"Der letzte Grill meines Lebens": Eine völlig andere Art läuft klassischen Gas- und Kohlegrills den Rang ab - aus gutem Grund!

Der beste Grill ist der, mit dem man sich wohlfühlt. Mein Nachbar, seines Zeichens ein absoluter Grillgourmet, hat dem Gasgrill Lebewohl gesagt - und sich stattdessen einen anderen geholt, der einen ganz besonderen Status genießt.

Ein Weber-Grill gilt ja als die Krönung. Gas, Kohle, Hauptsache groß, viel Edelstahl und schön. Es geht aber auch noch deutlich besser - willkommen in der Gourmet-Klasse der Grills. Ein Weber-Grill gilt ja als die Krönung. Gas, Kohle, Hauptsache groß, viel Edelstahl und schön. Es geht aber auch noch deutlich besser - willkommen in der Gourmet-Klasse der Grills.

Draußen ist das Wetter Grau in Grau, aber den wahren Grillmeister hält das nicht ab. Mein Nachbar ist so ein Kandidat. Vergangenes Jahr legte er sich dafür auch einen neuen Grill zu, den ich bis dato nicht kannte - seinen alten Gasgrill, der wirklich nicht schlecht war, mottete er ein.

Auf meine Frage hin, was das denn für ein neues Teil war, das er da ächzend und mit Mühe und Not über die Terrasse zog, antwortete er nur: "Das ist der letzte Grill meines Lebens!"

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Eine völlig andere Art von Grillen: Tradition aus Japan trifft Moderne - das Ergebnis ist Perfektion

Bei diesem großen, knallig roten "Ei" handelt es sich um eine Art von Grill, die wenige Leute kennen und noch viel weniger Leute besitzen. Spannend ist aber vor allem, dass sie gerade bei den Grillern, die wirklich tief in der Materie sind, einen besonders hohen Stellenwert hat.

Konkret geht es um die sogenannten Kamado-Grills. Dabei handelt es sich um sogenannte "Keramikgrills". In diesem YouTube-Video von einem echten Grillmeister und Metzger wird das besonders schön erklärt.

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"The Big Green Egg": Was ist ein Kamado und was bringt so ein Keramikgrill?

Das Wort Kamado kommt aus dem Japanischen und bedeutet übersetzt in etwa sowas wie "Ofen", manche übersetzen es auch mit "Ort des Kessels". Früher wurde vor allen Dingen Reis in alten Erdöfen gegart. Die Tradition dahinter ist schon über 1500 Jahre alt und geht zurück bis nach Indien und Mesopotamien.

Zurück nach Japan: Dort waren diese Kamados erst fest installiert im Haus - und riesengroß. Erst nach 1600 kam die "Ei-Form" auf, gegen 1900 mit Deckel und Keramikwand. Nach dem Zweiten Weltkrieg brachten amerikanische Soldaten solche Öfen mit in die USA - und deren BBQ-Kultur verschmolz mit der japanischen Ofentechnik. Das Ergebnis? Der Kamado-Grill, wie wir ihn heute kennen.

Am bekanntesten ist die Firma "Big Green Egg", es gibt jedoch auch richtig gute (und spürbar günstigere) Alternativen - eine davon ist die unten verlinkte.

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Kamado-Grill vs. Gasgrill vs. normaler Kohlegrill - was sind die Vorteile?

Ich zieh das mal rückwärts auf: Ein Gasgrill ist top, wenn es schnell gehen muss - Brenner an, Grillgut draufhauen, fertig. Mit Keramikbrenner kommt er bis auf 800°C hoch. Nachteil: Bei den allermeisten Gasgrills ist die Hitze aufgrund der Brenner nicht gleichmäßig, sondern sehr punktuell - außerdem fehlt es an Raucharoma.

Beim klassischen Kohle- oder Kugelgrill hingegen haben wir das Gefrickel mit der Kohle. Viele Kohlegrills brauchen relativ viel Kohle, da sie Hitze nicht sonderlich gut speichern.

Ein Kamado-Grill hingegen zielt auf Perfektion beim Grillen ab: Die Keramikwand speichert die Hitze, wie es bei keinem anderen Grill sonst möglich ist.

Über die verschiedenen Grillebenen und deren Trennung könnt ihr gleichzeitig verschiedene Sachen absolut perfekt und auf den Punkt garen oder grillen. Ihr könnt mit ihm räuchern und dank des Belüftungssystems auch jederzeit die Temperatur kontrollieren.

Beim Kamado habt ihr die Hitze bei geschlossenem Deckel rundum. Gleichzeitig könnt ihr hier auch ein richtig schönes Raucharoma erzeugen. Gleichzeitig braucht ihr sehr wenig Kohle, da die Hitze einfach effizienter genutzt wird.

Wenn ihr also wirklich mal auf einem anderen Niveau grillen wollt, dann ist ein Kamado die Wahl. Auf Amazon gibt's ein sehr gutes Modell verhältnismäßig günstig - den Kamado Toro:

  • Außendurchmesser: 54,5 cm
  • Innendurchmesser: 49 cm
  • Kohlering: 46 cm
  • Kohleschale: 43 cm
  • Außenmaße mit Seitenablagen: (H) 122 x (B) 130 x (T) 70 cm
  • Außenmaße ohne Seitenablagen: (H) 122 x (B) 70 x (T) 70 cm
  • Seitenablagen: 2 abnehmbare Ablagen, je (T) 50 x (B) 30 cm aus Bambus

Beachtet aber, dass so ein Keramikgrill über 100 Kilo wiegt. Dafür könnt ihr mit so einem Grill aber wirklich auch ein Leben lang perfekt grillen.

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