Dieser Monitor war am Prime Day keinen Deut günstiger und ist für mich trotzdem die einzig richtige Wahl

Vor über einem halben Jahr habe ich mir drei neue OLED-Monitore gekauft. Am Prime Day war das Modell zwar nicht reduziert, aber für das, was es kann, ist dieses Display dennoch ein Schnäppchen!

Der ASUS ROG Strix OLED XG27AQDMG hat einen etwas sperrigen Namen, hinter dem sich aber eine Reihe exzellenter Eigenschaften verbergen. Der ASUS ROG Strix OLED XG27AQDMG hat einen etwas sperrigen Namen, hinter dem sich aber eine Reihe exzellenter Eigenschaften verbergen.

Am Black Friday 2024 habe ich mir einen Satz neuer Monitore gekauft. Den Sprung zu OLED wollte ich schon seit einer Weile wagen und wusste daher, dass dafür in meinen Augen nur ein einziges Modell infrage kam. Der ASUS-Monitor war am Prime Day vergangene Woche zwar nicht heruntergesetzt, aber nach mehr als einem halben Jahr kann ich ihn ohne Bedenken weiterempfehlen – selbst zum Normalpreis!

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Gaming auf OLED-Monitoren – Das ist mein Fazit nach über einem halben Jahr

Kurz und knapp: Ich bin sehr zufrieden mit meinen OLED-Monitoren und empfehle sie jedem, der Wert auf Bildqualität legt. Nachdem ich mich nun mit einigen Eigenarten vertraut gemacht habe, bin ich nach wie vor der Meinung, dass sie ihr Geld definitiv wert sind. Warum ich genau dieses Modell gewählt habe und das auch wieder tun würde, erfahrt ihr im Artikel.

Nach einiger Verzögerung durch Lieferschwierigkeiten seitens Amazon habe ich Ende letzten Jahres schließlich meine drei neuen OLED-Monitore in Betrieb genommen. Im Vorwege hatte ich mich schon länger mit OLED-Displays beschäftigt und die Unterschiede zwischen den verschiedenen Herstellern in Erfahrung gebracht. Wie schon meine alten TN-Monitore verfügen auch meine neuen Displays über eine WQHD-Auflösung mit 2560 x 1440 Pixeln.

Das nahezu randlose Design kommt bei dunklen Inhalten besonders gut zur Geltung. Das nahezu randlose Design kommt bei dunklen Inhalten besonders gut zur Geltung.

Mir kommt das sehr gelegen. Seit meinem Kauf hat ASUS tatsächlich ein neues Modell mit 4K-Auflösung herausgebracht, doch daran hätte ich auch vor meinem Upgrade kein Interesse gehabt. Der Grund dafür ist ziemlich einfach erklärt: Mehr Pixel brauchen mehr Rechenleistung.

Darunter leidet zwangsläufig die Bildwiederholrate, die ich einfach nicht zu Gunsten von ein paar mehr Pixeln aufs Spiel setzten möchte. Davon abgesehen ist das neue 4K-Modell bisher nur ab 31,5 Zoll erhältlich – viel zu groß für ein Setup mit 3 horizontalen Displays. Dank der VESA-Halterung konnte ich meine drei neuen Monitore einfach an meinem alten Monitorarm montieren. Die passenden Schrauben musste ich mir jedoch erst dazubestellen.

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Warum ausgerechnet dieser OLED-Monitor?

27 Zoll OLED-Monitore mit hoher Bildwiederholrate gab es schon eine Weile, also warum habe ich mich ausgerechnet für dieses Modell entschieden? Ganz einfach: Die Displayoberfläche der allermeisten OLED-Monitore ist mit einer Anti-Reflexions-Beschichtung ausgestattet, die störende Spiegelungen verhindern soll. Ein Nebeneffekt, der mir dabei ein Dorn im Auge war, ist der leichte Schein um helle Bildelemente, der durch diese Beschichtung entsteht.

