Großes AMD-Update bringt FSR 4.1 zu RX 6000 – und bald kommen Handheld-, Xbox- und Vulkan-Support dazu

AMD bringt FSR 4.1 mit dem Treiber 26.10.1 auf die Radeon RX 6000 und Ryzen-APUs. Die Xbox Series X|S soll ebenso bald wie Vulkan-Support folgen.

AMD erweitert FSR 4.1 auf Radeon RX 6000 und Ryzen-APUs, Xbox und Vulkan folgen. AMD erweitert FSR 4.1 auf Radeon RX 6000 und Ryzen-APUs, Xbox und Vulkan folgen.

AMD überholt wieder seinen Zeitplan: Wie das Unternehmen in Form von AMD-Manager Jack Huynh auf YouTube ankündigte, steht die aktuelle Upscaling-Generation FSR 4.1 ab sofort für die RX-6000-Generation zur Verfügung.

Nicht nur das: Für die Xbox Series X|S soll FSR 4.1 ebenfalls bald an Bord sein, zudem wird endlich der Vulkan-Support nachgeholt.

FSR 4.1: Neu abgestimmtes Modell für RX 6000 und APUs

Der ursprüngliche Zeitplan sah noch Anfang 2027 als Releasezeitpunkt von FSR 4.1 für die RDNA-2-Generation vor. Scheinbar sind die Fortschritte groß genug ausgefallen, dass die Wartezeit gekürzt wird: Ab sofort können alle GPUs von der RX 6400 bis zur RX 6900 auf die neue Upscaling-Generation zugreifen.

Wie Huynh weiter ausführt, musste man dafür das zugrundeliegende ML-Modell überarbeiten und die Implementierung auf die ältere Architektur ummünzen.

Als Nachweis für die Lauffähigkeit zeigte AMD im unteren YouTube-Video Crimson Desert und A Plague's Tale: Resonance, die auf einer RX 6800 XT in 4K-Auflösung liefen – genaue Performancewerte ließ man aber aus.

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Erstmals läuft FSR 4.1 auch auf integrierter Grafik – zumindest bald. Auf Strix Halo und Gorgon Halo zeigte AMD die Technik in 1440p: Im Performance-Modus soll das Bild in Bewegung besser aussehen als FSR 3.1 in höheren Qualitätsstufen und mehr als 60 Fps liefern – Messwerte dazu gibt es auch hier weder in der YouTube-Ankündigung noch in der AMD-Mitteilung.

Für schwächere Chips hat AMD ein schlankeres Modell entwickelt, das weniger als halb so groß ist wie das ursprüngliche. Es richtet sich an Ryzen-9-Notebooks sowie an Handhelds mit Ryzen Z2 Extreme und Z2A; weitere APUs sollen folgen:

  • Der zugehörige Adrenalin-Treiber 26.10.1 aktiviert FSR 4.1 für die RX 6000, Ryzen AI Max 300/400 und Ryzen AI 9 300/400.
  • Handhelds wie das ROG Xbox Ally benötigen Treiber des Geräteherstellers; wann diese kommen, ist noch unklar. Für die Laptopsparte hat Asus FSR 4.1 zudem für den ROG Flow Z13 und TUF A14 bestätigt.
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Xbox und Vulkan mit baldigem Support

In derselben Präsentation sagte Xbox-CTO Scott Van Vliet, FSR 4.1 komme »bald« auf Xbox Series X und S – passenderweise, schließlich setzt auch die Microsoft-Konsole auf einen RDNA-2-Chip als Grafikeinheit. Einen Termin oder eine Spieleliste gibt es bislang aber nicht.

Das gilt auch für die letzte AMD-Ankündigung der Präsentation, die vor allem die Linux-Liebhaber unter euch freuen dürfte: FSR wird »bald« mit Vulkan-Support auffahren. Damit könnten Umwege wie die experimentelle OptiScaler-Lösung in DirectX 12 wegfallen.

Fraglich bleibt allerdings, welche FSR-Version hinzugefügt wird. Huynh verzichtet bei der Ankündigung nämlich auf die Nennung einer Versionsnummer.


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