusagen ein HDR-Bild aus dem SDR-Spiel, weil Details in dunklen Bildbereichen hervorkommen, die sonst untergehen.
Eine dezente und äußerst intelligente Einstellung. In EFT, meinem mit Abstand meistgespielten Spiel jemals, hatte ich den lokalen Kontrast immer aktiviert, denn es entschied buchstäblich über Sieg und Niederlage.
Von Fake-HDR zu echtem HDR in Forza Horizon – WOW!
Eine Sache sollte neben KI-Kontrast-Verbesserungen und smarten Farbprofilen nicht untergehen: Dieser OLED stellt auch ohne das alles die aktuelle Speerspitze der Gaming-Monitore dar.
Beim Testen bin ich deshalb gleich zu Beginn stundenlang in Forza Horizon 5 versunken. 4K-Auflösung auf 27 Zoll – ein schärferes Bild geht praktisch nicht. Und dann noch solche Farben und echtes HDR:
Nichts hätte ich mir in diesem Moment mehr gewünscht, als die Zeit ein paar Monate vorzuspulen und statt durch die Wüste Mexikos, durchs nächtliche Tokyo in Forza Horizon 6 zu brettern. Ein kommendes und grafisch vielversprechendes Rennspiel, auf das ich mich extrem freue. Leider wird der OLED von BenQ vermutlich nicht mehr auf meinem Schreibtisch stehen, wenn Horizon 6 im Mai 2026 erscheint.
Mein Fazit zum BenQ MOBIUZ EX271UZ OLED Gaming-Monitor
- 4K auf 27 Zoll bietet höchste Pixeldichte (166 PPI)
- QD-OLED-Panel der 4. Generation
- Individuelle Farbkalibrierung für einzelne Spiele dank Color Shuttle
- Sehr gute, vollautomatisierte Vorsorge gegen Burn-in
- Null Problem mit Spiegelungen
- Mitgelieferte Fernbedienung wirkt billig
Endlich mal ein neuer Ansatz, statt mehr vom Gleichen! Ich finde, dass BenQ mit dem MOBIUZ EX271UZ OLED-Monitor einen sehr guten Weg eingeschlagen hat. Es gibt diverse Monitore da draußen, die alle dasselbe QD-OLED-Panel verwenden wie der MOBIUZ, aber nur BenQ erlaubt dank Color Shuttle, dass auch Laien in Sekundenschnelle eine optimale Kalibrierung für genau ihre Spiele einstellen können.
Der MOBIUZ liefert die Bildqualität also längst nicht nur in der Theorie oder bei uns Profis in der Praxis. Und um es nochmal in aller Deutlichkeit zu sagen: Die Bildqualität eines 4K-OLEDs in der Größe von 27 Zoll ist aktuell de facto unschlagbar. Wer das mit eigenen Augen sieht, wird sich vermutlich ganz neu in seine Spiele verlieben, denn mir ging es genauso.
Wer sich also nicht stundenlang hinsetzen und die optimalen Einstellungen für jedes Spiel selbst finden möchte, der findet im BenQ MOBIUZ EX271UZ einen OLED-Monitor, der diese Arbeit für euch übernimmt und damit erstaunliche Ergebnisse liefern kann.
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