Nicht nur Bewohner von Dachgeschosswohnungen kennen es: Spätestens im August wird es unerträglich heiß und an Schlaf ist nicht mehr zu denken. Homeoffice? Ha, lieber ins klimatisierte Büro, selbst wenn es bedeutet, sich für den Weg dorthin dem Feuerball am Himmel auszusetzen.
Aber Moment, klimatisiertes Büro? Mist, zur Hochsaison sind mobile Klimageräte natürlich so teuer wie sonst nie. Idealerweise wartet man mit der Anschaffung nicht erst, bis es zu spät ist. Ein guter Zeitpunkt ist übrigens genau jetzt.
Jetzt günstig shoppen, im Hochsommer glücklich abkühlenKlimaanlage? Das kann sich doch keiner leisten! Oder?
Einfach einen weißen Quader auf Rollen ans Fenster schieben, Schlauch raushängen lassen und abkühlen. Ja, das ist wirklich so einfach. Eine mobile Klimaanlage ist schnell aufgebaut und sorgt dann ebenso schnell für spürbare Abkühlung. In weniger schlimmen Hitzefällen agiert sie auch stromsparend als Ventilator und bei tropischer Luftfeuchtigkeit saugt sie zudem überschüssiges Wasser aus der Luft.
Vor allem die Entfeuchtung kann an schwülen Tagen den Unterschied zwischen einem anständigen Tag und der Hölle auf Erden machen - sage ich, der sein Homeoffice-Büro direkt unter dem Dach des Hauses hat.
Allzu teuer sind die Geräte auch nicht mehr, vor allem nicht, wenn man sie antizyklisch und im Angebot kauft. Wenn der Schweiß erst einmal rinnt, ist es meist schon zu spät für faire Preise. Ende April allerdings denkt noch kaum jemand an die Herausforderungen des Hochsommers.
Günstiges Klimagerät: Cool durch den Sommer zum AngebotspreisWenn ihr kein ganzes Haus kühl halten müsst und euch der Anschaffungspreis erst einmal wichtiger als ein maximal effizienter Betrieb ist, bieten sich kleine mobile Klimageräte für den Hausgebrauch an. Diese sind nicht zu groß, erfordern keine Wanddurchbrüche und verursachen keine Diskussionen mit dem Vermieter, da sie nach Gebrauch einfach weggeräumt werden können.
Im Gegensatz zur Wärmepumpe arbeiten diese Kaltmacher zwar nur wenig effizient, dafür kommt aber halt auch kalte Luft oben raus, ohne gleich einen Kredit aufnehmen zu müssen. Scrollt bis zum Ende dieser News für unsere Tipps, wie ihr trotzdem energiesparend kühlen könnt.
Wir haben zwei mobile Klimageräte im Preisbereich um 200 Euro für euch aus den Angeboten gefischt:
EUHOMY Mobile Klimaanlage mit 7000 BTU
Das kompakte Klimagerät könnte auch als adipöser Ventilator durchgehen und lässt sich bequem auf Rollen transportieren. Der 4-in-1-Betrieb sieht Kühlung, Ventilieren und Entfeuchten vor, die vierte Option ist ein leiser Schlafmodus ohne lautes Dröhnen der Kühlanlage.
Mit 7.000 BTU Leistung eignet sich das Modell für kleinere Wohnungen oder Zimmer, die Raumgröße sollte nicht über 20 Quadratmeter liegen, sonst verpufft die Kühlwirkung zu sehr. Im Gegenzug liegt die Leistungsaufnahme bei vergleichsweise fairen 1.385 Watt im Maximum. Ein Set zur Abdichtung des genutztes Fensters liegt bei.
Euhomy Klimagerät: Günstige Abkühlung, niedriger Preis
Pro Breeze Mobile Klimaanlage mit 9.000 BTU
Mehr Leistung für Räume mit bis zu 35 Quadratmetern bietet die etwas teurere Pro Breeze Klimalösung. Ihre 9.000 BTU Kühlleistung sorgen für deutlich mehr Abkühlung, erfordern aber mit gut 2.000 Watt maximaler Leistungsaufnahme auch einen Energie-Tribut.
Auch die Pro Breeze bietet die vier Funktionen der Kühlung, Entfeuchtung, Ventilation und den leisen Schlafmodus. Abluftschlauch und ein Fensterabdichtungsset liegen bei. Bedient wird das alles entweder per Fernbedienung oder per App.
Abkühlung für größere Räume: Pro Breeze mobiles Klimagerät im AngebotUnd die Stromkosten? Erzeugt den Strom doch selbst!
Unser Tipp, falls euch die Stromkosten für dauerlaufende Kaltluftspender abschrecken: Einen großen Teil der benötigten Energie kann bereits ein günstiges Balkonkraftwerk in Preisklasse um 250 Euro liefern. Schließlich braucht ihr die Abkühlung ja meist genau dann, wenn die Sonne eh besonders strahlt.
Das reicht euch nicht? Mit einem Akku-Balkonkraftwerk, dessen Akku eine ausreichend dimensionierte Notstrom-Steckdose hat, könnt ihr die 800-Watt-Einspeiseregelung in Deutschland umgehen und die Klimaanlage direkt anschließen. Der Zendure SolarFlow 2400 Pro beispielsweise liefert bis zu 2.400 Watt, das reicht auch für das stärkere Modell von Pro Breeze.
Mindestens vier Solarmodule solltet ihr dann aber auch irgendwo zur Sonne zeigend unterbringen können. Da wird's dann zwar schon wieder teuer, das Set erzeugt aber jahrelang Strom und senkt so die Rechnung.
Klimaanlage mit Sonnenenergie nutzen: Zendure SolarFlow 2400 Pro
