Praktisch durch Zufall ist mir vor Monaten eine spezielle Art von Kopfhörern ins Ohr gerutscht. Für mich gibt's seither kein Zurück mehr – ein normales Gaming-Headset kommt mir so schnell nicht mehr ins Haus.
Dabei sind In-Ear-Monitore, sogenannte IEMs, eigentlich keine Neuheit. Von Twitch und Co. kannte ich solche Kopfhörer bereits. Nur bieten die eigentlich nie ein eingebautes, gutes Mikrofon – bis jetzt!
Diese Art von Gaming-Headset ist wirklich besonders!Gaming-IEMs mit eingebautem Wunder-Mikrofon
Sobald man weiß, von welcher Marke meine neuen Gaming-IEMs stammen, ist es wirklich kein Wunder, dass das Mikrofon ordentlich was taugt. Hinter den „Kimura“ getauften IEMs steckt die Marke Antlion und die sind für das legendäre ModMic bekannt.
Die Firma ist praktisch nur daraus entstanden, dass typische Gaming-Headsets – besonders kabellose – häufig keine nennenswert gute Mikrofonqualität bieten können. Und wirklich, wirklich gute Kopfhörer haben ohnehin keine Mikrofone verbaut. So kam die Idee zum ModMic auf, einem Mikrofon, das man an jedes Headset und jeden Kopfhörer anbringen und damit die Soundqualität auf ein ganz anderes Level heben kann.
Und was hat das jetzt mit Gaming-IEMs zu tun?
Die Ausgangslage ist ähnlich, denn IEMs kommen eigentlich aus dem Musik-Business und haben kein zusätzliches Mikrofon verbaut. Gut, dass sich Antlion mit kleinen Mikrofonen auskennt, die trotzdem verdammt professionell klingen!
In meinen „Kimura“ IEMs befindet sich in einem der Kabel das flexible Mikrofon, und ich habe noch für kein anderes Headset so viel Lob für meine Sprach- und Mikrofonqualität bekommen – nicht mal für ein großes, externes USB-Mikrofon!
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Entschuldigt mir die vielleicht etwas übertriebene Formulierung, aber mit den IEMs ist es so, als würde ich mir den Sound mitten ins Hirn stecken! Klang in meinen Spielen habe ich noch nie zuvor so intensiv und so nah wahrgenommen.
Ich habe mich damals auch für die etwas teurere Variante namens Kimura Duo entschieden. Hier sind in jedem Ohrhörer zwei Treiber verbaut, was für eine bessere Trennung der verschiedenen Tonlagen und in meinen Ohren auch für mehr Raumklang sorgt. Apropos Raumklang – meine Gegner, Footsteps und andere digitale Gefahren kann ich mit den IEMs außerdem extrem präzise orten.
Kommen wir zum einzigen Haken an der Sache: dem Kabel. So sehr ich meine Antlion Kimura Duo liebe, aber das Kabel stört mich. Klar ist kabellos immer am komfortabelsten, aber es ist hier besonders die Art des Kabels, die Nachteile hat. Es ist laut. Ich kann es rascheln und rauschen hören, wenn ich mich zu viel bewege und das Kabel an meinem Shirt streift.
Ein Manko, über das ich hinwegsehen kann. Diesen Klangcharakter und ein so gutes Mikrofon in einem so kleinen Gesamtpaket möchte ich nicht mehr missen!
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