Künstliche Intelligenz ist für viele längst zu einem alltäglichen Begleiter geworden, doch nicht jeder Austausch mit der KI ist für die Augen Dritter bestimmt.
Um genau hier nachzubessern, rollt OpenAI eine zusätzliche Lösung aus. Wie das Unternehmen kürzlich über den offiziellen ChatGPT-Account auf X mitteilte, hält aktuell das neue Feature »Locked Chats« Einzug.
Einem Bericht von Engadget zufolge ermöglicht diese Funktion den Nutzern künftig, sensible Unterhaltungen in einen separaten Bereich der App zu verschieben und dort wahlweise mit einer vierstelligen PIN, Face ID oder Touch ID sicher zu verwahren.
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KI zerstört unsere Spiele nur, wenn wir es zulassen
So funktioniert die neue Zugriffssperre
Ist die Funktion aktiviert, werden die ausgewählten Unterhaltungen aus dem regulären Chat-Verlauf entfernt und stattdessen unter dem Menüpunkt »Projekte > Locked Chats« gelistet.
Gut zu wissen: Bisher gibt es keine offizielle Information, wie die neue Funktion im Deutschen heißen wird. Auch bei den Menüpunkten gibt es noch keine Angaben zur Übersetzung. Die offizielle Hilfeseite zur Funktion auf der Webseite von OpenAI gibt es momentan nur auf Englisch.
Um in diesem Bereich zu kommen, muss eine vierstellige Account-PIN, die beim ersten Sperren eines Chats festgelegt wird, eingegeben werden. Alternativ können Android- und iOS-Nutzer auch die biometrische Entsperrung aktivieren.
Wichtig hierbei ist, dass die Daten nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt werden. Auf den Servern von OpenAI sind die Chats weiterhin nach den üblichen Richtlinien gespeichert.
So schützt ihr Chats in ChatGPT
Um einen bestehenden Chat zu sperren, genügt ein Klick auf das Menü mit den drei Punkten innerhalb der entsprechenden Unterhaltung, wo sich nun die Option »Lock chat« findet.
Bei der ersten Auswahl wird die Aufforderung, eine Pin zu wählen, automatisch angezeigt. Einmal gesperrt, können neue Nachrichten direkt im passwortgeschützten Bereich verfasst werden.
Bereits geschützte Chats können zudem wieder in den normalen Bereich verschoben werden, indem die Pin-Sperre für diese aufgehoben wird.
Die Verwaltung der PIN erfolgt über die Account-Einstellungen unter dem Punkt »Sicherheit und Anmeldung«.
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Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten: Sollte man die PIN vergessen und zurücksetzen müssen, warnt OpenAI unmissverständlich davor, dass dies zur unwiderruflichen Löschung aller gesperrten Chats und der darin enthaltenen Dateien führt. Eine Wiederherstellung durch den Support soll in diesem Fall nicht möglich sein.
Die neue Funktion ist sowohl für kostenlose Nutzer als auch Abonnenten verfügbar. Sie wird laut Angaben von OpenAI momentan an alle Nutzer ausgerollt. Es kann also etwas dauern, bis sie verfügbar ist.

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