Blitzerwarner bald offiziell verboten? Warum ich OOONO, Blitzer.de und Waze trotzdem empfehle

Ob nun die Apps von Waze oder Blitzer.de oder der beliebte OOONO 2 Blitzerwarner. Im Straßenverkehr helfen solche Systeme enorm, doch 2026 sollen sie ein für allemal verboten werden.

Ich nutze den OOONO 2 Blitzerwarner seit Jahren beim Autofahren, doch 2026 soll er für immer verboten werden. Ich nutze den OOONO 2 Blitzerwarner seit Jahren beim Autofahren, doch 2026 soll er für immer verboten werden.

Es ist ein kleiner, schwarzer Knopf am Dachhimmel meines Autos, der mich mit einem kurzen Blinken und Piepen vor jeder Fahrt begrüßt. Seit Jahren nutze ich den OOONO Blitzerwarner und davor lief lange Zeit die bekannte Blitzer.de-App. Für mich gehört das zur Grundausstattung im Auto, doch glaubt man einer aktuellen Schlagzeile, könnte es damit bald vorbei sein.

»Länder wollen Blitzer-Apps vollständig verbieten«, hieß es kürzlich. Auch der bekannte Medienrechtsanwalt Christian Solmecke hat sich in einem Video ausführlich mit dem Thema befasst. Der Bundesrat plant eine Verschärfung der Straßenverkehrsordnung, die es in sich hat. Muss ich meinen kleinen Helfer jetzt verschrotten?

Holt euch den Blitzerwarner, den ich seit Jahren empfehle

Darf ich OOONO, Blitzer.de, Waze & Co. aktuell nutzen?

Aktuell sind die reine Installation solcher Apps und der Besitz des OOONO CO-DRIVER völlig legal. Erst das Betreiben von Geräten, die dafür bestimmt sind, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen, ist verboten.

Echte Füchse aus unserer Community haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass blaue Blitzer tatsächlich keine Blitzer sind, sondern die LKW-Maut kontrollieren. Echte Füchse aus unserer Community haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass blaue "Blitzer" tatsächlich keine Blitzer sind, sondern die LKW-Maut kontrollieren.

In der Praxis werde ich meinen OOONO trotzdem weiternutzen. Warum? Weil er meine Autofahrten sicherer macht. Und ja, er erspart mir auch hin und wieder ein Knöllchen. Das ist aber kein Aufruf zum Rechtsbruch oder zur Raserei, sondern meine ehrliche Erfahrung nach jahrelanger Nutzung.

OOONO CO-DRIVER NO2 im Alltag: Mehr als nur ein Blitzerwarner

»Du willst doch nur ungestraft rasen!«. Das ist die erste Sache, die kritische Stimmen zum Thema kundtun. Dem widerspreche ich entschieden. Für mich ist der OOONO in erster Linie ein Sicherheitsfeature, das mir wahrscheinlich bereits Leib und Leben bewahrt hat.

Für mich ist die Warnung vor Gefahrenstellen viel wichtiger als die, vor einem Blitzer. Die Community hinter Blitzer.de und OOONO ist riesig. Liegen Teile – oder in meinem Fall ein LKW – auf der Straße, melden andere Verkehrsteilnehmer die Sichtung und wenig später werden hunderte nachkommende Fahrzeuge mit OOONO und Co. optisch und akustisch davor gewarnt.

Auf diesen Blitzer- und Gefahrenwarner will ich nicht mehr verzichten

Meine wichtigste Erfahrung mit dem OOONO

Als ich vor wenigen Jahren auf einer fast leeren Autobahn auf dem Weg zu einem Termin war, hörte ich einen solchen Warnton und ich habe meine Geschwindigkeit reduziert. Hinter einer Kuppe sah ich dann den Grund für die Warnung: einen LKW, aber nicht auf dem Standstreifen oder der rechten Spur, sondern halb auf der Überholspur. Ich erinnere mich noch genau an den LKW-Fahrer, der panisch mit einer Warnweste wedelnd hinter seinem Truck stand. Es war eine Vollbremsung nötig.

