Erinnert ihr euch noch an die ersten Tablets? Da waren sie im Grunde nur zu heiß gewaschene Handys, bei denen der Akku ultra schnell leer waren und die nach einem Jahr nur noch rumgezickt haben. Heute sind die flachen Flundern super brauchbar geworden. Der Markt ist mittlerweile im Jahr 2026 rappelvoll, aber vieles davon ist ehrlich gesagt Mumpitz. Ich hab euch die Modelle rausgesucht, mit denen ihr derzeit am Besten fahrt.
Hier geht es zu den Tablets bei Amazon!Kultstatus in Sachen Tablets: Apple iPad Air und iPad Pro
Wenn wir über Tablets reden, kommen wir um Apple nicht herum. "Gib mir mal das iPad" sagt ja eh gefühlt jeder zu jedem Tablet. Für 90 Prozent von euch ist das aktuelle iPad Air der absolute Sweetspot. Warum? Weil Apple dem Air mittlerweile das Gehirn von echten MacBooks (die neuen M-Chips) eingepflanzt hat. Das Ding hat so viel absurde Power, dass ihr damit problemlos die nächsten fünf bis sechs Jahre Ruhe habt, ohne dass da irgendwas anfängt zu ruckeln oder Ladezeiten nerven.
Beim Air habt ihr jetzt auch die Wahl: Entweder das klassische 11-Zoll-Modell für die Couch, oder ihr gönnt euch direkt die 13-Zoll-Bratpfanne, wenn ihr das Tablet eher als Laptop-Ersatz für die Uni oder den Schreibtisch nutzt.
Wer allerdings ein höheres Budget hat oder ein rechenstarkes Tablet zum Arbeiten braucht, sollte auf das iPad Pro mit dem neuen M5-Chip zurückgreifen. Apple hat da ein sogenanntes Tandem-OLED-Display eingebaut. Wer einmal auf so einem Display geschaut hat, will nichts anderes mehr.
Für ein bisschen YouTube auf dem Sofa ist das Pro absoluter Overkill. Der M5-Chip ist dafür einfach zu unterfordert und ihr gebt unnötig viel Geld aus. Wer aber 4K-Videos schneidet, aufwendige 3D-Modelle rendert oder als Grafiker richtig viel zeichnet, wird das Tablet vergöttern. Hier bekommt ihr auch die butterweichen 120 Hertz beim Scrollen. Beim Air habt ihr leider nur 60Hz.
Hier geht es zum Apple iPad Pro M5!Samsung Galaxy Tab S11 Ultra für Android-Nutzer
Wer keine Lust auf Apples goldenen Käfig hat und das größte Display auf dem Markt sucht, sollte aufs Galaxy Tab S11 Ultra schielen. Das Tablet ist mit seinen 14,6 Zoll ein absoluter Klopper, fast ein kleiner Fernseher für den Schoß.
Samsung verbaut bei diesem Tablet ein LTPO-AMOLED-Display. "LTPO" bedeutet, dass der Bildschirm die Bildwiederholrate dynamisch von extrem flüssigen 120 Hertz bis auf 1 Hertz runterschrauben kann, wenn ihr beispielsweise nur ein statisches PDF lest. Das spart massiv Akku.
Samsung legt den S Pen direkt mit in den Karton (Latenz unter 2 Millisekunden, fühlt sich wie echter Kuli auf Papier an). Die wahre Highlight ist aber Samsung DeX. Klemmt das Tablet an ein Dock oder einen Monitor und die Oberfläche verwandelt sich in einen klassischen Windows-ähnlichen Desktop mit Taskleiste und frei verschiebbaren Fenstern. So habt ihr einen extra Monitor oder eine echte Laptop-Alternative.
Hier geht es zum Samsung Galaxy Tab S11 Ultra!Microsoft Surface Pro 11: Eher Laptop als Tablet
Für alle, die echtes Windows für die Arbeit oder Uni brauchen gibt es das Surface Pro 11. Das ist kein aufgepumptes Handy-Betriebssystem, sondern ein PC, den Microsoft einfach plattgedrückt hat.
Diese neuen eingebauten ARM-basierten Chips sind extrem stromsparend und bleiben meist passiv gekühlt (also fast komplett lautlos). Das größte Bedenken von früher "Laufen da meine normalen Programme?" wurde mittlerweile wirklich gut gelöst. Microsofts Übersetzungs-Software namens Prism emuliert eure klassischen x86-Windows-Programme (wie alte Buchhaltungssoftware oder spezielle Uni-Tools) im Hintergrund so gut, dass ihr null Unterschied merkt.
Hinten den genialen Kickstand ausklappen, das (jetzt sogar kabellos über Bluetooth nutzbare) Flex Keyboard dranmachen und ihr habt einen vollwertigen Laptop. Ihr könnt es sogar mit einem OLED-Bildschirm bestellen. Zum reinen Binge-Watchen im Bett ist es mit knapp 900 Gramm vielleicht ein bisschen zu klobig, aber als produktive Maschine für den Schreibtisch ist das Teil eine Bank.
Hier geht es zum Microsoft Surface Pro 11!Mein Preis-Leistungs-Tipp: Xiaomi Pad 8 Pro
Man muss aber auch keine 1.000 Euro auf den Tisch legen, um was Gescheites zu kriegen. Wer viel Leistung für faires Geld sucht und nicht für das Logo auf der Rückseite blechen will, ist beim Xiaomi Pad 8 Pro goldrichtig.
Hier wird an den richtigen Ecken gespart, aber eben nicht bei der Performance. Das 11,2-Zoll-Display ist zwar "nur" ein IPS-Panel, dafür aber gestochen scharf (3.2K) und mit 144 Hertz Bildwiederholrate ist das Scrollen ist hier also sogar flüssiger als beim deutlich teureren iPad Air.
Xiaomi hat endlich auf die Community gehört und einen vollwertigen USB-C 3.2 Anschluss mit DisplayPort-Alt-Mode verbaut. Ihr könnt das Tablet jetzt problemlos per Kabel an euren Fernseher oder Monitor anschließen, um Filme in 4K zu übertragen. Zusammen mit dem Alu-Unibody und der optimierten HyperOS-Software, die Multitasking mit schwebenden Fenstern super angenehm macht, gibt es für den schmalen Taler aktuell einfach kein besseres Gesamtpaket auf dem Markt.
Hier geht es zum Xiaomi Pad 8 Pro!