Magazin testet, wie viele Sammelfiguren es im PC braucht, bis er heißer wird

Ein Spaßtest hat bis zu 20 Sammelfiguren in einen Gaming-PC befördert. Die Grafikkarte wurde dabei kaum heißer, doch irgendwann fehlte der Platz.

Bis zu 20 Figuren im Gehäuse: Ein Test mit RTX 4070 Super und FurMark 2 zeigt, wie sich Deko auf GPU-Temperatur und Bildrate auswirkt – und wo es eng wird. (Bildquelle: Future) Bis zu 20 Figuren im Gehäuse: Ein Test mit RTX 4070 Super und FurMark 2 zeigt, wie sich Deko auf GPU-Temperatur und Bildrate auswirkt – und wo es eng wird. (Bildquelle: Future)

Figuren zwischen Grafikkarte und Lüftern sind Geschmackssache – und in Kommentarspalten ernten solche Rechner Jess Kinghorn zufolge wegen des Luftstroms regelmäßig Bedenken.

Die Hardware-Autorin von PC Gamer hat das deshalb nun im Selbstversuch nachgemessen und Stück für Stück Figuren in ihren Rechner gestellt. Am Ende standen 20 Figuren im Gehäuse, aber kaum ein Temperaturunterschied zu Buche.

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Platznot statt Hitzestau: Warum bei 20 Figuren Schluss war

Zum Hindernis wurde die Standfläche: Damit dünne Figuren mit ausgestreckten Armen nicht kippen, brauchen sie einen breiten Sockel. Bei den rund 30 Zentimeter großen Modellen summierte sich das schneller, als Kinghorn erwartet hatte.

Kritisch wurde es etwa bei acht Figuren: Beim Start des Benchmarks klang der Rechner laut Kinghorn plötzlich bedrohlich; vermutlich weil ein hochdrehender Lüfter Plastik erwischte. Um dem entgegenzutreten, stapelte Kinghorn die Figuren übereinander, was neben der Optik auch ein wenig am Airflow änderte.

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Nur bei 1080p und 20 Figuren ein Grad Celsius mehr

Zu Testzwecken ließ Kinghorn das Benchmark-Tool Furmark durchlaufen, allerdings nur für 60 Sekunden – eine übergeordnete Aussagekraft lässt sich daraus also nicht herleiten. Die Autorin lässt darausfolgend auch offen, ob es noch einen Langzeitversuch geben wird; aus dieser ersten Minute konnte sie immerhin folgende Temperaturen ablesen:

  • Kinghorns Ausgangsmessung ohne Figur ergab 83 Grad Celsius unter voller GPU-Last sowie 195 Fps im 1080p- und 132 Fps im 1440p-Preset.
  • Danach folgten Läufe mit 1, 4, 8, 11, 15 und 20 Figuren: Im 1080p-Preset blieb die Temperatur bis 15 Figuren bei 83 Grad und erreichte mit 20 Figuren 84 Grad; im 1440p-Preset änderte sie sich nie.

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Die Bildraten reagierten ähnlich unspektakulär, hatten aber noch ein Kuriosum parat. Im 1080p-Preset lagen die Werte zwischen 192 und 198 Fps; der Höchstwert stand bei acht Figuren. Im 1440p-Preset hingegen bewegten sie sich zwischen 130 und 132 Fps – und hier fiel wiederum der Tiefpunkt auf ebenfalls acht Figuren.

Ob sich daraus wirklich herleiten lässt, dass acht Figuren je nach Auflösung für höhere oder niedrigere Bildraten sorgen, bleibt bestenfalls fraglich. Zumindest könnt ihr aber sicher sein, dass kurzfristig keine Temperaturunterschiede zu beobachten sind.


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