Elon Musk warnt wieder - Künstliche Intelligenz gefährlicher als Nuklearwaffen

Elon Musk ist auf dem Festival SXSW (South by South West) im texanischen Austin aufgetreten und hat dort erneut vor der Entwicklung von KI gewarnt.

von Georg Wieselsberger,
13.03.2018 09:25 Uhr

Elon Musk warnt wieder vor den Gefahren der KI. (Bildquelle: SpaceX / Public Domain)Elon Musk warnt wieder vor den Gefahren der KI. (Bildquelle: SpaceX / Public Domain)

Elon Musk treibt in vielen Bereichen die technische Entwicklung mit großem Optimismus voran, doch das Thema Künstliche Intelligenz bereitet ihm laut seiner Aussage so viel Sorgen, dass er nachts deswegen oft wachliege.

Auf dem Festival SXSW (South by South West) in Austin hatte Musk einen gefeierten Auftritt, den er erneut für Warnungen vor den Gefahren der KI nutzte. Laut Musk glauben KI-Experten, sie wüssten mehr, als es tatsächlich der Fall sei. Die Idee, dass eine Maschine klüger sein könne als sie selbst, würde ihnen nicht gefallen und daher würden sie sie nicht beachten.

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KI als Gefahr für die Zivilisation

Die Computerleistung würde jedoch weiterhin exponentiell wachsen. Auch wenn aktuelle Künstliche Intelligenzen vielleicht nur ein paar Jobs gefährden würden, wäre eine allgemein einsetzbare Super-Intelligenz eine Bedrohung für die gesamte menschliche Zivilisation. Das Publikum auf der eigentlich sehr technikfreundlichen Messe stimmte Musk an dieser Stelle durch Zurufe zu, so Engadget.

"Ich bin wirklich kein Befürworter von Regulierung und Aufsicht, aber das ist ein Fall, bei dem es eine sehr ernste Gefahr für die Öffentlichkeit gibt. Es muss eine öffentliche Einrichtung geben, die Einsicht und Aufsicht hat und bestätigen kann, dass jeder KI auf sichere Weise entwickelt. Die Gefahr von KI ist größer als die durch nukleare Sprengköpfe. Merkt euch das: KI ist gefährlicher als Nuklearwaffen. Warum gibt es keine regulierende Aufsicht? Das ist wahnsinnig."

Damit die Menschheit durch einen 3. Weltkrieg nicht ausgelöscht werden kann, sieht Musk auch in der Besiedlung des Mars eine Notwendigkeit. Dort würde er dann gerne eine direkte Demokratie als Regierungsform sehen, bei denen neue Gesetze nur mit 60 Prozent Zustimmung eingerichtet, alte Gesetze mit 40 Prozent Ablehnung abgeschafft und vielleicht alle Gesetze grundsätzlich mit einem Ablaufdatum versehen werden könnten.

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