iPhone 13, iPad und Apple Watch 7 vorgestellt: Alle Infos zu Release, Preis und Technik

Apple hat gestern das iPhone 13, 13 mini, 13 Pro Max und 13 Pro vorgestellt, ebenso wie das neue iPad, das iPad mini und die Apple Watch Series 7.

von Alexander Köpf,
15.09.2021 14:53 Uhr

Gestern Abend hat Apple im Rahmen einer Keynote seine neuesten Produkte vorgestellt. Darunter vier iPhone-13-Modelle, neue iPads und die Apple Watch Series 7. Wir fassen die wichtigsten Infos zu Release, Preis und technischen Neuerungen für euch zusammen.

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iPhone 13, iPhone 13 mini, iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max

Design

Gegenüber der iPhone-12-Reihe hat sich mit Blick auf das Aussehen nur wenig verändert: Apple bleibt seinem kantigen Design treu. Allerding ist die Notch endlich etwas kleiner. Dafür wurden die Frontkamera und die Lautsprecher optimiert und neu angeordnet. An der Kamera auf der Rückseite wurden ebenfalls Veränderungen vorgenommen: Sind beim iPhone 12 und iPhone 12 mini die beiden Sensoren noch untereinander, sind sie beim iPhone 13 und iPhone 13 mini diagonal angeordnet.

Die beiden nicht-Pro-Modelle gibt es zudem in den neuen Farben: Rosé, Blau, Mitternacht, Polarstern und (Product)Red. Das iPhone 13 Pro Max und das iPhone 13 Pro hingegen gibt es weiterhin in Sierrablau, Silber, Gold und Graphit.

Display

Die vier neuen iPhone-Modelle gibt es in drei Display-Größen:

  • iPhone 13 Pro Max: 6,7 Zoll
  • iPhone 13 Pro und iPhone 13: 6,1 Zoll
  • iPhone 13 mini: 5,4 Zoll

Die beiden Pro-Modelle sind mit 120-Hz-OLED-Panels ausgestattet. Zusammen mit der sogenannten Promotion-Technologie wird die Bildwiederholrate an die jeweilige Situation (beispielsweise Surfen im Web oder Spielen) automatisch angepasst, was wiederum Strom sparen soll. Die maximale typische Helligkeit wird mit 1.000 Nits (1.200 Nits für HDR) angegeben.

Die OLED-Displays des iPhone 13 und iPhone 13 mini bleiben weiterhin auf 60 Hertz limitiert, verzichten auf Promotion und fallen mit 800 Nits im Standardbetrieb zudem etwas weniger hell aus. Für HDR sind es aber auch hier 1.200 Nits.

Prozessor

Apple A15 Bionic. Apple A15 Bionic.

Das schlagende Herz der neuen iPhones ist der A15 Bionic. Der besteht aus sechs CPU-Kernen (zwei Performance- und vier Effizienz-Kerne) und 16 Neural-Engine-Kernen. Im Falle der Pro-Modelle stehen außerdem fünf GPU-Kerne zur Verfügungen, den beiden kleineren Varianten jeweils vier. Apple gibt an, dass die CPU 50 Prozent und die GPU 30 Prozent schneller sind als die Konkurrenz. Alle Modelle unterstützen zudem 5G.

Wie viel schneller moderne iPhones als das Original sind, erfahrt ihr im folgenden Artikel:

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RAM und Speicher

Wie viel Arbeitsspeicher in den neuen iPhones verbaut ist, hat Apple noch nicht verraten. Was den internen Speicher anbelangt, gibt es künftig keine Option mehr für 64,0 Gbyte. Der Einstieg liegt bei 128,0 GByte, reicht für die beiden normalen Modelle bis 512,0 GByte. Die beiden Pro-Varianten gibt es sogar bis zu einem Terabyte.

Akku

Genaue Daten zur Akkukapazität der neuen iPhones hat Apple während der Keynote ebenfalls nicht verraten. Auch auf der Produktseite finden sich lediglich Angaben zur Ausdauer:

iPhone 13 Pro Max

Video: bis zu 28 Stunden

Video (gestreamt): bis zu 25 Stunden

Audio: bis zu 95 Stunden

iPhone 13 Pro

Video: bis zu 22 Stunden

Video (gestreamt): bis zu 20 Stunden

Audio: bis zu 75 Stunden

iPhone 13

Video: bis zu 19 Stunden

Video (gestreamt): bis zu 15 Stunden

Audio: bis zu 75 Stunden

iPhone 13 mini

Video: bis zu 17 Stunden

Video (gestreamt): bis zu 13 Stunden

Audio: bis zu 55 Stunden

Wie auch schon beim iPhone 12 steht allen neuen Modellen kabelloses Laden in Form von Magsafe (15 Watt) zur Verfügung.

Kamera

Apple iPhone 13 und 13 mini. Apple iPhone 13 und 13 mini.

Die beiden Pro-Modelle sind mit drei 12,0-Megapixel-Sensoren (Weitwinkel, Ultraweitwinkel und Teleobjektiv) bestückt, die beiden normalen Varianten mit zwei 12,0-Megapixel-Sensoren (Weitwinkel und Ultraweitwinkel).

