Filmgenuss mit Vibrations-Effekt: Netflix experimentiert mit Rumble-Pack für Mobilgeräte

Entwickler experimentieren mit einer Art Force Feedback für Netflix. Explosionen & Co führen dadurch auf Mobilgeräten zu spürbaren Vibrationen.

von Sara Petzold,
23.06.2019 13:02 Uhr

Netflix experimentiert mit einer Art Vibrationsfunktion für Smartphones.Netflix experimentiert mit einer Art Vibrationsfunktion für Smartphones.

Videospielfans kennen ihn schon lange - und erinnern sich vielleicht noch an seine Anfänge, mit Zubehör wie dem Rumble-Pack für das Nintendo 64 -, doch im Filmbereich lässt der Vibrationseffekt als Feature direkterer Erfahrbarkeit des Geschehens auf dem Bildschirm noch auf sich warten.

Der Streaming-Dienst Netflix möchte das offenbar ändern und arbeitet derzeit im Rahmen des Project Rumble Pak an einer entsprechenden Lösung.

Im Rahmen des neuesten Studio Hack Days, während dessen Netflix-Mitarbeiter mit neuen Technologien und Ideen experimentieren sollen, haben einige Entwickler bei Netflix haptische Effekte für Mobilgeräte entwickelt (via Techspot).

Dauer und Stärke des Vibrationseffekts lassen sich je nach der entsprechenden Szene im Video anpassen.Dauer und Stärke des Vibrationseffekts lassen sich je nach der entsprechenden Szene im Video anpassen.

Das Netflix-Team machte sich die Immersion-Corporation-Technologie zunutze, um Geräusche wie Explosionen, Schwerterklirren und Laserbeschuss aus einer Episode der Anime-Serie Voltron in Vibrationen auf dem Smartphone umzusetzen:

"Du schaust deine Lieblingsfolge von Voltron, wenn nach einer Spannungspause plötzlich eine große Explosion folgt - und dein Telefon in deinen Händen zu vibrieren beginnt. Das Project Rumble Pak Hack-Day-Projekt erforscht, wie Haptik die Inhalte verbessert, die du dir gerade anschaust. Mit jeder Explosion [...] spürst du Force Feedback, das deine Aufregung verstärkt. "

Bei Project Rumble Pak handelt es sich freilich noch um ein bloßes Konzept. Ob und inwiefern Netflix ein derartiges - dann aber vermutlich optionales - Feature einführt, bleibt derzeit vollkommen offen. Interessant ist der Ansatz aber dennoch.

Liegt das Mobilgerät auf dem Tisch, sorgen die Vibrationen für Positionsänderungen.Liegt das Mobilgerät auf dem Tisch, sorgen die Vibrationen für Positionsänderungen.


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