Heute erwarten uns handfeste Neuerungen von Apple, nachdem die Bestätigung bereits vergangene Woche die Runde machte.
Seit mehr als einem Monat überschlagen sich die Leaks zu den drei neuen Geräten, die wir heute zu Gesicht bekommen sollen. Und es trennen uns nur noch wenige Stunden.
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Wann Apples Ankündigungen starten
Ein klassisches Apple Event im großen Stil wie im September wird es heute wohl nicht geben. Zwar sind einige Mini-Events bestätigt, die der Konzern als »Experiences« in London und New York betitelt – für die Öffentlichkeit sind diese jedoch nicht zugänglich.
Stattdessen erwarten uns Ankündigungen vermutlich per Pressemitteilung und vermutlich das eine oder andere Vorstellungsvideo auf der offiziellen Apple-Website.
Bekannt ist hingegen die genaue Uhrzeit, die das Unternehmen bereits selbst kommuniziert hat. Je nachdem, in welcher Zeitzone ihr euch befindet.
Für uns in Deutschland gilt 15:00 Uhr als Startschuss.
Dieser Artikel stammt im Original von unserer spanischen Schwesterseite Applesfera und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
Die drei Apple-Produkte, mit denen wir rechnen
Wahrscheinlich erleben wir heute keinen unmittelbaren Marktstart. Apple dürfte die Gelegenheit vielmehr nutzen, um die neuen Geräte vorzustellen und die Vorbestellungen freizuschalten, ehe die Auslieferung in den kommenden Tagen anläuft.
So oder so stehen spannende Neuerungen ins Haus, die seit Wochen selbst in Apples eigenem Code ihre Spuren hinterlassen.
Home View / HomePad
Wie das Gerät am Ende wirklich heißen wird, bleibt abzuwarten – sicher ist jedoch, dass es sich um Apples erstes Smart Display handeln wird. Die Hinweise deuten darauf hin, dass Apple die Audiofunktionen eines HomePod mit einem Touchscreen kombiniert, über den ihr euer Smart Home steuert, Informationen abruft oder Videoanrufe führt.
All das soll über eine speziell an diesen Formfaktor angepasste Benutzeroberfläche laufen, bei der Siri AI eine tragende Rolle übernimmt. Über diesen Neuzugang wird schon lange debattiert, wenngleich rund um das finale Design und die Software-Features noch einige Detailfragen offenbleiben.
HomePod mini 2
Auf den HomePod mini 2 mussten Fans ganze sechs Jahre warten.
Rein äußerlich sind keine gravierenden Designänderungen zu erwarten, dafür aber gezielte technische Upgrades unter der Haube: Ein moderner Chip bringt den kompakten Lautsprecher auf den neuesten Stand, ergänzt durch Wi-Fi 7 und zeitgemäße Audiocodecs.
Apple TV 4K 2026
8:07
Der Apple TV 4K kann viel mehr: Neun (Einsteiger-)Tipps, die jeder kennen sollte
Der Dritte im Bunde ist die Neuauflage Apple TV 4K 2026. Die wichtigste Neuerung steckt im Gehäuseinneren: Ein spürbar modernerer Chip soll für ein klares Leistungsplus sorgen, das System zukunftssicher machen und die nötige Rechenpower für Apple Intelligence liefern.
Zudem wird ein neuer N1-Chip erwartet, der Wi-Fi 7 sowie Bluetooth 6.0 ermöglicht und Unterstützung für frische Video- wie Audio-Codecs mitbringt.
Der Haken an Siri AI
Wie ihr womöglich bereits wisst, ist das überarbeitete Siri regional stark limitiert: Innerhalb der Europäischen Union schafft es der KI-Assistent vorerst ausschließlich auf den Mac (ab macOS 27). In Deutschland funktioniert die neue Siri dort allerdings nur auf Englisch. Ein flächendeckender, finaler Rollout ist zwar vorgesehen, doch das Warten dürfte sich weiter in die Länge ziehen.
Auch wenn eine offizielle Bestätigung noch aussteht: Es ist sehr wahrscheinlich, dass Siri AI auf den neuen Smart-Home-Geräten in der EU mindestens eingeschränkt verfügbar sein wird – insbesondere dann, wenn sie an ein iPhone gekoppelt sind.
Genau dieser Punkt ist ausschlaggebend: Dass Siri AI auf dem iPhone in der EU pausiert, liegt an den Richtlinien des Digital Markets Act. Da Apple auf diesem Markt als sogenannter »Gatekeeper« eingestuft wird, müsste der Konzern entsprechende KI-Funktionen für Drittanbieter öffnen – wozu man sich in Cupertino derzeit noch nicht bereit erklärt hat.
Der Mac fällt nicht unter diese strenge Regulierung und unterstützt Siri AI daher ohne Einschränkungen. Die Apple Watch hingegen hängt technisch eng am iPhone und bleibt entsprechend beschnitten. Es bleibt abzuwarten, wie stark die heute vorgestellten Geräte tatsächlich von Apples Smartphone abhängig sein werden.

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