Mit diesem Trick kommt ihr auch 2026 günstiger an DDR5-RAM

Wir sind erst am Beginn der Speicherkrise und RAM ist jetzt schon fast unbezahlbar. Noch funktioniert aber ein kleiner Trick, um die Preise zu drücken.

Einen neuen PC bauen oder den alten Rechner um mehr RAM zu erweitern ist gerade ein teurer Spaß. Mit diesem Trick könnt ihr aber noch sparen. Einen neuen PC bauen oder den alten Rechner um mehr RAM zu erweitern ist gerade ein teurer Spaß. Mit diesem Trick könnt ihr aber noch sparen.

Euch nerven die massiv gestiegenen Preise für Arbeitsspeicher? Uns auch! In den letzten Monaten hat sich RAM so stark verteuert, dass größere RAM-Kits für vierstellige Summen verkauft werden.

Wenn es euch nicht auf die maximale RAM-Geschwindigkeit ankommt, weil ihr einfach funktionierenden Arbeitsspeicher zu vertretbaren Preisen braucht, hätten wir aber einen Trick für euch, wie ihr trotzdem günstig aufrüsten könnt.

Keine Sorge, ihr müsst gar nicht großartig basteln oder euch tiefgehend mit PC-Technik auskennen.

Deine Chance auf günstigen Speicher: Dieser Adapter spart Geld beim RAM-Kauf!

Es gibt noch günstigen RAM und ihr könnt ihn nutzen

Ein aktueller PC benötigt einen, besser zwei, Riegel DDR5-RAM um überhaupt zu funktionieren. Generell raten wir zu mindestens 16 Gigabyte, fürs Gaming dürfen es gerne auch 32 Gigabyte sein. Aber halt, diese Preise da im Onlineshop, die sind doch fake, oder?

Derart opulente Speicherbestückungen mit 64 und mehr Gigabyte sind in den letzten Monaten teuer geworden. Unsere Alternative ist weniger hübsch aber viel günstiger. Derart opulente Speicherbestückungen mit 64 und mehr Gigabyte sind in den letzten Monaten teuer geworden. Unsere Alternative ist weniger hübsch aber viel günstiger.

Tatsächlich nicht, 16 Gigabyte DDR5-RAM egal welcher Geschwindigkeit ist aktuell nur schwer und dann sehr teuer zu kriegen: Unter 210 Euro gibt es da eigentlich gar nichts mehr, die Tendenz geht eher in Richtung 300+ Euro.

Die Preiswelle schwappt aber bislang erst gemächlich in weniger gefragte Speicherkategorien. Der schmalere Notebook-RAM im SO-DIMM-Formfaktor beispielsweise wird zwar auch täglich teurer, noch gibt es aber ein paar faire Angebote.

Ist das die letzte Gelegenheit für günstige RAM-Upgrades?

Laptop-RAM im Desktop-PC nutzen: So geht es

Eigentlich passt SO-DIMM aber rein physikalisch gar nicht auf Desktop-PC-Mainboards, von einigen ITX-Miniplatinen einmal abgesehen.

Dafür gibt es aber einen Adapter! Auf diese günstige Platine wird der Notebook-RAM gesteckt, was ihn kompatibel zu gängigen PC-Speichergrößen macht. Mehr ist es nicht - Adapter-RAM einstecken und das war es.

Allerdings ist RAM sehr sensibel, was Signalwege angeht und so eine Adapterplatine wirbelt da einiges durcheinander. Beim ersten Starten des PCs kann es daher ein wenig länger dauern, bis der RAM initialisiert wird.

Außerdem werdet ihr nicht die höchste Geschwindigkeitsstufe des Laptop-RAMs nutzen können. Da sich die Signalwege verlängern und durch die Adaptierung etwas Signalqualität verloren geht, solltet ihr den Mobilspeicher per BIOS/UEFI eine Geschwindigkeitsstufe langsamer laufen lassen.

Wenn eure Priorität Desktop-Gaming statt Laptop ist, könnt ihr auch das Notebook plündern und mittels RAM-Adapter damit die Gamingkiste aufrüsten. Wenn eure Priorität Desktop-Gaming statt Laptop ist, könnt ihr auch das Notebook plündern und mittels RAM-Adapter damit die Gamingkiste aufrüsten.

Eine DDR5-5600-Modul läuft in den meisten Fällen als DDR5-5200 problemlos. Für Highend-Systeme mit maximalem Leistungsanspruch ist diese Lösung daher nicht unbedingt geeignet. Aber um ein möglichst günstiges System trotz überbordender RAM-Preise aufzusetzen, eignet sich die Adaptermethode sehr gut.

Mit nur geringen Einschränkungen bei der Geschwindigkeit bekommt ihr gerade 16 Gigabyte DDR5-RAM für 190 Euro (32GB: 290 Euro) + 15 Euro für die Adapterkarte pro Modul. Ein Blick in den Preisvergleich zeigt: Desktop-DDR5-RAM kostet mit 16 Gigabyte aktuell mindestens 260 Euro (32 GB: ca. 420 Euro).

Ob ihr das Risiko eingeht, euren RAM per Adapter zu nutzen, ist natürlich eure Entscheidung. In einem meiner PCs funktioniert diese Lösung jedenfalls sehr gut, wenn auch mit etwas geringerer Taktung als das Modul eigentlich vertragen sollte. Nichts für Highend-PCs aber für alle anderen eine Option, den hohen Preisen zumindest etwas zu trotzen.

Günstiger Laptop-RAM Der nötige Adapter um SO-DIMM im Desktop-PC zu nutzen
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