Die einzige Smartwatch, die mich je überzeugt hat, hat meine Meinung über das Thema komplett verändert

Smartwatches fand ich eigentlich immer relativ doof und unnötig. Ein Selbstversuch hatte mich dahingehend sogar noch bestätigt. Dann jedoch durfte ich mal eine andere Smartwatch ausprobieren - und wurde überrascht.

Bisher gabe es nur eine Smartwatch, die mich bisher wirklich überzeugt hat. Das dafür dann mit Wucht. Bisher gabe es nur eine Smartwatch, die mich bisher wirklich überzeugt hat. Das dafür dann mit Wucht.

Doof, langweilig, unnötig und nervig. So war viele Jahre lang meine Meinung von Smartwatches. Und ja, ich hatte schon welche ausprobiert. Das war zwei Wochen lang ein nettes Spielzeug, danach ... nun ja, war es halt eine Uhr, die mir gelegentlich auch Anrufe oder WhatsApp-Nachrichten zeigte.

Und dafür hunderte Euros berappen? Pah!

Dann jedoch durfte ich mal eine besondere Smartwatch ausprobieren und sie schaffte, was ich nicht für möglich hielt: Sie verbesserte meinen Alltag.

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Wie aus Abneigung das hilfreichste Gadget meines Alltags wurde

In meinem Freundes- und Bekanntenkreis hat fast jeder eine Smartwatch, viele schon seit Jahren. Ich fand die Dinger immer eher nervig, wenn ich eine hatte. Jedes Mal, wenn ich mir dachte: »Komm, gib dir einen Ruck!«, dann fand ich die neue Technik etwa zwei Wochen lang schön, danach hingegen unnötig.

Runde Sache Das runde Display gefällt mir perönlich besser als ein eckiges.

Display Tolle Farben, sehr hell und knackscharf ist es auch.

Am meisten Sinn machten für mich eigentlich immer nur die Gesundheitsfunktionen und das Schlaftracking. Im Alltag hingegen befand ich die Vorteile eher als marginal. Toll, noch ein Gerät, das mich mit Nachrichten und Benachrichtigungen vollbimmelt.

Und dann bekam ich die Möglichkeit, die Google Pixel Watch 4 für einige Wochen zu testen. Im Kern ist sie eine Smartwatch wie jede andere auch. Klar, voller Technik, super Display, schickes Design.

Der Grund, warum sie mich überzeugte, war jedoch ein anderer.

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Ausgerechnet die meistbeworbene Funktion hat es mir angetan

Vielleicht geht's euch wie wir, aber jedes Mal, wenn bei Werbung oder einer Produktvorstellung das Wort »KI« fällt, dann rolle ich schon innerlich mit den Augen. Gefühlt wird alles mit Künstlicher Intelligenz gelabelt und manchmal hat man schon den Eindruck, dass alle anderen Fortschritte einem neuen KI-Feature weichen müssen.

Nun ja - das ist eben der Zahn der Zeit. Aber ausgerechnet das Thema KI hat für mich die Pixel Watch 4 zur ersten Smartwatch gemacht, die meinen Alltag positiv verändert hat.

Warum ausgerechnet KI und Google Gemini den Unterschied machen

Die Google Pixel Watch 4 ist eine richtig gute Smartwatch in jedem Bereich. Das Armband hingegen fand ich nur mäßig gut. Die Google Pixel Watch 4 ist eine richtig gute Smartwatch in jedem Bereich. Das Armband hingegen fand ich nur mäßig gut.

Nachdem ich die Pixel Watch 4 eingerichtet hatte, hat sie mich natürlich darauf aufmerksam gemacht, dass ich per Knopfdruck Google Gemini starten kann.

Klammheimlich hat sich das bei mir über die Wochen hinweg eingebürgert: Ich habe immer mehr Google Gemini um Hilfe gebeten. Ein Beispiel: Ich habe im Garten zum ersten Mal Rosenbüsche getrimmt und keine Ahnung, wie das richtig geht. Also: Tipp auf den Knopf und gefragt: »«Hey Google, wie schneide ich alte Rosenbüsche korrekt zurecht?«.

Oder beim Gießen: »Hey Google, wie viel Wasser braucht meine große Monstera pro Woche in etwa?«

»Hey Google, sag mir ein schnelles Rezept für Pfannkuchenteig!«

Mittlerweile ist diese KI nämlich gut genug, um mir all das ohne Probleme zu beantworten. Ich habe keine Ahnung, wie viele Fragen ich Gemini in diesen Wochen gestellt hatte, aber es waren eine Menge. Darunter auch nichtige Dinge wie: »Hey Google, wie hoch ist der Eifelturm eigentlich?«. Ich hatte plötzlich einen schlauen Assistenten, der mir jede Frage beantworten konnte, ohne, dass es mich große Mühe kostete. Egal, welcher Gedanke mir auch durch den Kopf spukte.

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Nach dem Testzeitraum merkte ich erst, wie sehr ich die Smartwatch mochte

Erst, nachdem ich dann die Google Pixel Watch 4 nach einiger Zeit hatte zurückschicken müssen, fiel mir auf, was für ein Loch sie hinterlassen hatte. Denn während der Nutzung hatte sich das ganze Thema so klammheimlich in mein Leben geschlichen und so eine Gewohnheit angenommen, dass ich es kaum realisiert hatte.

Als sie weg war, konnte ich eben nicht mehr einfach jederzeit mein Handgelenk fragen, was auch immer ich gerade wissen wollte.

Nun muss ich wieder mühselig das Handy herausholen. Und seitdem benutze ich auch Gemini wieder deutlich weniger. Ich muss ehrlicherweise zugeben: Das war im Alltag ein kleiner Gamechanger.

Video starten 0:30 Langlebigkeit im Vordergrund: Das ist die neue Pixel Watch 4

Mein Fazit: Okay, Smartwatches können doch Sinn machen

Nun gut, mit der Überschrift wäre alles gesagt, oder? Ich finde es rückblickend etwas lustig, dass ausgerechnet das Feature, dass nichts mit dem ursprünglichen Nutzen von Smartwatches zu tun hat, mich so überzeugt hat.

Ich weiß, ich weiß. KI kann nerven. Aber es ist halt gleichzeitig auch ein unfassbar mächtiges Werkzeug. Wie bei allen Werkzeugen, entscheidet die Nutzung über den Erfolg. Dank der Pixel Watch 4 hat sich die Art, wie ich KI nutze, massiv verändert. Gemini wurde mein Alltagsassistent, der mir in vielerlei Hinsicht das Leben erleichterte.

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