AMD hat das KI-gestützte Upsampling-Verfahren FSR 4.1 (FidelityFX Super Resolution), das bisher ausschließlich auf RDNA-4-Karten der RX-9000-Serie lief, mit dem neuen Adrenalin-Treiber 26.6.2 für alle diskreten Grafikkarten der Radeon-RX-7000-Reihe freigegeben.
Der Download ist ab sofort verfügbar. Ursprünglich hatte AMD für Radeon-RX-7000-Karten noch den Juli 2026 als Termin kommuniziert.
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FSR 4 auf RX 7000: Über 300 kompatible Spiele
Laut AMD wurde FSR 4.1 auf hunderten PC-Konfigurationen vom Einstiegsmodell RX 7600 bis zur RX 7900 XTX getestet. Mehr als 300 Spiele unterstützen FSR 4.1 bereits.
Die offizielle Portierung soll laut AMD außerdem besser abschneiden als die Community-Mod, die nach dem DLL-Leak im September 2025 entstanden ist – insbesondere bei der Detailrekonstruktion.
- Da RDNA-3-Grafikkarten die FP8-Berechnungen, auf die RDNA-4-Chips ausgelegt sind, nicht effizient ausführen können, setzt AMD bei der RX-7000-Portierung auf INT8.
- Laut AMD kommt die Bildqualität dabei dem nahe, was Käufer einer RX-9000-Karte mit nativem FSR 4.1 gewohnt sind – von vollständiger Gleichwertigkeit ist dabei explizit nicht die Rede.
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Ausgenommen bleiben aber APUs: Für integrierte Grafikeinheiten mit RDNA-3- und RDNA-3.5-Architektur arbeitet AMD laut eigener Aussage noch an abgespeckten KI-Modellen, die mit geringerer Rechen- und Speicherbandbreite auskommen.
Laut früheren Benchmarks von ComputerBase entstehen auf einer Radeon RX 7900 XTX beim Wechsel von FSR 3.1 auf FSR 4.1 bei gleicher Upsampling-Stufe rund 16 Prozent mehr GPU-Last. Auf RDNA-4-Karten liegt dieser Wert bei rund 8 Prozent.
Der Mehraufwand relativiert sich demselben Test zufolge aber: Der Qualitätssprung soll so groß ausfallen, dass FSR 4.1 Performance durchgehend besser abschneidet als FSR 3.1 Quality. Und das war noch »nur« über den inoffiziellen Umweg getestet – die Hoffnung ist also berechtigt, dass AMDs FSR-4-Freigabe für ältere GPUs noch etwas besser abschneidet.
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