Mehr Zoom: Apple wirbt für das iPhone 13 Pro und das iPhone 13 Pro Max mit 6-fachem optischen Zoombereich. Das iPhone 13 und das iPhone 13 mini müssen sich mit dem 2-fachen optischen Zoombereich begnügen. Die Pro-Modelle kommen zudem mit einem LiDAR-Scanner, etwas größeren Blenden (Weitwinkel: f/1.5, Ultraweitwinkel: f/1.8 und Teleobjektiv: f/2.8) als die nicht-Pro-Varianten (Weitwinkel: f/1.6, Ultraweitwinkel: f/2.4).

Besserer Nachtmodus: Insgesamt sollen Aufnahmen im Dunkeln mit allen Modellen gegenüber ihren Vorgängern verbessert worden sein, der Nachtmodus wurde generell erweitert. Für die Pro-Varianten kommt außerdem ein neuer Portrait-Modus für Videos hinzu.

Verfügbarkeit und Preis

Das günstigste neue iPhone ist das 13 mini mit einem gegenüber dem iPhone 12 mini unveränderten Einstiegspreis von 799 Euro. Das teuerste neue iPhone ist das 13 Pro Max, das mit einem Terabyte internem Speicher satte 1.829 Euro kostet.

iPhone 13 Pro Max

128,0 GByte: 1.249 Euro

256,0 GByte: 1.369 Euro

512,0 GByte: 1.599 Euro

1,0 TByte: 1.829 Euro

iPhone 13 Pro

128,0 GByte: 1.149 Euro

256,0 GByte: 1.269 Euro

512,0 GByte: 1.499 Euro

1,0 TByte: 1.729 Euro

iPhone 13

128,0 GByte: 899 Euro

256,0 GByte: 1.019 Euro

512,0 GByte: 1.249 Euro

-

iPhone 13 mini

128,0 GByte: 799 Euro

256,0 GByte: 919 Euro

512,0 GByte: 1.149 Euro

-

Die neuen iPhones können ab dem 17. September um 14 Uhr vorbestellt werden, erhältlich sind sie ab dem 24. September samt iOS 15. Ab dem 20. September wird das neue Betriebssystem zudem für alle qualifizierten Geräte ausgerollt.

iPad und iPad mini

Sowohl das iPad als auch das iPad mini erhalten in diesem Jahr ein Upgrade. Am iPad Pro sowie am iPad Air ändert sich nichts.

iPad

Apple iPad (2021). Apple iPad (2021).

Display

Das Display des Einsteiger-Modells bleibt mit 10,2 Zoll unverändert groß gegenüber dem der 2019er-Variante. Apple setzt weiterhin auf ein IPS-Panel mit 2.160 x 1.620 Bildpunkten und einer Helligkeit von 500 Nits. Das Retina-Display kommt außerdem mit True-Tone-Farbanpassung.

Prozessor

Ein großes Upgrade erfährt die CPU: Hier kommt nun der A13 Bionic zum Einsatz, bislang wurde der A10 Fusion verbaut.

RAM und Speicher

Zur Menge des Arbeitsspeichers hat sich Apple nicht geäußert, für den internen Speicher könnt ihr jedoch zwischen 64,0 und 256,0 GByte wählen.

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Hardware-Redakteur Alex liebt sein iPhone. Aber bald könnte es dafür kaum mehr einen Grund geben. Lest mehr dazu im oben verlinkten Artikel.

Akku

Apple gibt die Akkukapazität mit 32,4 Wattstunden an, was für bis zu zehn Stunden Surfen im Web mit WLAN oder Videowiedergabe reichen soll. Wer die Option Wi-Fi + Cellular wählt, also mit der Möglichkeit, ein mobiles Datennetz zu nutzen, kann Apple zufolge mit einer Laufzeit von neun Stunden rechnen. Das Aufladen erfolgt via Netzteil oder USB-C (Lightning auf USB-C) am Computer.

Kamera

Die Frontkamera löst mit 12,0 Megapixel auf und unterstützt Center Stage. Nutzer werden dadurch zentriert dargestellt. Die rückseitige Kamera löst mit 8,0 Megapixel auf.

Preis und Verfügbarkeit

Das neue Einsteiger-iPad gibt es wie bei den Vorgängern ab 379 Euro. Zum Angebot stehen die Farben Space Grau und Silber, sowie 64,0 oder 256,0 GByte interner Speicher. Außerdem könnt ihr zwischen Wi-Fi und Wi-Fi + Cellular wählen. Der Preis steigt dann bis zu 689 Euro, ohne Smart Keyboard und Apple Pencil. Das iPad kann ab sofort bestellt werden, erhältlich ist es ab dem 24. September. iPadOS 15 ist bereits vorinstalliert.

iPad (2021)

64,0 GByte (Wi-Fi): 379 Euro

64,0 GByte (Wi-Fi + Cellular): 519 Euro

256,0 GByte (Wi-Fi): 549 Euro

256,0 GByte (Wi-Fi + Cellular): 689 Euro

iPad mini

Apple iPad mini (2021). Apple iPad mini (2021).

