AMD greift an - Athlon und Duron gegen Intel

AMD macht Intel Angst: Mit den neuen Athlon- und Duron-Prozessoren sollen auch die Herzen der Spieler endgültig erobert werden.

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AMD greift an AMD greift an

Der Treffer saß. Seit August 1999, der Markteinführung des AMD Athlon, ist in der Prozessor-Branche nichts mehr wie früher. Vorbei die Zeiten unangefochtener Intel-Dominanz, wenngleich immer noch deutlich mehr Pentiums als Athlon-CPUs in neuen Rechnern zu finden sind. Zwar konterte Intel mit den Pentium III der Coppermine-Generation, die mit bis zu 133 MHz Systemtakt(1) und Level-2-Cache direkt auf dem Chip leistungsmäßig wieder gleichziehen konnten. Doch Athlon-Prozessoren sind oft ein Drittel billiger als ihr gleichgetaktetes Intel-Pendant. So kostete Anfang Juli 2000 ein Athlon 850 rund 900 Mark, während für einen Sockel-370-PIII mit 850 MHz circa 1.300 Mark und für die Slot-Variante gar knapp 1.500 Mark hinzublättern waren. Damit ist das AMD-Angebot um rund 30 bis 40 Prozent billiger; auch in den unteren Preisbereichen sieht das Verhältnis ähnlich aus.

Preisbrecher Duron

AMD Duron AMD Duron

Auf den Athlon-Lorbeeren ruht sich AMD aber keineswegs aus. Seit kurzem ist eine neue Athlon-Generation erhältlich (Codename Thunderbird), die ganz nach Celeron-Vorbild auch einen Billig-Ableger namens Duron (Codename Spitfire) hat. Der Unterschied zu den »alten« Athlons: Statt 512 besitzt der Thunderbird nur noch 256 KByte Level-2-Cache(2), die dafür direkt auf dem Chipkörper (dem sogenannten Die) integriert sind und mit vollem CPU-Takt laufen. Beim alten Modell betrug die L2-Cache-Geschwindigkeit maximal die Hälfte des Prozessortakts.

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