Kaum etwas beherrschen KI-Modelle so gut wie menschlich wirkende Texte in Windeseile zu erstellen, anzupassen oder zu verändern. Solche KI-generierten Texte zu erkennen, ist mitunter gar nicht so einfach.
Aus diesem Grund führt OpenAI jetzt schrittweise und erstmal nur in der EU unsichtbare Wasserzeichen in von ChatGPT erstellten Texten ein.
KI-Texte sollen einfacher erkannt werden können
Seit dem 2. August 2026 müssen KI-generierte Inhalte wie Bilder und Videos, aber eben auch bestimmte Texte, in der EU als solche kenntlich gemacht werden. Wie eine solche Kennzeichnung auszusehen hat, erklärt die EU-Kommision auf ihrer Webseite.
3:01
Die Zukunft des Smart Homes? Aiper zeigt erstes vernetztes KI-System für den Garten
Gerade bei Texten gibt es allerdings Grauzonen und die Regeln sind vergleichsweise unscharf und entsprechend leicht zu umgehen. OpenAI möchte die EU-Regularien jetzt besser erfüllen und hat daher angekündigt, in den kommenden Wochen unsichtbare Wasserzeichen einzuführen.
Diese werden durch die Technologie »textGrain« erzeugt. Es handelt sich dabei um ein statistisches Signal bei der Nutzung und Verteilung bestimmter Wörter. Der passende Detector von OpenAI kann diese Signale dann erkennen. Die Qualität der Texte soll darunter nicht leiden.
Das Unternehmen weist darauf hin, dass auch mit »textGrain« Fehler entstehen können. So können Wasserzeichen durchrutschen oder erkannt werden, wo sie gar nicht genutzt wurden. Wie gut die Technologie funktioniert, hängt demnach auch mit der Länge der Texte und dem Grad der Überarbeitung zusammen.
Grundsätzlich spricht natürlich nichts gegen die Verwendung von KI, um etwa Nachrichten anzupassen oder etwa Anschreiben für Bewerbungen zu optimieren. Es gibt aber eben auch Bereiche, in denen die Situation deutlich kritischer ist.
Ebenfalls interessant: Trotz KI-Kennzeichnungspflicht der EU: An diesen Merkmalen erkennt ihr Texte und Bücher, die von KI geschrieben wurden
An Universitäten ist es seit der Einführung von KI etwa deutlich einfacher geworden, Hausarbeiten in kurzer Zeit zu verfassen. Der zusätzliche Aufwand, der durch die Prüfung jeder Arbeit auf KI und mögliche Anhörungen in der Folge dadurch entstanden ist, ist enorm.
Auch im Journalismus oder der Literatur kann KI genutzt werden, um die Produktivität massiv zu steigern. Viele Leute wollen aber eben nicht für Inhalte bezahlen, wenn diese einfach mit KI erstellt wurden.



Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.