Display

Das Display des iPad mini wurde gegenüber dem 2019er-Modell von 7,9 auf 8,3 Zoll vergrößert. Das Liquid-Retina-Display basiert auf einem IPS-Panel und bietet eine Auflösung von 2.266 x 1.488 Bildpunkten. Wie auch das Einsteiger-iPad unterstützt es die True-Tone-Technologie und kommt auf eine Leuchtdichte von 500 Nits.

Prozessor

War in der Version aus dem Jahr 2019 noch der A12 Bionic verbaut, kommt für das neue Modell der neueste A15 Bionic im Vollausbau mit sechs CPU-Kernen (zwei Performance- und vier Effizienz-Kerne), sowie fünf GPU- und 16 Neural-Engine-Kernen zum Einsatz. Gegenüber dem Vorgänger soll die CPU-Leistung um 40 Prozent und die GPU-Leistung um 80 Prozent gestiegen sein.

Akku

Apple gibt die Akkukapazität mit 19,3 Wattstunden an. Damit sollen ebenso wie mit dem normalen iPad bis zu zehn Stunden Surfen und Videowiedergabe möglich sein. Eine Stunde weniger, falls ihr dazu ein mobiles Datennetz nutzt - was die Option Wi-Fi + Cellular voraussetzt. Das Aufladen erfolgt über Netzteil oder USB-C. Im Gegensatz zum Vorgänger ist am neuen iPad mini direkt eine USB-C-Buchse verbaut.

RAM und Speicher

Wie groß der Arbeitsspeicher ausfällt, ist noch nicht bekannt. Für den internen Speicher stehen 64,0 und 256,0 GByte zur Wahl.

Kamera

Sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite sitzt eine 12,0-Megapixel-Kamera. Die Frontkamera bietet dabei Center Stage, die Rückkamera verfügt über einen True-Tone-Blitz und kann 4K-Videos aufnehmen.

Preis und Verfügbarkeit

Das iPad mini gibt es ab 549 Euro in Farben Space Grau, Rosé, Violett und Polarstern. Ihr könnt außerdem zwischen 64,0 und 256,0 GByte sowie Wi-Fi und Wi-Fi + Cellular wählen, was den Preis auf bis zu 889 Euro treibt. Tastatur und Stift sind darin allerdings noch nicht enthalten. Das iPad mini kann ab sofort bestellt werden, erhältlich ist es ab dem 24. September. iPadOS 15 ist bereits vorinstalliert.

iPad mini (2021)

64,0 GByte (Wi-Fi): 549 Euro

64,0 GByte (Wi-Fi + Cellular): 719 Euro

256,0 GByte (Wi-Fi): 719 Euro

256,0 GByte (Wi-Fi + Cellular): 889 Euro

Apple Watch Series 7

Apple Watch Series 7. Apple Watch Series 7.

Zu guter Letzt hat wurde auch noch eine neue Apple Watch vorgestellt: Die Apple Watch Series 7, oder kurz: Apple Watch 7, wartet dabei mit weniger Veränderungen auf als von vielen Fans erwartet wurde.

Design

So hofften die Fans etwa auf ein kantigeres Design, die Ecken der Apple Watch 7 bleiben aber weiterhin eher rundlich. Es gibt sie in den fünf Farben Schwarz, Silber, Grün, Blau und Rot.

Display

Die Apple Watch 7 gibt es in zwei Display-Varianten: Einmal mit 41 Millimeter und einmal mit 45 Millimeter Diagonale. Gegenüber der Apple Watch 6 wachsen die Displays also um je einen Millimeter in der Diagonale. Der Displayrand misst 1,7 Millimeter, wodurch der Bildbereich gegenüber dem Vorgänger um 20 Prozent zunimmt. Das Always-On-Retina-Display (OLED) soll in Innenräume außerdem bis zu 70 Prozent heller sein.

Außerdem soll die Apple Watch 7 widerstandsfähiger sein: Das Frontglas ist 50 Prozent dicker und bruchsicherer geformt. Dazu ist es mit dem Staubschutz IP6X und dem Wasserschutz WR50 zertifiziert.

Prozessor

Zur verbauten CPU hat sich Apple während der Keynote nicht geäußert. Entwickler Steve Troughton-Smith hat gegenüber 9to5mac jedoch verlauten lassen, dass derselbe Prozessor wie in der Apple Watch Series 6 zum Einsatz kommt.

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Akku

Zur Akkukapazität gibt es ebenfalls wenig Neues: Die Laufzeit soll weiterhin 18 Stunden betragen, was angesichts der unveränderten CPU nicht wirklich verwundert. Die Ladezeit soll jedoch um 33 Prozent schneller sein als bei der Apple Watch 6.

Preis und Verfügbarkeit

Die Apple Watch 7 erscheint laut Produktseite später im Herbst. Einen genauen Termin für den Verkaufsstart gibt es noch nicht. Die Preise in US-Dollar wurden jedoch schon verraten. Demnach geht es bei 399 US-Dollar (rund 340 Euro) los. Die Apple Watch 7 kommt außerdem mit WatchOS 8, das ab dem 20. September offiziell ausgerollt wird.

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