Die Sache ging gut für mich und den LKW-Fahrer aus, aber ich möchte mir gar nicht vorstellen, was ohne eine vorherige Warnung passiert wäre.

Gesetzesänderung 2026: Blitzerwarner jetzt offiziell illegal?

Bisher war die Rechtslage – wenn auch schwammig – zumindest in einem Punkt klar: Die Nutzung ist während der Fahrt verboten. Wer erwischt wird, zahlt 75€ Bußgeld und heimst sich sogar einen Punkt in Flensburg ein. Der Erwerb einer entsprechenden App oder des OOONO Blitzer-Warnerknopfes hingegen ist erlaubt. Waze, Blitzer.de, OOONO und Co. erlauben es außerdem in den Einstellungen, die Warnung vor Blitzern abzuschalten, und bleiben damit dauerhaft erlaubt.

Da will der Bundesrat nun ansetzen. Wie Christian Solmecke in seiner Analyse erklärt, fordern die Länder eine Gesetzesänderung, die nicht mehr nur die Nutzung, sondern bereits die bloße Installation solcher Software auf euem Smartphone verbietet. Die Polizei soll es so leichter haben, Verstöße zu ahnden. Befindet sich eine App mit Blitzer-Warnfunktion auf dem Handy, wäre der Tatbestand bereits erfüllt. Hier könnt ihr euch die Einschätzung vom Juristen selbst ansehen:

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Solmecke hält diesen Vorstoß für juristisch „brandgefährlich“ und obendrein unverhältnismäßig. Denn sehr viele Navigations-Apps haben Warnfunktionen integriert. Wären all diese Apps dann pauschal illegal? Aktuell hat die Bundesregierung diesen Vorschlag zum Glück noch abgelehnt.

An dieser Stelle sei auch der sogenannte „Beifahrer-Trick“ erwähnt. Wenn eure Insassen eine Blitzerwarn-App nutzen und ihr Handy beispielsweise in die Mittelkonsole legen, seid ihr nicht fein raus!

Persönlich half mir mein OOONO Gefahrenwarner bereits in unzähligen Situationen, und ich verwende die Bezeichnung „Gefahrenwarner“ ganz bewusst. Von Aquaplaning, liegengebliebenen Fahrzeugen auf der Autobahn oder einem kaum einsehbaren Stauende – der OOONO warnt mich vor alltäglichen Gefahren und erspart mir damit bremsliche Situationen, nicht nur Bußgelder.

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Fazit: Ich will mir sicheres Autofahren nicht verbieten lassen!

Die geplante Gesetzesänderung ist in meinen Augen problematisch, um es gelinde zu formulieren. Ein Installationsverbot ließe sich kaum kontrollieren, ohne massiv in unser aller Privatsphäre einzugreifen. Wenn selbst Christian Solmecke den Vorstoß als „Schnapsidee“ bezeichnet, bleibt die juristische Umsetzbarkeit zum Glück anzuzweifeln.

Ich werde meinen OOONO also behalten. Nicht, um mit 180 km/h durch die Baustelle zu brettern, sondern um moderne Technologien und die Schwarmintelligenz anderer Verkehrsteilnehmer für meine eigene Sicherheit zu nutzen und umgekehrt zur Sicherheit anderer mit meinen Warnungen beizutragen. Wer solche Blitzer- und Gefahrenwarner nutzt, fährt an Gefahrenstellen bewusster und langsamer vorbei, und genau das ist im Interesse aller.

Wenn ihr gerade zum ersten Mal von dieser Technik hört und selbst gern Auto fahrt, dann schaut euch den OOONO an. Vielleicht ist das kleine Knöpfchen auch für euer Auto die perfekte Ergänzung!

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