Der XG27AQDMG war dann der erste OLED-Monitor mit hoher Bildwiederholrate, der keine dieser Beschichtungen hatte. Damit stand meine Wahl also fest und durch den Black Friday konnte ich auch noch kräftig sparen. Im Alltag sehe ich die Reflexionen auf dem Monitor nicht einmal, außer wenn ich meinen schwarzen Desktop-Hintergrund aufrufe und mich aktiv darauf konzentriere, sie zu erkennen.

In dieser Grafik lässt sich der Unterschied zwischen Glossy, Anti-glare und Semi-glossy ziemlich gut erkennen. In dieser Grafik lässt sich der Unterschied zwischen "Glossy", "Anti-glare" und "Semi-glossy" ziemlich gut erkennen.

Etwas gewöhnungsbedürftig, aber völlig normal

OLED-Monitore unterliegen dem Risiko des Burn-Ins, bei dem sich statische Bildelemente nach langer Zeit in das Display "einbrennen" und dann selbst dann noch schemenhaft zu erkennen sind, wenn sie eigentlich nicht angezeigt werden. ASUS hat seine OLED-Monitore gegen dieses Problem folgendermaßen gerüstet:

  • Pixel-Reinigung, die automatisch beim Ausschalten des Monitors erfolgt
  • Bildschirmschoner nach 2 Minuten Inaktivität
  • Screen Move, das die Pixelpositionen leicht verschiebt
  • Automatische Logo-Helligkeitsanpassung

Im Alltag kann man sich an eine manuelle Pixel-Reinigung in einem selbst festgelegtem Intervall erinnern lassen. An die regelmäßigen Display-Pflege-Pop-ups musste ich mich zunächst erst einmal gewöhnen, genau wie an den Pixel-Shift oder Screen Move, bei dem das gesamte angezeigte Bild um einige Pixel verschoben wird. Mittlerweile merke ich diese Dinge zwar immer noch, sie stören mich aber kaum noch und da sie die Haltbarkeit meines OLED-Displays verlängern, nehme ich sie gerne in Kauf.

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Was ich gerne vorher gewusst hätte: ASUS Monitore haben ein Problem

Bestimmte ASUS Monitore sind von einem merkwürdigen Problem betroffen. Werden sie vom Strom getrennt, verhindern geladene Kondensatoren in Einzelfällen jegliches Einschalten des Monitors. Ich vermute mal, dass das eine Sicherheitsmaßnahme ist, welche die Geräte vor extremen Spannungsschwankungen schützen soll, die bei einem Stromausfall auftreten können.

Der verbaute Kühlkörper trägt ebenfalls zum Schutz gegen Burn-In bei, da dieser Effekt bei gesteigerten Temperaturen schneller auftreten würde. Der verbaute Kühlkörper trägt ebenfalls zum Schutz gegen Burn-In bei, da dieser Effekt bei gesteigerten Temperaturen schneller auftreten würde.

Jedoch ist das Resultat eine mühsame Spurensuche, um dem mysteriösen Problem eines brandneuen Monitors, der sich einfach nicht mehr einschalten lässt, auf den Grund zu gehen. Die Lösung, die online kursiert: Den betroffenen Monitor eine Woche lang ausgesteckt herumstehen lassen, um den Kondensatoren Zeit zu geben, sich zu entladen.

Einer meiner drei neuen ASUS Monitore hatte dieses Problem ebenfalls, allerdings habe ich nicht eingesehen, eine Woche lang auf mein Triple-Display-Setup zu verzichten. Und siehe da: wie bei so vielen anderen Geräten auch, kann man die Kondensatoren manuell entladen, indem man den Monitor vom Netz trennt und den Power-Button gedrückt hält. Dass ASUS Monitore dieses Problem haben und wie man es lösen kann, hätte ich gerne vor meinem Kauf gewusst.

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